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Weißrussland: Verordnung - "unmoralischen" Eltern werden die Kinder weggenommen

Präsident Alexander Lukashenko, bekannt wegen seinen autoritären Methoden, hat angeordnet, dass Eltern, die sich nicht moralisch korrekt verhalten, die Kinder weggenommen bekommen. Die Kinder sollen in Waisenhäuser untergebracht werden.

Die betroffenen Eltern müssen allerdings für die Heimkosten aufkommen - ihnen könnte notfalls das Haus konfisziert werden. Die Verordnung wurde am Freitag unter Umgehung des Gerichtes unterschrieben und soll am 1. Januar 2007 in Kraft treten.

Nach Angaben des Pressedienstes von Lukashenko trifft diese Verordnung auf Elternpaare zu, die einen unsittlichen Lebenswandel führen, die alkoholabhängig oder drogensüchtig sind oder die ihre Kinder auf sonstige Weise vernachlässigen.


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WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Eltern, Verordnung
Quelle: www.cnn.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2006 19:38 Uhr von gatito
 
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gut so, aber: es ist nicht immer leicht rauszufinden, welche eltern "unmoralisch" sind!! ich mein woher will die regierung wissen, ob die drogen nehmen oder die kinder vernachlässigen!! das muss dann nicht unbedingt heißen, das die kinder dabei ungepflegt sind! naja ok bei den meisten siehts man schon das die saufen, drogensüchtig sind etc, aber eben nicht bei allen.....
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25.11.2006 20:15 Uhr von rw999
 
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aber der Geheimdienst weiß vieleicht bei einigen Eltern, dass sie politisch nicht ins Bild passen.
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25.11.2006 20:50 Uhr von sunset54
 
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Oder die sich politisch nicht "korrekt" verhalten: würde das in einem anderen Land geschehen
würden Peroteste gegen die Regierung Putin publziert, aber vor Russland und seinen Rohstoffen wird gekuscht
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25.11.2006 20:53 Uhr von sunset54
 
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Sorra, war im falschen Land: ups, da hab ich was falsch gelesen

naja bei Weissrussland braucht man sich über nichts zu wundern
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25.11.2006 21:09 Uhr von sacratti
 
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Grossartig, ein Betrüger spricht von Moral: Das kann man gar nicht in Worte fassen, das steht für sich.
Und wir sind auf dem besten Weg, derartigen Praktiken zu folgen.
In ...??? Bundesland will man die Zahlung von Kindergeld an den Besuch der Vorsorgeuntersuchungen für Babys und Kinder knüpfen. Und wer nicht beim Arzt erscheint, bekommt Besuch vom Jugendamt.
Wo bleibt da der Datenschutz?
Und da wird gross herausposaunt, einen Zwang zur Vorsorgeuntersuchung werde es nicht geben.
Sind diese Politiker eigentlich noch auf dem Boden der Tatsachen?
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25.11.2006 21:33 Uhr von rubbledi.cats
 
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Nur zu empfehlen: dann ham wer hier bald noch mer von solchen "Russlanddeutschen" denn die passen bei denen alle nicht in die moralischen Vorstellungen und werden verdeutscht.
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25.11.2006 22:36 Uhr von jimyp
 
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Nun ja hier in Deutschland wäre eine solche Methode bei vielen Familien sicherlich angebracht. Es gibt genug Asoziale, die ihre Kinder verkommen lassen und die dann später genauso werden! Aber leider tut der Staat da zu wenig!
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26.11.2006 03:35 Uhr von inselaffe
 
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unmoralisch = unbequem: das ist die Art unbequemen Leuten schaden zuzufügen weil man ihnen irgendwas "ummoralisches" anhängen kann.
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26.11.2006 10:04 Uhr von christi244
 
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Weißrussland: Eine derartige Maßnahme ist im Grunde nur zu begrüßen im Interesse der Kids. Ich würde sogar noch temporäres Kinderzeugungsverbot draufpacken, solange diese Eltern nicht zur Besinnung kommen.

Evtl. hintergründige Politgeschichten müssen die Weißrussen mit sich selbst ausmachen. Thema ist hier in diesem Artikel eindeutig: Sicherheit für Kids und die sollte auch bei uns Priorität haben.
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26.11.2006 10:23 Uhr von Hämorrhoidenkönig
 
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unsittlichen Lebenswandel: mich würde mal interessieren, was man darunter versteht. ist es unsittlich, sex zu haben und das kind kommt unerwartet ins zimmer und "sieht zu". ist es unsittlich verschiedene stellungen oder was weiß ich zu machen oder was menen die?
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26.11.2006 10:27 Uhr von lsdangel
 
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Auch hier: kann, einigen Kommentaren zu folge, der nächste Autoritätsstaat ruhig kommen. Stört ja eh keinen.
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26.11.2006 10:40 Uhr von Johnny Cash
 
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Eine: Mischung aus der Verordnung wäre schon richtig. Süchtige können sich nicht wirklich um ihre Kinder kümmern. Aber in den ehemaligen Sowjetstaaten gelten "Regimegegner" schon als unmoralisch. Beides ein Schritt in die richtige und falsche Richtung.
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26.11.2006 12:27 Uhr von christi244
 
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@writingdale: Freidenkende Demokraten ... ähm ... wo haben wir diese denn? Lies Dich mal hier durch, gehe durch die Medien ... von "Freidenkern" kann ich nicht viel erblicken in unserem Lande.

