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Dem Mörder der Meißner Lehrerin könnte Sicherungsverwahrung drohen

Es war der neunte November im Jahr 1999 als der damals 15-jährige Schüler Andreas S. in das Klassenzimmer kam und unvermittelt auf eine 44-jährige Lehrerin einstach. Die Frau starb kurz darauf an den insgesamt 22 Messerstichen.

Andreas S. wurde dafür vom Landgericht Dresden zu einer Haftstrafe von siebeneinhalb Jahren verurteilt, strafmildernd wirkte sich eine psychische Störung des Jugendlichen aus. Im Mai 2007 wäre diese Strafe vollständig verbüßt.

Nun muss ein Gutachter prüfen, ob der heute 22-Jährige nach der Haft in Sicherungsverwahrung genommen wird. Andreas S. hat sich während der Haft zwar positiv entwickelt, konnte jedoch nicht vorzeitig entlassen werden.


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WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Lehrer, Mörder, Sicherungsverwahrung
Quelle: de.news.yahoo.com

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.11.2006 11:15 Uhr von Tira2
 
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Also, mir ist echt neu, dass gegen zur Tatzeit Jugendliche nach der Haftverbüßung Sicherungsverwahrung angeordnet werden kann und mit 15 war er wirklich noch sehr jung. Der Fall von 1999 war das erst Schulmassaker, bekanntlich folgten weitere und schlimmere in Deutschland...
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28.11.2006 11:36 Uhr von Pinok
 
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@Tier A: was soll man sonst mit dem bub machen?

je länger er im knast sitzt, desto schwerer kommt er wieder ins richtige leben zurück und erleidet neue geistesstörungen.

wahrscheinlich wäre ne geschlossene psychatrie das beste für sein restliches leben.

so wird die bestie wieder auf die menscheit rausgelassen, ob er sich geistig geändert hat, weiß keiner.
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28.11.2006 12:02 Uhr von mistake
 
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@Überschrift: Hatte Meißen nur eine Lehrerin?
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28.11.2006 12:11 Uhr von Jimyp
 
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Einen Mörder darf man generell nie mehr freilassen, egal wie alt er bei der Tat war!
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28.11.2006 12:53 Uhr von carry-
 
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richtig so! der typ darf nie wieder auf die gesellschaft losgelassen werden!
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28.11.2006 13:45 Uhr von dragon74
 
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Wer 22 mal auf eine wehrlose Frau einsticht gehört für immer weggeschlossen.

@Tira2: Wenn es deine Mutter gewesen wäre würdest du nicht so eine Paragraphenreiterei an den Tag legen.
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28.11.2006 14:14 Uhr von MannisstderBlond
 
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hallo tira: >>jeder hat danach das Recht auf Selbstbestimmung.<<

mit ´nem Messer?
22 mal?

So einen krassen Fall von Lehrerselbstmord hat Meißen lange nicht gesehen, was?

mfg
MidB
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28.11.2006 14:16 Uhr von schnarchnase
 
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Richtig so Wenn er schon für eine schlechte Note 22 mal zusticht was macht der Kerl dann erst wenn sein Boss ihm sagt das ein anderer die Beförderung bekommt? Nee lass den mal unter Verschluss, is besser so
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28.11.2006 14:54 Uhr von dragon74
 
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@Tira2: Gerade wenn eine psychische Störung vorliegt, weil er evtl gewalttätig oder anderswie gefährlich für die Allgemeinheit ist gehört er weggeschlossen. Meines Erachtens nach muß die Devise hier lauten: Schutz der Allgemeinheit vor den Rechten eines Einzelnen!

Aber in Deutschland hat es ja seit der Herrschaft des 68er Verbrechertums ala Grünen und Co Tradition, Irre frei zu lassen!
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28.11.2006 15:35 Uhr von dragon74
 
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@Tira2: Ok! Angenommen du hättest recht. Ist übrigens auch ein Argument von Psychiatern und Psychologen. Dann sollte man die Therapeuten aber genau wie Architekten, die Mist bauen belangen, wenn sie irgendwann falsche Gutachten erstellen und der Kerl rückfällig wird! Bin gespannt, was die dazu sagen würden!
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28.11.2006 16:38 Uhr von nabach
 
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Ein Hund der beißt wird eingeschläfert!
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, wenn jemad den Punkt überschritten hat, dann hat dieser ein ganz gravierendes Problem. Also lieber wegschließen, sonst kommt der vielleicht wieder auf solche Ideen!
DIES IST KEINE JUGENDSÜNDE!
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28.11.2006 16:41 Uhr von ciaoextra
 
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Ist: doch allgemein bekannt, dass der Autor der News jeden jugendliche Kriminellen am liebsten verhätscheln würde. Unrechtbewusstsein läßt sich auch nicht erkennen.
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28.11.2006 17:06 Uhr von Karl der Krasse
 
