25.11.06 13:54 Uhr
 146
 

Rekordjahr: Noch nie zahlten Unternehmen so viele Steuern

103,1 Milliarden Euro - so viel bezahlen deutsche Unternehmen dieses Jahr an Steuern. Das ist neuer Rekord. Der Betrag setzt sich aus Körperschaft-, Gewerbe- und unternehmerischer Einkommensteuer zusammen.

Letztes Jahr betrug die Summe 87,4 Milliarden Euro.

Um die Einkommensteuer zu berechnen, wurde ein Schlüssel des Finanzamtes benutzt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: MarlboroKing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rekord, Steuer, Unternehmen
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Griechenland: Einnahmenüberschuss soll an arme Bürger verteilt werden
Niedersachsen: Deutsche Bahn plant Alkoholverbot in Regionalverkehr
Rechter Shitstorm gegen Drogeriemarkt Bipa wegen Frau mit Kopftuch in Werbung

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.11.2006 16:51 Uhr von delauer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nett: Eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 17,9634%!
Hätte man ja auch mal mit in die News einbringen können ;)
Kommentar ansehen
26.11.2006 14:19 Uhr von Cpt.Proton
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Kein Wunder: daß die Unternehmen weiter abwandern. So wird das nichts.
Kommentar ansehen
26.11.2006 14:30 Uhr von Troll-Collect
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das zeigt nur: wie gut viele Unternehmen laufen.
Tatsächlich liegt Deutschland mit den Steuersätzen im Mittelfeld, hat allerdings eine der niedrigsten Bemessungsgrundlagen.
Kommentar ansehen
26.11.2006 14:40 Uhr von Cpt.Proton
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Trolli: Augenwischerei, weil du die in Deutschland besonders hohe und daher die Unternehmen sehr belastende Abgabenlast weglässt.
Im Endeffekt werden die Unternehmen in Deutschland besonders stark zur Kasse gebeten. Ein Grund für die Abwanderungen von Firmen ins Ausland.
Kommentar ansehen
26.11.2006 15:39 Uhr von Troll-Collect
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Falsch: Die effektive Steuerbelastung ist in Deutschland bestenfalls Durchschnittlich. Hinzu kommen dann noch Subventionen und die in Deutschland (noch) bessere Infrastruktur und Rechtssicherheit. Das ist der Grund, warum viele Verlagerer inzwischen zurückkommen.


Selbst der Finanzminister Steinbrück räumt ein,
* dass die Steuerquote in Deutschland „inzwischen die zweitniedrigste nach der Slowakei innerhalb der Europäischen Union“ ist und
* dass man „laut Steuerstatistik …ziemlich genau nachweisen (kann), dass ungefähr 85 %, wenn nicht nahe 90 % der Personengesellschaften… es mit einer effektiven Steuerbelastung von unterhalb 25 % zu tun haben.“
http://ags.spd.de/...

Die EU-Kommission errechnete für 2003 für Unternehmens- und Kapitaleinkommen in Deutschland gar nur einen Satz von 17,4%.
http://wipo.verdi.de/...

(Siehe dazu auch: Dr. Andreas Bovenschulte, Juni 2006, Anmerkungen zur tariflichen, effektiven und tatsächlichen steuerlichen Belastung deutscher Unternehmen im europäischen Vergleich http://www.nachdenkseiten.de/... )
"7. Fazit:
Unternehmen steht auf tönernen Füßen: Untermauert wird die These von der fehlenden Konkurrenzfähigkeit des Steuerstandorts Deutschland ausschließlich mit
hypothetischen Modellrechnungen, die die Komplexität der gegebenen Steuersysteme nur unzureichend erfassen. Die empirisch messbare Realität der Kapitalbesteuerung wird weitgehend ignoriert. Doch selbst innerhalb des vorgegebenen Modellrahmens
lässt sich eine überdurchschnittliche Besteuerung von Unternehmen in Deutschland nur nachweisen, wenn die Ebene der Anteilseigner/Eigentümer ausgeblendet wird.
Sobald die steuerliche Gesamtbelastung von Kapital- und Personengesellschaften in den Blick genommen wird, müssen auch die Verfechter einer weiteren Netto-Entlastung des Unternehmenssektors einräumen, dass Unternehmen in Deutschland im internationalen Vergleich bereits nach geltendem Recht nicht überdurchschnittlich belastet sind."

Nette Lektüre:

"Die neue Übersicht über die Unternehmens- und Einkommenssteuern des Bundesfinanzministeriums "Die wichtigsten Steuern im internationalen Vergleich 2005" (Monatsbericht des BMF - Januar 2006) kommt zu dem Schluß, daß der deutsche Einkommensteuertarif im internationalen Vergleich durchaus attraktiv sei und die deutsche Steuerbelastung kein generelles Problem. Angesichts der ständigen Klagen und Forderungen der Unternehmensverbände, die mit der Großen Koalition weiteren Auftrieb erhalten haben, muß man sich diese Worte auf der Zunge zergehen lassen.