Betrachte einmal die Gesetzgebung in diesem Lande. Was unterscheidet uns noch von Weißrussland außerhalb der Tatsache, dass die Sozialleistungen besser sind?
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26.11.2006 12:34 Uhr von Pattern
 
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Bin ja auch dafür, dass Kindern mit Drogen- oder Alkoholabhängigen eEtern geholfen wird und das man etwas gegen Vernachlässigung tut. Ob es dann aber sinnvoll erscheint die Kinder in überfüllten Heimen unterzubringen? Die Qualität solcher Einrichtungen soll ja in Russland ziemlich zu wünschen übriglassen. Warum bezahlen die Eltern nicht den Sozialarbeiter der ihnen von nun an jeden Tag auf der Pelle hockt um ihnen zu zeigen wo der Hase langläuft und wie man sein Kind richtig erzieht? Das wäre doch bestimmt eine bessere Methode. Nebenbei würden auch noch Arbeitsstellen geschaffen.
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26.11.2006 14:03 Uhr von christi244
 
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@pattern: Es ist eine gute Idee, dass derartige Eltern für den Sozialarbeiter aufkommen müssen ... allerdings ist es dennoch zwingend, dass die Kids aus diesen Familien entfernt werden, da Verhalten erlernt wird. Wichtig ist es nämlich, den Blickwinkel zu verändern und dies funktioniert mitnichten, wenn die Kids zwar einerseits von einem Sozialarbeiter erzogen werden, andererseits aber dennoch ständig ihre zugedröhnten Familien erleben.

Die Zustände in den Heimen mögen zwar katastrophal sein, aber hier geht es um einen Grundsatz, nämlich Kindesentzug zum Schutz des Kindes.
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26.11.2006 15:31 Uhr von lsdangel
 
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@pattern: Woher sollen die Einkommensschwachen Familien (bzw. Alleinerziehende), worunter die meisten drogen- oder alkoholabhängigen nunmal fallen, das Geld nehmen, um einen Sozialarbeiter zu bezahlen? Vom HartzIV-Regelsatz vielleicht?
Man man man...keine Ahnung, aber davon viel?
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26.11.2006 15:46 Uhr von Pattern
 
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@isdangel: IN Weissrussland gibt es auch Hartz IV? Das wäre mir neu.
So wie das Modell jetzt aussieht verdonnert die Regierung die Eltern dazu die Heimunterbringung der Kinder zu zahlen, was denkst du ist wohl eher zu finanzieren?

@christi244
Die Kinder sollen jan icht vom Sozialarbeiter erzogen werden. DER soll dafür sorgen, dass die Eltern diese Aufgabe wieder selbst übernehmen und zwar so wie es sich gehört! Das die Eltern sich dabei nicht weiterhin zudröhnen sondern zunächst einen Entzug machen (wozu die Kinder wohl zwangsläufig vorrübergehend die Familie verlassen müssen) ist schon Voraussetzung. Den ganz Unbelehrbaren kann dann das Sorgerecht immer noch entzogen werden wenn der Entzug nicht erfolgreich ist.
Und zu erleben, dass die eigenen Eltern sich für die Fehler die sie an den Kindern begehen rechtfertigen und ggf. entschuldigen müssen halte ich nicht für die schlechteste Erfahrung, die als erlebt erlernt wird.
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26.11.2006 17:28 Uhr von christi244
 
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@Pattern: Aha, weißt Du wie hoch die Prognose bei Alkolikern und Drogenabhängigen ist? Es ist illusorisch zu glauben, dass diese in der Lage sind, jemals sein werden, Elternarbeit zu leisten. Ich meine gesunde Elternarbeit. Ein Sozialarbeiter kann nicht therapieren. Das ist auch nicht sein Job. Und der beste Therapeut kann nichts machen, wenn der Probant nicht will. Und selbst im positivsten Falle einer gesunden Einstellung zur Therapie dauert diese Jahre an mit etlichen Rückfällen ... von daher gehören die Kinder aus derartigen Familienverbänden herausgenommen, und zwar ohne wenn und aber. Jemand, der mit sich selber nicht klar kommt, und kein Alkoholiker und kein Junkie kommt mit sich selber klar, kann schon mal gar keine Elternarbeit leisten.

Das mit den Entschuldigungen mag wohl vorkommen ... aber letztlich ist es für die Wurst, denn diese kommen meist eh nur dann, wenn der Sprit oder die Droge gebraucht wird ... mit den Worten: Es sei das letzte Mal.

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