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Was bin ich froh das Recht nicht von einigen Usern hier gesprochen wird. Wir haben ein Grundgesetz! Wir sind ein Rechtsstaat! NICHTS, aber auch GARNICHTS kann einem Menschen seine Grundrechte nehmen. Und wenn jemand mit 15 Jahren eine Straftat begeht, und mag sie noch so schlimm sein, dann kann man ihn nunmal nach unseren Gesetzen nicht für immer wegsperren. 7 Jahre. Habt ihr überhaupt eine Ahnung wie viel 7 Jahre sind? Für Die Strafe ist durchaus angemessen. Bis zu 10 Jahre wären möglich, aber er hat nunmal 7 bekommen, und auch das ist viel. Ich bin kein Jurist, und ich kenne auch die Einzelheiten des Falles nicht, aber der Rechtsstaat ist eines der Dinge die wir verteidigen müssen. Ist es nicht unser Rechtssystem das Deutschland zu einem zivilisierten Staat macht? Haben wir nicht eine der geringsten Kriminalitätsraten überhaupt? Wesshalb fallen so viele Jurastudenten durch? Weil viele von ihnen so denken wie einige User hier. Menschen die ihre eigenen verdammten Emotionen nicht aus einem Urteil heraushalten können sind nicht in der Lage ein Urteil nach deutschem Recht zu sprechen. "Am besten die Todesstrafe wieder einführen, Kinderschänder an den Eiern aufhängen, Taschendiebe an den Pranger stellen, Gotteslästerer kreuzigen und Ehebrecher steinigen. Werfen wir alle unsere Werte über
den Haufen!" <---Ironie
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28.11.2006 17:25 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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@Tira2: Wie, du zitierst aus Art. 2 Abs. 2 des Grundgesetzes? Wieso lässt du dann den Rest weg?

"(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden."
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28.11.2006 17:28 Uhr von Karl der Krasse
 
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Und wie Ist dieses "Aufgrund eines Gesetzes" definiert? Es heißt bestimmt nicht das jeder Mörder einfach den Rest seines Lebens weggesperrt werden kann! Schon garnicht wenn er krank, und zum Tatzeitpunkt minderjährig ist.
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28.11.2006 17:32 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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@Karl der Krasse: "NICHTS, aber auch GARNICHTS kann einem Menschen seine Grundrechte nehmen. "

Doch, wenn dieser Mensch einem anderen seine Rechte nimmt. Oder wie stellst du dir Gefängnisse vor, wenn doch "die Freiheit unverletzlich" ist?
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28.11.2006 17:46 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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Nachtrag: "auf Grund eines Gesetzes" heißt zum Beispiel, das Leuten z.B. das Recht auf Freiheit genommen werden kann.
Und es gibt Gesetze, die eine Sicherheitsverwahrung vorsehen.
Ob man die in diesem Fall anwenden sollte, weiß ich nicht. Ich kenne weder den Täter, noch die Umstände, die zu dieser Tat geführt haben. Und selbst wenn, könnt ich´s dir bestimmt nicht sagen. Aber Sicherheitsverwahrung ist für so einige Täter angebracht.
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28.11.2006 18:22 Uhr von Karl der Krasse
 
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In dieses Grundrecht darf aufgrund eines Gesetzes eingegriffen werden. Das ist durchaus wörtlich zu verstehen. Aufgrund eines Gesetzes! Nicht weil irgendjemand der Meinung ist er gehört weggesperrt, und auch nicht um irgendwelche "Auge um Auge Zahn um Zahn-Triebe" zu befriedigen, sondern aufgrund eines Gesetzes. Dieses Gesetz ist festgelegt, und nach diesem wird geurteilt.
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28.11.2006 18:37 Uhr von Jimyp
 
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@Karl der Krasse: Es ist ja richtig, dass nach dem Gesetz geurteilt werden muss, nur sind diese Gesetze einfach mal viel zu lasch und sollten überarbeitet werden.
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28.11.2006 19:16 Uhr von Karl der Krasse
 
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Das ist genau das was ich meine! Sind die Gesetze wirklich "zu lasch"? Wessshalb sollten die Gesetze "härter" sein? Das sind sie beispielsweise in Amerika wo so jemand auf old sparky wandern würde. Hat Amerika desshalb eine geringere Kriminalitätsrate? Nein, im Gegenteil!
Das Gesetz dient nicht der Befriedigung irgendwelcher Rachegedanken!
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29.11.2006 09:34 Uhr von Mephisto92
 
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Strafe: dient nicht dazu jemanden zu bestrafen sondern ihn zu erziehen wenn eine trafe keinen erzieherischen charakter hat hat sie ihren sinn verfehlt. Sicherungsverwahrung ist keine Strafe sie dient dazu die Umwelt vor jemanden zu schützen und kann gegen JEDEN ausgesprochen werden auch wenn er noch keine Straftat begangen hat.

Ob sie im entsprechenden FAll aber sinnvoll ist oder nicht kann ich nicht beurteilen da die notwendigenm Informationen fehlen.

Sollte er an einer juvenilen Schizophrenie leiden dann dürfte es schwierig werden ihn in die Gesellschaft einzugliedern da die Prognose für die Juvenile Schizophrenie mehr als schlecht ist. Sollte der grund ein anderer sein halte ich sie für ziemlich unangebracht. Es gibt allerdings auch psychische Störungen mit denen ich mich noch nicht eingehender beschäftigt habe die das durchaus auch rechtfertigen könnten.
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29.11.2006 21:50 Uhr von DOMM
 
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Man muss ja auch mal was tun gegen solche Personen

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