Hier nun die zwei wichtigsten Aufstellungen aus der Zusammenfassung. Die erste stellt die tarifliche Belastung des Gewinns von Kapitalgesellschaften dar. Zur besseren Vergleichbarkeit werden in Abb. 12124 nur die Tarife des Zentralstaats in Balken dargestellt, während die der Gebietskörperschaften in Anmerkungen aufgegriffen werden (betrifft in Deutschland die - allerdings auf die Körperschaftssteuer anrechenbare - Gewerbesteuer). Fast alle Vergleichsländer (außer EU-Beitrittsländer) haben höhere Tarife."
http://www.jjahnke.net/...
Kommentar ansehen
26.11.2006 16:18 Uhr von Cpt.Proton
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Halten wir fest liebes Trolli: Zur Steuersache sagst du nichts neues, die ist unbestritten innerhalb der EU im Mittelfeld, und das was darüberhinausgeht, kommt von nicht ernstzunehmenden linkspopulistischen Nachdenkseiten, aus denen du dein Weltbild beziehst.
Kommentar ansehen
26.11.2006 16:28 Uhr von spooky2k
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
cäptn.proton: deine aussagen sind nur allg. blabla...
es kommt nicht nur auf den steuersatz an.
Was nützt mir arbeitskraft für 1€/h wenn ich 15h am Tag keinen Strom habe?
Was nützt mir billige arbeitskraft wenn ein Marktbegleiter mein Produkt kopieren darf ohne ernsthafte Konsequenzen zu befürchten hat?

abwanderung ins Ausland? es kommen auch genug Firmen zurück die gemerkt haben das in Polen wohl doch nicht alles besser uns billiger ist

uns wieso heißt die nachdenkseite nachdenkseite? denk mal drüber nach...

Geiz ist geil !
Kommentar ansehen
26.11.2006 16:34 Uhr von Troll-Collect
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Schlaumeier: Die Nachdenkseiten zitieren eine Arbeit von Dr. Andreas Bovenschulte, dieser benutzt Zahlen der EU-Kommission - dort sind natürlich alles Linkspopulisten, denkst du nicht, Proton?

Im übrigen beinhalten die Nachdenkseiten weitestgehend eine Zusammenstellung / Sammlung anderer Medien, auch alles Linkradikale, denkst du nicht, Proton?.

Schaltest du beim Begriff Nachdenkseiten pawlowgleich in den Paranoia-Modus, oder lernt man an den Unis heutzutage keine Arbeit mit Quellen mehr?
Kommentar ansehen
26.11.2006 19:50 Uhr von Cpt.Proton
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
LOL: >>>lernt man an den Unis heutzutage keine Arbeit mit Quellen mehr?<<<

Wer sollche unseriösen Quellen benutzt wie du sollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen. LOOL
Kommentar ansehen
26.11.2006 20:11 Uhr von Troll-Collect
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
*rülps*: - Dr. Joachim Jahnke - früherer Vizepräsidenten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung
- Statistiken der Europäischen Kommission
- Bundesfinanzminister Steinbrück, naja, dem würde ich zwar nicht alles glauben, aber in dieser Diskussion unterstützt er üblicherweise deine Ideologie.
- Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut Düsseldorf

alles schrecklich unseriös. Aber du hast ja auch schon die Süddeutsche Zeitung, die Zeit, Handelsblatt usw. als unseriös bezeichnet, wenn Beiträge hieraus dich widerlegt haben.

Aber danke, dass du meine Vermutung bestätigt hast.
Kommentar ansehen
27.11.2006 17:38 Uhr von SchlachtVati
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
zu herauszukristallisieren wäre doch WELCHE: unternehmen ?

denn wenn man das wegatmet ---->

"Sonia Mikich: "Wer gute Gewinne macht, soll auch gut verdienen, das sagten sich gerade die Siemens-Chefs und genehmigten dem Vorstand 30 Prozent mehr Gehalt. Wer gute Gewinne macht, der zahlt auch gute Steuern. Ach was, so nun auch wieder nicht. Denn bevor es ans Steuerzahlen geht, rechnen sich Siemens, E.ON, BMW, Allianz und Co. künstlich arm.
Legal - versteht sich.

Und mit wie viel Prozent tragen die Unternehmen in Deutschland zum gesamten Steueraufkommen bei? Staunen Sie: 2,6 Prozent ( in worten ZWEI KOMMA SECHS PROZENT ). Und Schwarz-Rot in Berlin will nun, dass es noch weniger wird.
"
passt das nicht zusammen !

http://www.wdr.de/...
Kommentar ansehen
27.11.2006 17:49 Uhr von SchlachtVati
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
sorry wegen dem "satzbau" :D: <br>

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Japan: Forscher können erstmals riesiges Höhlensystem auf dem Mond nachweisen
Bonn: Elf Jahre Haft für abgelehnten Asylbewerber wegen Vergewaltigung
Fußball: Berlin und Köln vor dem Aus in der Europa League


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?