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GB/D: Aschenputtel-Trauungen sind selten

Im Economic Journal berichten Wissenschaftler aus Großbritannien und Deutschland über ihre Untersuchungen hinsichtlich der Partnerwahl in der Gesellschaft. Sie stützen sich dabei auf Daten der Langzeitstudie SOEP (Sozio-ekonomisches Panel).

Wie Thomas Siedler vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zusammenfasst, sind "Aschenputtel"-Hochzeiten, in denen Menschen aus gut gestellten Familien einen Partner aus ärmerem Umfeld ehelichen, selten festzustellen.

In fast 50% der Eheschließungen in beiden Ländern stammen die Lebensgefährten aus ähnlichen Verhältnissen, die wiederum durch die Stellung ihrer Eltern begründet wurde. Auch der Bildungshintergrund wird bei den Entscheidungen berücksichtigt.


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WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Großbritannien, Asche, Trauung
Quelle: www.scienceticker.info

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2006 20:51 Uhr von Enryu
 
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och: jetzt zerstört ihr die träume von vielen mädchen,die sich wünschen nen reichen fratzen zu heiraten und ausgesorgt zu haben
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25.11.2006 20:53 Uhr von Cpt.Proton
 
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Richtig richtig, Leider wahr, ist aber auch schon ein alter Hut. In nem Reader von mir steht das auch noch detaillierter Nachbildungsabschlüsse der Ehepartner...

Am besten finde ich die Zahl von unter 1% der Ehen, wo die Frau Akademiker und der Mann Hauptschüler ist. Manche Anthropologen gehen davon aus, daß das normal sei, weil die Frauen ja unterbewusst so sehr an ihr Kind denken, daß sie solche Männer in den seltensten Fällen heiraten wollen.
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25.11.2006 21:02 Uhr von kirschholz
 
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Global bog: Jaja, die alten Klassengesellschaften kehren zurück, ob GB, D oder Welt. Dann ist der Weg zu Lumpenproletariat, Leibeigentum und Sklaverei nicht mehr weit. Wiedermal eine Welt zwischen Herrschaften und Dienern geteilt - wie es sich damals und heute angeblich gehört.

Seltsamerweise merken diese Neureichen nicht, dass sie in wenigen Jahren von der Globalisierung überholt werden. Es geht schnell. Arbeitslos - ALG1 - ALG2 - Gosse. Das schafft Deutschland in einem einzigen Jahr. Weltrekord!

Nein Ihr ehemaligen Volksparteien, wir werden euch nicht mehr wählen. Geht doch einfach globalisieren und genießt eure haushohen Pensionen. Wir machen stattdessen weiter.
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25.11.2006 22:20 Uhr von vea
 
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lol: meine freundin studiert soziologie, in einer ihrer ausarbeitungen ging es um 2er beziehungen, irgendwie sind diese fakten wohl schon längst bekannt ich frage mich warum es noch eine langzeitstudie braucht.
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26.11.2006 08:28 Uhr von Kevin treptow
 
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back dir ein eis, strick dir ein fahrrad: ich finde dass eine aschenputtel trauung sinnlos, weil dsie langen haare stören udn es lange dauert, wenn sich haare machen möchte
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26.11.2006 11:03 Uhr von BitteBrigitte
 
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Das ist aber keine Absicht, das ergibt sich. Will sagen, da wo sich die Studenten treffen, werden sich keine Facharbeiter aufhalten. Jede *Schicht* hat ihre Treffs, Cafes, Clubs, Discos. Das war schon immer so. Gleich und Gleich gesellt sich gern. Der Spruch ist schon so alt, wie der Wald.

Der/die Arme oder weniger Gebildete wird sich seltenst in einer "2-Klassen-Beziehung" wirklich gleichberechtigt fühlen. Weil er lebt dort nicht isoliert nur mit dem Partner, der ihn liebt, dort sind auch die Familie, die Freunde, die Arbeitskollegen....

Danke Anke
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26.11.2006 12:12 Uhr von Pattern
 
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Schon klar: Das Ergebnis dieser Studie ist wirklich nicht neu, aber jetzt kann es wenigstens keiner mehr abstreiten. Gerade den Bildungsfaktor darf man nicht unterschätzen. Kann man sich mit seinem Partner nicht austauschen kommt bestimmt auch keine Ehe zustande.
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26.11.2006 13:21 Uhr von Poncia
 
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@treptow: ich denke, du verwechselst Rapunzel mit Aschenputtel*lol*.
Rapunzel hatte langes Haar, und Aschenputtel, die mit den verlorenen Schuhen.
Grüße Poncia
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26.11.2006 13:34 Uhr von Johnny Cash
 
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Hat: da jemand ein Märchen verwechselt?^^

Diese Statistik kann man sich selber denken. Jeder möchte doch lieber unter sich sein.
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26.11.2006 15:04 Uhr von metzner
 
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Nicht genug kleinfuessige Maedchen das war frueher in China mal anders, als denen alle die Fuesse gebunden wurden...

Aber im Ernst: Heute gibt es fuer jeden Bildungsmoeglichkeiten [ob davon gebrauch gemacht wird ist was anderes..].

Daher ist starker Bildungsschichtunterschied praktisch immer auch gleichbedeutend mit: "Man kann nicht miteinander viel reden."

Gehoere selbst zu einer Familie in der die Bandbreite vom Hilfsarbeiter zum Professor reicht. Glaubt ihr, die kommen oft zusammen und reden dann ganz viel miteinander??

Wie sollen dann Ehen funktionieren?
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26.11.2006 15:10 Uhr von JayAge
 
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ist doch verständlich: niemand will neben seinem partner wie ein idiot aussehen und jemand der klüger ist hat auch nicht den nerv ständig alles erklären zu müssen.
wenn man eher auf einer wellenlänge ist, erleichtert das einfach die kommunikation
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28.11.2006 14:11 Uhr von marshaus
 
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ist doch klar: heiraten und dann sich vom reichen ehemann oder ehefrau trennen und ein paar millionen einsacken.....

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