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Französische Regierung zielt über Kapitalerhöhung auf Führungsrolle bei EADS ab

Der europäische Luftfahrtkonzern EADS benötigt für die Weiterentwicklung des Airbus A350 frisches Geld. Diesen Umstand sieht die französische Regierung offenbar als Gelegenheit, ihre Macht in dem Konzern auszubauen.

Ob es zu der Kapitalerhöhung kommt, ist fraglich. Die industriellen Aktionäre DaimlerChrysler und Lagardère, beide noch mit 22,5 Prozent an EADS beteiligt, lehnen eine Machtverschiebung zugunsten Frankreichs ab.

Vier Milliarden Euro benötigt EADS. Die Bundesregierung hält sich bedeckt und verweist darauf, dass eine Kapitalerhöhung alleinige Entscheidung der Aktionäre sei. Die französische Regierung ist seit Jahren um Machtausbau bei EADS bemüht.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Regie, Führung, Kapital, Französisch, EADS
Quelle: ftd.de

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27.11.2006 09:22 Uhr von no_trespassing
 
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Die Franzosen gönnen in dem Prestige-Konzern EADS den Deutschen nicht das schwarze unterm Fingernagel.

Was mich ärgert ist, daß Zetsche von DC seinen EADS-Anteil reduzieren will.

Auch wenn Schrempp Fehler machte, aber er verstand es, deutsche Interessen im Ausland entsprechend zu wahren. Zetsche ist nur aufs schnelle Geld aus.

Die Franzosen handeln eindeutig patriotischer und vertreten ihre Interessen.

Hoffentlich beweisen wenigstens dieses eine Mal unsere Politiker Rückgrat.

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