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Japan: Arzt gesteht medizinische Experimente an Kriegsgefangenen während WK II

Ein ehemaliger Arzt der japanischen Kriegsmarine gestand nun, dass ihm befohlen wurde, medizinische Experimente an philippinischen Gefangenen durchzuführen, bevor sie exekutiert wurden.

Akira Makino, heute 84 Jahre alt, erklärte gegenüber der Presse, er habe chirurgische Eingriffe und Amputationen an Gefangenen - darunter auch Frauen und Kinder - vorgenommen . Die Experimente waren Teil seines medizinischen Trainings, so Makino.

Makino war während des Zweiten Weltkrieges auf der Insel Mindanao (Philippinen) stationiert. Nach eigenen Angaben hat er zwischen Dezember 1944 und Februar 1945 an 30 Häftlingen experimentelle Eingriffe vorgenommen.


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WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Krieg, Arzt, Experiment
Quelle: news.bbc.co.uk

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2006 16:24 Uhr von Kevin treptow
 
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ausnutzter: ich finde es ist nur ausnutzterei des zweiten weltkrieges, weil da jeder mit etwas anbderem außer den ärzten beschäftigt war
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26.11.2006 16:51 Uhr von dragon74
 
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Medizinische Experimente an Kriegsgefangenen oder in Deutschland an KZ Häftlingen waren an der Tagesordnung. Man muß diese Dinge zwar verurteilen, aber noch immer benutzen führende Neurologen und Krebsärzte wissenschaftliche Grundlagen, die aus dieser Zeit stammen und ohne diese Zustände nicht möglich gewesen wären. Der KZ Arzt von Auschwitz, Dr. Mengele, hat seinerzeit ua Experimente an Häflingen durchgefüht, weil "ja genug da waren".
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26.11.2006 17:52 Uhr von Bibi66
 
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Falls jemand: an weiteren Infos bzgl. jap. Menschenexperimente interessiert sein sollte, empfehle ich
http://www.unit-731.com/

Dort befindet sich auch noch ne ganz interessante Linkliste.

Hasta Luego
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26.11.2006 19:16 Uhr von Großunddick
 
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Japan: hat bis jetzt noch nicht seine Kriegsverbrechen eingestanden.
Stattdessen werden dort heute noch die Kriegsverbrecher hoch geehrt.
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26.11.2006 19:21 Uhr von knuffl88
 
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@vorrender: [[Stattdessen werden dort heute noch die Kriegsverbrecher hoch geehrt.]]

ich ersetz mal das wort kriegsverbrecher durch Veteranen
und dann sag ich so sollte man es hier auch machen. Ich nene meinen opa nicht kriegsverbrecher sondern bringe ihm ne gewissen respekt un ehre entgegen !!!!
hier läuft was falsch^^
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26.11.2006 20:29 Uhr von ciaoextra
 
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knuffl88: Jemand der medizinische Experimente an Menschen vornimmt, ist für mich aber kein Veteran, sondern ein Kriegsverbrecher.
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26.11.2006 20:32 Uhr von Teppichratte
 
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@dragon74: Die Grundlagen, die ein Dr, Mengele gelegt hat, würden mich dann aber doch mal interessieren, besonders, wo sie heute noch Verwendung finden.
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26.11.2006 22:49 Uhr von dragon74
 
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@Großunddick @Teppichratte: @Großunddick
Die sind eben nicht so drauf, wie die "Wir-sind-an-allem-Schuld-und-müssen-
jedem-Scheiß-gedenken-Deutschen"! Die jetzige Generation muß auch nichts mehr eingestehen, weils sie nichts gemacht haben!

