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Schach: Das Duell "Mensch gegen Maschine" geht in die nächste Runde

Am Samstag, 25. November, um 15 Uhr tritt Schachweltmeister Wladimir Kramnik erneut gegen das Programm Deep Fritz an. Das Spiel kann im Internet live verfolgt werden. Bereits 2002 kam es zu diesem Duell. Der Endstand lautete 4:4-Unentschieden.

Jedoch wurde Deep Fritz seitdem enorm weiterentwickelt. So kann das Programm nun acht Millionen Stellungen pro Sekunde berechnen. Vor vier Jahren waren es "nur" 2,7 Millionen. Kramnik wird daher nur eine Außenseiterrolle zugesprochen.

Wenn Kramnik gewinnt, erhält er eine Million Euro Preisgeld. Wenn er aber verliert, könnte es der letzte Vergleich zwischen Topspieler und Maschine im Schach gewesen sein, da der Weltmeister als der Einzige gilt, der den Computer noch schlagen kann.


WebReporter: Nemroth
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Mensch, Runde, Duell, Maschine, Schach
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2006 02:24 Uhr von marshaus
 
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hoffe immer das der mensch gewinnt....hier aber sieht es danach aus das der mensch unterliegen wird.....
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25.11.2006 02:47 Uhr von Zenon v.E.
 
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Etwas ungenau: Es ist nicht eine Mio Preisgeld für den Sieg, sondern 500.000 für den Antritt und weitere 500.000 Preisgeld für den Sieg.
Zu den doch umfangreichen Bedingungen steht bei http://www.heise.de/... mehr dazu.
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25.11.2006 02:54 Uhr von marshaus
 
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trotzdem hoffe ich das der mensch niemals den maschinen unterlegen sein wird....erinnert mich immer an terminator......
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25.11.2006 03:09 Uhr von Gunny007
 
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@marshaus: tja, wie schon im bericht zu lesen wird es wohl dieses mal nicht mehr gut für den menschen ausgehen.
vielleicht gewinnt ja auch dieses mal immer weiß, wenn ich mich nicht ganz irre.
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25.11.2006 07:15 Uhr von Mr.Gato
 
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@marshuas: Schon heute sind wir allen oder zumindest sehr vielen spezialisierten Maschinen und Programmen in jeweils "ihrem" Gebiet unterlegen.
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25.11.2006 08:42 Uhr von marshaus
 
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leider: wenn man so alles liesst....england simuliert situationen durch wie menschen reagieren usw....amerika baut einen supercomputer um kriege zu simulieren oder um sgar die gesamte menschheit in den griff zu bekommen.......da muss man schon langsam angst bekommen
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25.11.2006 14:28 Uhr von borgloh
 
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dafür Dafür sind wir universell und allgemein irgendwie überall "gut" und nicht nur auf speziellen Gebieten ...
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25.11.2006 17:08 Uhr von Ammy
 
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selbst wenn uns einmal alle Maschinen überlegen sein werden, waren es doch wir Menschen die diese Maschinen geschaffen haben und brauchen uns somit nicht hinter unseren Maschinen/Computern verstecken :D !
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26.11.2006 02:56 Uhr von Kalle87
 
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Mensch > Maschiene: Eine Maschiene kann nie besser sein als ein Mensch, denn wie soll ein Produkt von uns besser sein?

Man wäre ja dann praktisch in der Lage "Gott zu spielen", wenn man etwas schaffen könnte, das uns Menschen übertrifft.

Die Maschiene kann zwar ihre tollen 8 Mio. Stellungen berechnen, aber das unberechenbare kann nur der Mensch berechnen.
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26.11.2006 04:45 Uhr von Frägel
 
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obwohl letztlich gesehen ist Schach auch nur ein Spiel , das sich wie zB Mühle rein wissenschaftlich berechnen lässt.
Mein Vater, hatt jedes Spiel in "Mühle" gewonnen , sofern er den ersten Zug hatte.
Alles Mathematik....
Warum sollte es im Schach anders sein? - gut die Möglichkeiten sind um ein sehr vielfaches höher, doch die ausgangslage bleibt gleich:
Es kann nur einen geben - und der der anfängt dürfte wohl einen Vorteil haben.
Dürfte...bloß:
Unser Hirn ist kein Massenspeicher, wir bedürfen der Übung....
Deep/Blue oder Fritz wie er nun heißen mag ist gefüttert von Millionen von gespielten Schachpartien.
Züge , die zum Verlust der Partie seinerseits führten, werden seltener,empirischen Daten nehmen zu - und rationalität lässt sich mittlerweile auch im Schach erklären...

Kein Rückschritt sondern ein Fortschritt - wer sowas kompliziertes kontrollieren kann KÖNNTE auch andere - menschlich bedeutendere - Probleme lösen ??!
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01.12.2006 23:47 Uhr von md2003
 
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also das Problem ist folgendes:
Wenn der Computer richtig programmiert ist, dann ist das Maximum, was herauskommen kann, ein Unentschieden!

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