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Warnung vor Cumarin im Milchreis von Müller

Weil die Cumarin-Werte im eigenen Produkt "Müller Milchreis mit Zimt" leicht über dem empfohlenen Wert liegen können, hat das Unternehmen Alois Müller am Freitag vor dem Verzehr gewarnt.

Betroffen sind die Produkte mit einem Haltbarkeitsdatum bis zum 27. Dezember 2006. Inzwischen wurde die Rezeptur aber geändert und angepasst.

Für Cumarin in zimthaltigen Produkten, welches in großer Menge Gesundheitsrisiken birgt, gilt nach einer EU-Richtlinie eine Obergrenze von zwei Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel.


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WebReporter: teledealer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Warnung, Milchreis, Müller-Milchreis
Quelle: www.frankenpost.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2006 17:45 Uhr von ferry73
 
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hut ab müller: gut das der hersteller selber davor warnt und nicht durch irgendwelche gesundheitsorganisationen aufgedeckt wurde, pluspunkt müller produkte.
was für folgen hat eine zu hohe dosierung von cumarin in lebensmitteln.
auch wieder so ein zeugs das krebs erregt und fördert.
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25.11.2006 20:56 Uhr von sukulumu88
 
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lol: also schon wider eine meldung von der sorte "du darfst das nicht mehr essen". ich mache mir erst sorgen wenn ein großer konzern
SOYLENT GREEN raus bring :) *fg*
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25.11.2006 21:24 Uhr von Der Erleuchter
 
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Es soll auch Dihydrogenmonoxid drin sein! Bedenklich....;-)
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25.11.2006 23:31 Uhr von Gorxas
 
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ziemlich alte nachricht - aber erst nachdem sich SternTV mit dem Fall beschäftigt hatte, wurde etwas dagegen unternommen
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26.11.2006 01:08 Uhr von lotuswaechter
 
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genau das gleiche bei zimt cornflakes: Vor 2 Wochen haben wir jegliche Cornflakes mit Zimt in unserem Laden im Auftrag der Zentrale vernichtet.
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26.11.2006 12:03 Uhr von bigpapa
 
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komisch: das ich SO alt geworden bin obwohl ich zu Weihnachten immer gern Zimtsterne esse.

Und wie schlimm ich noch bin :)

Schon als Kind hab ich Milchreis mit Zucker und Zimt gegessen.

Bin ich jetzt ein Wundermensch.

Gruß

BIGPAPA

p.s. : Dieser Komentar ist logische Ironie.
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26.11.2006 12:56 Uhr von slice123
 
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Ihr habt da was falsch verstanden. Cumarin ist ein natürlich vorkommender sekundärer Pflanzenstoff (eine Art Pflanzen-Zusatzprodukt von Pflanzen) der unter Anderem in der Zimtcassie vorkommt. Diese wird allerdings gerne mit dem ceylonesischen Zimt verwechselt, welcher in Lebensmitteln vorkommt und Cumarin nur in Spuren enthält. Omas Zimt ist also nicht gefährlich.

Was Müller aber macht: Ceylonesischen Zimt in den Milchreis tun und Cumarin dazu, da es nach Waldmeister riecht.

Cumarin ist übrigens auch für den Heugeruch auf einem Heuboden verantwortlich.
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26.11.2006 15:11 Uhr von marshaus
 
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was duerfen wir heute ueberhaupt noch essen ohne gefahr zu laufen das wir krebs bekommen
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27.11.2006 00:26 Uhr von aral
 
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Tja - bei Müller war schon immer zuviel braun drin: Allerdings nicht unbedingt Zimt *gg*
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27.11.2006 09:12 Uhr von Pattern
 
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Übertrieben: Es ist ja nicht so, als wennman jeden Tag Zimtsterne kiloweise oder Müller-Reis eimerweise zu sich nimmt. UV-Strahlung ist auch nachweislich krebserregend, trotzdem kommt man täglich ein bisschen damit in Berührung und im Sommer sogar recht viel (auch wenn man kein Bruzzler ist) ... da jammert auch keiner: Uhhh... jetzt war ich einmal in der Sonne... krieg ich jetzt Hautkrebs?

@slice
Das mit dem Geruch von Cumarin hab ich jetzt nicht so ganz verstanden. Riecht es jetzt nach Waldmeister oder wie Heu? Ich finde nicht, dass die beiden Gerüche ähnlich sind.
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27.11.2006 11:07 Uhr von Mi-Ka
 
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Der Erleuchter, das ist jetzt aber ziemlich verantwortungslos von dir.
Wenn du schon auf dieses Teufelszeug hinweisst, sollte du auch die Gefahren nicht unerwähnt lassen.

- in seinem gasförmigen Zustand schwere erbrennungen verursachen kann
- ein Hauptbestandteil des sauren Regens ist
- beim Einatmen und Verschlucken von großen Mengen zum Tode führt.
- hunderte Todesopfer jährlich fordert
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27.11.2006 14:39 Uhr von Pinok
 
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naja: müller hat ja angeblich nur genmilch, das ist schlimmer als ein bisschen cumarin.
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27.11.2006 14:48 Uhr von Schwertträger
 
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@slice: Endlich mal Hintergründe! Gut, dass da mal jemand ein paar Einzelheiten nachliefert.
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30.11.2006 23:55 Uhr von DorianArcher
 
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Franken: Ach, erstaunlich was nach einem Monat so alles an Nachrichten nach Franken vordringt...
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01.12.2006 09:02 Uhr von zenon
 
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Frechheit: Ähnlich der Tabakindustrie wird auch in der Lebensmittelindustrie alles dafür getan ein Abhängigkeitsverhältnis zu generieren.
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18.12.2006 13:42 Uhr von KillA SharK
 
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Sendung mit der Maus: heute: der Herr Müller

gar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten.

Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.

Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt.

Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt.

70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.

Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt. Hurra, Herr Müller. Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, daß er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte.

Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben.

Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so. Also was hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.

Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, daß der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hatt, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen.

Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wißt ihr, daß der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat.

Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht.

Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, daß es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller.
Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller. Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle.

Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der Herr Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muß ich euch sagen, daß man so etwas einfach nicht tut.

http://nvg.sdf-eu.org/...

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