@Teppichratte
Gehirnforschungen in der Art, wie Dr Mengele sie betrieben hat, wären heute nicht mehr möglich. Auch stammt ein großer Teil des Wissens im Bezug auf die Zwillingsforschung aus dieser Zeit. Wobei man nicht vergessen darf, daß er ein Verbrecher war!
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26.11.2006 23:12 Uhr von Bibi66
 
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@dragon74: Die Deutschen machens halt (gewohnt) gründlich. Sind, glaube ich so ziemlich die einzigen. Andere Völker (bis auf Ausnahmen, die allerdings nicht unbedingt "demokratisch" regiert werden und bei denen diverse Sachen gerne verschwiegen werden, ausgenommen es waren "die anderen") gehen irgendwie gesünder mit ihrer auch oftmals nicht gerade rühmlichen Vergangenheit um. Auch ohne zu Vergessen (vor allem vergessen die über ihren eigenen Verbrechen nicht die anderer... Was einem Deutschen ja nicht unbedingt erlaubt ist, gell?)

Und zu Mengele... War nicht der leider nicht einzige. Ist nur der Bekannteste, weil er zufälligerweise ne gewisse Zeit u.a. in Auschwitz "tätig" war. Paar kamen auch davon, einige hat man erwischt und mehr oder weniger entsprechend zur Rechenschaft gezogen (nur haben die halt nicht den Bekanntheitsgrad des "Todesengels"), je nach gusto der entsprechenden Verurteiler (ok, das ist meine "siegerjustizkritisierende" Meinung... wer nützlich war, konnte ja durchaus, manche jedoch "nur" für eine gewisse Zeit, mit nem "blauen Auge" davon kommen).

Hasta Luego

PS: ciaoextra hat mich noch gebeten zu erwähnen, das in dem von mir erwähnten Link die Photos nichts für zarte Gemüter seien. Muss ich Ihr Recht geben. Sorry, mein Fehler.
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26.11.2006 23:21 Uhr von rubbledi.cats
 
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Zugeben: Haben die Amerikaner, die Engländer, die Polen die Franzosen, die Russen jemals zugegeben das sie Deutschland diesen Krieg an den Hals gehangen haben? Haben sie je Kriegsverbrechen ( selbst nachgewiesene) je zugegeben?

Nein.
Noch nicht einmal die offensichtlichen in Japan! Hiroshima und Nagasaki!

Atombomben gegen eine besiegte Nation!!!


Soviel zu dieser Quelle...
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26.11.2006 23:49 Uhr von Der Erleuchter
 
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Diese Art von Kriegsgreuel wurden von allen Nationen betrieben, vorwiegend um die eigenen Verluste zu reduzieren. So wurden z.B. auch von den Amerikanern gefangene deutsche Soldaten in Eiswasser gelegt um festzustellen, wie lange man im Meer überleben kann nach einem Flugzeugabsturz. Versuche zu Sauerstoffmangelversorgung, Drogeneinfluss, Mangelernährung und dergleichen hat man natürlcih nicht an eigenen Leuten geprobt. Noch heute profitieren die modernen Streitkräfte von den Erkenntnissen.

@ dragon74
Die Aufzeichnungen über Mengeles Zwillingsforschung sind verloren gegangen bzw. man hat sie nicht gefunden.
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26.11.2006 23:58 Uhr von Bibi66
 
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@ rubbledi.cats (hihihi lustiger Nick): "Haben die Amerikaner, die Engländer, die Polen die Franzosen, die Russen jemals zugegeben das sie Deutschland diesen Krieg an den Hals gehangen haben?"
Das kannst, glaube ich, so nicht sagen.
Was man den ehem. Gegnern allerdings vorwerfen könnte ist die Tatsache, das sie sich zu lange rausgehalten bzw. den Schnurrbart und Konsorten unterschätzt haben. Bzw. teilweise noch (finanziell) unterstützten. Selbst Churchill war anfangs dem Schnurrbart, wenn auch nicht unbedingt wohlgesonnen, nicht sooo abgeneigt. Immerhin sprach er ihm in gewisser Weise sogar einen gewissen Respekt aus (s. Winston Churchill "Der zweite Weltkrieg", irgendwo im ersten Viertel). Allerdings nur solange, bis er anfing, sich territorial auszubreiten und spätestens nach "Mein Kampf" war´s aus.
Die Sojwets teilten sich mit ihm auch noch Polen, so unter Schnurrbärten macht man sowas ja schon mal...

