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Rainbow-Technologie speichert 256 GB Daten auf A4-Seite

Sainul Abideen, ein Student aus Kerala in Indien, hat eine Technik entwickelt, mit der man große Datenmengen auf einem Blatt Papier speichern kann. Die Informationen werden hierfür in bunten geometrischen Formen codiert und ausgedruckt.

Das so genannte Rainbow-Format ermöglicht es Daten, wie zum Beispiel Texte, Bilder, Sounds und Videos auf kleinster Fläche unterzubringen. Die Speicherdichte des Verfahrens liegt bei umgerechnet etwa einem Gigabyte pro Zentimeter.

Bei einer Demonstration wurde ein 45-Sekunden-Videoclip auf Papier "gedruckt". Anschließend spielte ein PC diesen über einen speziellen Scanner wieder ab. Die Technik könne später in Handys und Notebooks verbaut werden, so der 24-Jährige.


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WebReporter: robbatse
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Großbritannien, Daten, Seite, Technologie, Techno
Quelle: www.arabnews.com

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2006 19:30 Uhr von robbatse
 
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Mit bloßem Auge kann man die Rasterpunkte eines Druckers schon gar nicht mehr erkennen. Diese sehr effektive Form der Datenspeicherung könnte ein sehr wichtiges Problem lösen: Papier ist biologisch abbaubar, CDs und DVDs nicht.
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26.11.2006 20:11 Uhr von drops111
 
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welches Problem soll das lösen? unkalkulierbare Datenverluste sind die Folge
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26.11.2006 20:18 Uhr von robbatse
 
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@drops111: Zu deiner Information: man sollte nicht unbedingt "normales" Papier in betracht ziehen - sondern reißfestes Material, wie z.B. Kautschuk oder auch andere recyclebare Kunststoffe.
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26.11.2006 20:39 Uhr von yes-well
 
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Bin dem Autor seiner Meinung. Einfach nen Drucker mit Scanner in Laufwerkgröße für den PC. Dann Spezialpapier in der Größe von 12*14 cm Und man hat 168GB gespeichert. Da man das verfahren bis so ein "Laufwerk" fertig ist, aber verbesert, passen dann 2-3 GB auf nen cm². Das Papier verwahrt man dann in einer Lichtdichten verpackung, die wie ne CD Hülle ist.

Beim bedruckten Material kann man bestimmt auch noch viel amchen in Form von 100% Recycelbar.
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26.11.2006 20:43 Uhr von fanatiker
 
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das ist wirklich sensationell: Bei einer solchen Datendichte stehen viele Möglichkeiten offen, man stelle sich beispielsweise Magazine vor die zu einem Artikel entsprechendes Audio/Videomaterial o.ä. auf die Seite drucken lassen.
Und Papier ist in der Herstellung um einiges billiger als teure Kunststoffrohlinge.
Und bei dieser enormen Datendichte ist es auch Platz/gewichts/rohstoffsparend ohne Ende, auf die Grösse einer Briefmarke kann man schon 2 DVDs drucken.
Die Haltbarkeit ist nat. ein Kritikpunkt, kann aber durch Spezialpapier sicher verlängert werden...
Eine durch und durch geniale Erfindung, wollen wir mal hoffen dass es sich hierbei tatsächlich um etwas mit Hand und Fuss handelt und dass die Industrie da nicht pennt.
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26.11.2006 21:45 Uhr von fcb92
 
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Die Idee: mit den Magazinen find ich richtig gut, das wäre doch mal klasse.
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26.11.2006 21:52 Uhr von robbatse
 
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jepp wo gerade momentan sowieso diskutiert wird, ob CDs/DVDs in Zeitschriften überhaupt noch wirtschaftlich sind.
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26.11.2006 22:25 Uhr von Dragonlady85
 
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papier!! und wieviele bäume werden dafür wieder gefällt ? Man sollte dochmal bedenken was ist dan der regenwald ist schon angegriffen und jetzt soiwas also die solen sich da mal was anderes einfallen lassen finde ich den sonst ist bald schicht im schacht mit der welt :
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26.11.2006 22:29 Uhr von inselaffe
 
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@ Dragonlady85: ich stimme Dir generell zu, ABER
besser auf eine DINA4 Seite jede menge daten bekommen als Kunststoffe etc für die CDs herzustellen - die abgase von der Herstellung lassen im Zweifel mehr Bäume / Gigabyte (geile Einheit) sterben. Ich vermute mal das da der Baum das kleinere übel ist.
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26.11.2006 22:40 Uhr von C&T
 
