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Bremer Hannah-Arendt-Preis geht an Philosophin Julia Kristeva

Am 15. Dezember 2006 wird in Bremen feierlich der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken übergeben. In diesem Jahr erhält die französische Philosophin Julia Kristeva die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung.

Übergeben wird die Auszeichnung von Daniel Cohn-Bendit und dem ungarischen Philosophen Mihàly Vaida. Die Jury teilte am Freitag mit, dass Kristevas Arbeit die Durchlässigkeit der Grenze von Psychoanalyse und Politik erhöht habe.

Der Hannah-Arendt-Preis zeichnet seit 1994 politische und philosophische Denker aus. Finanziert wird der Preis vom Bremer Senat für Bildung und Wissenschaft und von der Heinrich-Böll-Stiftung.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Preis, Philosoph
Quelle: www.netzeitung.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2006 16:54 Uhr von exekutive
 
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warum: müssen philosophen eigentlich immer so alt sein?
es gibt heutzutage schon viele junge philosophen die es mindestens genau so gut drauf haben wie die alten...

aber das passt ja net ins schema..

aus der quelle find ich das noch recht interessant
"Die Wissenschaftlerin habe die Grenzen zwischen Psychoanalyse und politischem Denken durchlässig gemacht"

das hängt ja auch mit einander zusammen.. eigentlich steht fast alles mit der psyche in unmittelbarer verbindung.. wobei die politik ja gerade darauf aufbaut, um die menschen geschickt kontrollieren zu können

viele der damaligen "spitzenpolitiker/strippenzieher" haben die kollektive psyche (also kollektivbewusstsein) der menschen studiert, um eben zu wissen, wie man sie alle in eine kiste packen kann, die untereinander zwar verschieden zu sein scheinen (z.b. durch bewusste spaltung, gruppierungen, hetze, propaganda etc.) aber im endeffekt doch alle gleich sind, damit sie sich unbewusst benutzen lassen
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29.11.2006 23:44 Uhr von iggivi
 
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müssen: sie nicht aber mit dem alter kommt die geduld und ich denke dass man sehr viel geduld braucht um manch selbstverständliche sachen zu hinterfragen

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