Und alles in allem... tja... irgendwie war jedem eh der eigene Arsch der näheste... was ja durchaus menschlich ist (da kann sich, objektiv betrachtet, wohl niemand ausschliessen, hahaha).

"Atombomben gegen eine besiegte Nation!!!"
Schlimme Sache...
Hätte auch andere Möglichkeiten gegeben (Operation Coronet/Olympic, wobei diese Operation Coronet nichts mit Operation Cartwheel zu tun hatte sondern mit Operation Downfall, der Landung in Japan).
Allerdings ungleich verlustreicher für die Alliierten. Und davon mussten diese nach der Eroberung von Saipan und Okinawa ausgehen (s. den Fanatismus selbst der zivilen Bevölkerung, die sich stellenweise von den Klippen stürzte, nur um sich nich ergeben zu müssen).
Angesichts dieser Ereignisse (von Kamikaze-Attacken ganz zu schweigen) ergab sich damals für die Alliierten ein entsprechendes Bild, was wohl ggf. (so "worst-case-szenario") zu erwarten wäre.

Und, nur um´s nochmal zu erwähnen, der eigene Arsch...

Btw. auch wenn ich nun gesteinigt werde...
Stellt euch mal vor, diese beiden, vergeichsweise kleinen Bomben wären nicht da geworfen worden, vielleicht weil Oppenheimer Dünnpfiff hatte und die Entwicklung verzögert worden wäre... die Entwicklung wäre weitergegangen... Und die Teile wären ("grösser, stärker, besser") erst in Korea, oder noch schlimmer in Nam geworfen worden...

Ob dann jemand hier wäre um Steine auf mich zu schmeissen? Wenn ich denn überhaupt hier wäre??

Naja, egal...

Buenas Noches y Hasta Luego
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27.11.2006 02:47 Uhr von studiumfreak
 
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Toll: als wäre sowas ein Geheimnis...
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27.11.2006 18:20 Uhr von Großunddick
 
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@knuffl88: Meinen Vater würde ich auch nicht als Kriegsverbrecher bezeichnen, und günstigenfalls hätte dich ausgelacht, hättest du ihn als "Veteran" bezeichnet.

In Japan aber werden nach wie vor diejenigen verehrt, die Schuld tragen an dem Krieg.

Zum Glück besuchen wir nicht regelmäßig die Gräber von Speer, Mengele, Görung oder Adolf und wie sie alle hießen.

Denn zum Glück wurden wir von diesen Wallfahrtsorten verschont.

Man sollte schon bedenken, dass die Verbrechen auch am "Volk der Deutschen" begangen wurden.

So mancher "Veteran" des 1. Weltkriegs war sehr verwundert, sich plötzlich im KZ wieder zu finden.
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28.11.2006 14:04 Uhr von totermusiker
 
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etwas history: Das die Japaner Versuche(ich glaub zB Milzbrand) an Kriegsgefangenen durgeführt haben weis man schon ewig.

zu den Atombomben: Die Japanische Mentalität war(und ist teilweise noch) bedingungslose Ergebenheit dem Lehnfürsten gegenüber (in dem Fall der General und Kaiser) es wurden Frauen darauf trainiert mit Bambusspeeren auf die "westlichen Dämonen" loszugehen.(Nach den A-Bomben wurde nur Kapituliert weil der Kaiser das Leid seines Volkes nicht mehr mitandsehen konnte) Ohne Little Boy und Fat Man währen viel mehr Menschen gestorben, es währe noch mehr der Japanischen Kultur verloren gegangen und das Land wäre aus lauter Hass auf den Westen zu den Kommunisten gewechselt(letzteres eine wage Vermutung von mir)
Ich finds gut dass der 2WK so, schnell beendet worden ist, aber man hätte Japan nicht allein mit dem Problem sitzen lassen sollen.


PS: Der 1&2WK hätten verhindert werden können wenn die Regenten „Die Kunst des Krieges“ von Sun Zu (auch Sun Zi) gelesen hätten.
PPS: Die letzten Japanischen Truppen ergaben sich in den 60Jahren

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