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Interessant: mich würde nur interessieren, ob dies tatsächlich brauchbar im täglichen Alltag sein würde.
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26.11.2006 22:45 Uhr von Hulkamaniac
 
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teuer: oder nich?! das is die einzig entscheidende frage!
ansonsten! einfach geil! richtig genial!

wenn das bezahlbar werden sollte! hammerhart!
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26.11.2006 22:51 Uhr von Gerudar
 
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Kornkreise = Datenbotschaft? Geometrische Strukturen... Sind das die Kornkreise nicht auch? Vielleicht haben die Aliens uns ja Videos von zu Hause hinterlassen oder gar nen spannenden Film zur Zukunft der Menschheit...
Oder Werbung? Hm... "Fliegen Sie mit Alien-Air - nichts bringt Sie schneller von Saturn zu Uranus"....

Sorry... *lächel*

Back zum Thema - ich finds ne geniale Erfindung, bin mal gespannt ,was daraus wird.
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26.11.2006 22:59 Uhr von fanatiker
 
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@Dragonlady85: ???Häh?
Dir ist schon klar, dass
a) Bäume ein nachwachsender(!), natürlicher Rohstoff sind
b) in den Industrieländern (vor allem Deutschland) der Rohstoffbedarf der Papierindustrie aus eigenen Wäldern gedeckt wird, die auch selbstverständlich durch komplette Wiederaufforstung keinesfalls vom Aussterben bedroht sind
c) die Regenwälder hauptsächlich durch Brandrodung geschädigt werden, um Nutzfläche zu gewinnen und mit Sicherheit NICHT um Druckerpapier herzustellen.

Dein Kommentar ist IMHO unüberlegt und deplaziert.
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26.11.2006 23:20 Uhr von Phoenix87
 
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der grund mit dem fällen der bäume ist totaler schwachsinn...
auf ein DINA4 Blatt passen bei gut lesbarer Schriftgröße sagen wir 1000 Zeichen, bei einem GB/cm² bei der neuen Techonolie wären das 623,7 Mrd.
Das bedeutet, es gehen 6 Millionen mal so viele Daten auf ein Blatt Papier wie bei der "konventionellen" Methode.

Damit wäre das wohl abgehakt!
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26.11.2006 23:46 Uhr von Pommbaer84
 
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papier ist biologisch abbaubar das ist eben auch das problem. was soll man mit daten oder sogar gekaufter software auf einem papier, was dann schnell knittert, evtl sogar einreißt, feucht wird und sich zersetzt ?
diese Technik wird so schon eingesetzt und zwar als Barcode und Rastercode. letzterer vor allem auf Eintrittskarten, ausweisen und Reisetickets.
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27.11.2006 01:12 Uhr von Meister-Petz
 
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@robbatse: Da geht es aber wenn eher um die Rechter der Daten auf den CDs. Eine CD/DVD herzustellen kostet weniger als nen cent. Darauf solls nicht ankommen ;). Die Rechte würden auch bei Papier nicht geringer würden.

Daher finde ich die Kostenfrage lächerlich.
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27.11.2006 01:32 Uhr von Silverhair
 
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Nur Papier? Ich hab mich gefragt ob nur "Papier" als druckmedium in frage kommt. Wir haben alle ein grosses Problem das die CD /DVD Produktion letztlich ein sehr flüchtiges Medium darstellt, länger als ein paar Jahre halten die alle nicht!
Papier, aber letztlich alle Arten von Kristallienen Strukturen würden sich wohl eignen, da der "Trick" weniger darin liegt "Papier" zu bedrucken, sondern ein "fräsbares/druckbares" Verfahren mit extremer datenkompression zu haben.

Die Haltbarkeit von Formbeständigem Spezialpapier liegt heutzutage bei ca. 60 Jahren (aber eben teuer), aber Kristalle die man damit "fräsen" würde wären möglicherweise sogar 100-200 Jahre haltbar.
Das ist nicht ganz unwichtig, weil Dokumente, aber sicherlich auch Literaturklassiker damit ohne laufende Updates auf neue Medien langfristig speicherbar würden.
Man denke auch an Baupläne, und alles was man "sicher" langfristig aufbewahren will.

Mfg
Silverhair
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27.11.2006 01:36 Uhr von lospirit
 
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Abwarten ich erinnere mich, dass mal vor 5 oder 6 Jahren das Speichern von terabyteweise Daten in Tesafilmen als "die Zukunftslösung" entdeckt" wurde.
Bis heute kann ich davon allerdings nix im IT-Markt sehen....
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27.11.2006 01:54 Uhr von shadow#
 
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@Meister-Petz: nein, es geht nicht um die rechte.
du glaubst doch wohl nicht dass ein verlag geld bezahlt für das zeug auf der cd die dem magazin beigelegt ist ;-)
im gegenteil: es wird eher so sein dass sich diejenigen deren inhalte auf der cd sind, an den produktionskosten beteiligen.
und glaub nicht dass die bei 1ct liegen - da kostet es schon über das doppelte, die klammern in die hefte zu tackern...
ich denke mal dass mit allen herstellungskosten und handlingkosten die kosten für die zeitschriften um 10-20% in die höhe gehen.
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27.11.2006 03:41 Uhr von black_ice_de
 
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@lospirit: Ist es nicht? ;)

Die erste Technik, die daraus entwickelt wurde ist das "tesa Holospot-System" und ist seit 2003 auf dem Markt.

Die Entwicklung des Speichers wurde 2004 abgeschlossen. Ob das ganze sich durchsetzt bleibt abzuwarten. Hängt wie immer davon ab, ob die Hardware-Hersteller die Technik unterstützen oder nicht...
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27.11.2006 05:06 Uhr von Zelgadis
 
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Technischer Unfug: DIN A4: 8.3 × 11.7 Inches
Scanner: 5´400 ppi, 48-Bit Farbtiefe

=> (44´820 × 63´180) pixel × 6 byte/pixel
macht ungefähr 15.82 GiB.

Mal abgesehen davon, dass die Scangenauigkeit in der Rechnung schon ziemlich utopisch ist - um 256 GiB dort unterbringen zu können, wären über 21´720 ppi notwendig, was selbst mit Trommelscannern momentan noch unmöglich ist.

Und dass er bei seiner "Demonstration" einen 45-sekündigen Videoclip ausgelesen haben soll, das ist ja nun wirklich keine Leistung, das sind ja nur wenige MiB.
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27.11.2006 07:47 Uhr von robbatse
 
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Pixelberechnung: Hehe als Mediengestalter kenne ich die Berechnung auch :P - aber ich denke das kannst du nicht als Basis nehmen. Ich denke, dass das vielmehr mit den geometrischen Formen zu tun hat und mit welcher Farbe diese kodiert sind. Damit ergeben sich pro Codierungszelle theoretisch eine ganze Menge an Variationen. Während man bei einem Rasterpunkt vielleicht von 2 hoch 255 (Tonwerte) Variationen ausgehen könnte, währen es bei einer geometrischen Figur X hoch 255. Selbst wenn diese "Zelle" dann größer als ein Rasterpunkt ist, damit bekommt man sicher ne ganze Menge an Daten verschlüsselt ;)
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27.11.2006 08:50 Uhr von Fry23
 
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Gute alte zeit Muste beim Lesen an die 80er Jahre denken wo in Zeitschriften Quelltexte von Programmen und Spielen abgedruckt wahren.
Und jetzt knapp 25 Jahre Jahre später werden Programme wieder in Zeitschriften abgedruckt (Zumindest währe das ein möglicher Verwendungszweck für diese Technik)
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27.11.2006 10:09 Uhr von El Salvas
 
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Cool: Was dann alles für daten auf einen Block Passen ??
Tausende von Filmen,
oder auf einer DIN A4 Seite die Komplette Musiksammlung.
Dann ist jeder der ein Blatt Papier mit bunten Formen drauf bei sich trägt, potenzielle verdächtiger Raubkopierer.

*g*
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27.11.2006 10:50 Uhr von Mi-Ka
 
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Einfach mal abwarten, ob diese Technologie wirklich Sinn macht.
Wie schon geschrieben, gibt es dies in Form von Tesafilmrollen schon länger, wobei dies nicht genutzt wird.

Aber ich kann es mir nicht vorstellen, dass es auf einen Blatt Papier Sinn macht.
Da müsste doch jede Papierfaser, die an der Oberfläche abgeht, verschmutzt wird usw. eine Katastrophe sein.
Wenn man dann 10fache Sicherheit einführt, geht die Datenmenge wieder stark runter.
Schützt man das Papier, dann hat man wieder Chemie und technischen Aufwand

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