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Berlin: Antisemitische Gewalt gegen jüdisches Mädchen

Eine 14-jährige Schülerin jüdischen Glaubens aus Berlin-Kreuzberg wird seit dem Sommer von Jugendlichen malträtiert. Sie wurde von arabisch-stämmigen Jugendlichen geschlagen und mit antisemitischen Sprüchen beschimpft.

Seit Beginn des Krieges in Nahost wird das Mädchen diskriminiert. Gideon Joffé von der jüdischen Gemeinde bestätigte, dass seit Beginn des Krieges verbale Angriffe gegen Juden zunehmen. Das Mädchen hatte bisher aus Angst geschwiegen.

Das Mädchen wurde bereits von Zivilpolizisten zur Schule begleitet. Wegen Tatverdachts wurde gegen eine Palästinenserin (15) ein Verfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Seit Beginn dieses Jahres gab es bereits 190 antisemitische Vergehen.


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WebReporter: Berliner_Pflanze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Mädchen, Gewalt, Jude
Quelle: www.berlinonline.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2006 17:22 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Bei so etwas können einem schon die Worte fehlen. Wer meint, er kann Deutschland als Plattform für antisemitische Propaganda benutzen, sollte unser Land besser verlassen. Wir haben doch in dieser Hinsicht schon genug rechte Spinner. Vermutlich haben diese Jugendliche aber schon die deutsche Staatsangehörigkeit und können somit nicht mehr abgeschoben werden.
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24.11.2006 18:37 Uhr von torschtl
 
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teilweise hast du recht: auf der anderen seite wird uns auch jeder "ausländer nicht mehr rein nach deutschland" - spruch als antisemitisch abgetan... ist in diesem fall natürlich nicht so, aber wollte ich mal gesagt haben
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24.11.2006 18:42 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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@autor: [nicht persönlich werden...]

Es ist schon schlimm, dass sich Moslems und Juden nicht mögen. Aber wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Denn dein Opa selbst hat dazu beigetragen (durch Tun oder Nichts-Tun), dass sich die beiden Religionen/Kulturen um das bissl Steinwüste streiten.

Die Jugendlichen sollten nicht anders als andere Jugendlich bestraft und behandelt werden. Was anderes kann man und sollte man auch nicht tun.
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24.11.2006 18:47 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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vorGebrauchschütteln: Ich sitze in keinem Glashaus und mein Opa auch nicht, mit Steinen habe ich auch nicht geworfen.

Ausländische jugendliche Straftäter sollten bei so schweren Vergehen wie Körperverletzung aus rassistischen Gründen sofort abgeschoben werden. Keiner braucht diese Menschen in Deutschland, fast jedes andere Land schiebt in solchen Fällen auch ab.
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24.11.2006 18:49 Uhr von Teppichratte
 
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Schlimm, wenn auch schon Kinder mit diesem kranken Hass infiziert sind.
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24.11.2006 18:49 Uhr von Jimyp
 
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@Berliner_Pflanze: Da hast du meine volle Zustimmung!
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24.11.2006 18:57 Uhr von DarrylW
 
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@Berliner_Pflanze: Stimme dir auch zu.

Wie kann man bei Nichtdeutschen bzw. eingebürgerten Ex-Ausländern über etwas hinwegsehen, was bei Geburtsdeutschen sofort und (zu Recht!!!) unnachsichtig bestraft würde?

Ein Messen mit zweierlei Mass ist, in meinen Augen, nur eine andere Spielart von Rassismus bzw. in dem vorliegenden Fall Antisemitismus.
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24.11.2006 19:05 Uhr von Seranal
 
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@vorGebrauchschütteln: Was kann der Autor des Textes denn für die Taten seines/ihres Opas? Rein garnichts, also ein etwas seltsamer Vergleich.

Zu den News:
Ich finds ziemlich krank, dass dieser Hass auch auf Jugendliche übergeht. Leute, die mit dem ganzen Kram eigentlich garnichts zu tun haben und sich aufgrund der Erziehung so scheiße gegenüber andersgläubigen, hier Juden, verhalten.
Ich finde auch, dass man da zu härteren Strafen greifen sollte.
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24.11.2006 19:21 Uhr von exekutive
 
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scheinheiligkeit: sobald jemand etwas gegen einen juden sagt, ist das gleich das schlimmste verbrechen in diesem land..
ja, sofort wird die tat mit dem holocaust in verbindung gebracht und alle leute rennen in panik umher

und was ist mit der anderen hetze, die überhaupt kein stück weniger schlimm ist?

die hetze gegen arbeitlose, die hetze gegen den islam, gegen araber, gegen videospieler, gegen deutsche etc pp
sicherlich hat das mädchen nichts mit der faschistischen regierung in israel zu tun, weshalb man sie dafür nicht verbal bestrafen darf..
-das gilt aber für alles und jedem

aber wie sieht es denn mit den pauschalverdächtigungen in diesem land - den moslems, arabern etc aus?
sie sind alles potentielle terroristen wie uns die medien weis machen wollen
oder halt den arbeitslosen die angeblich an der schlechten wirtschaft schuld sind..

wieso werden die einen beschützt und die anderen bekämpft?
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24.11.2006 19:31 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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Das glaube ich jetzt nicht! Nun gut, ich hätte vielleicht Berliner_Pflanze nicht gleich so angreifen sollen.
Ich finde es aber viel schlimm, dass hier von den meisten Zustimmung zum Abschieben gegeben wird.

Die Jugendlichen hatten noch nie wirklich einen Konflikt mit Juden gehabt. Der ganze Hass beruht doch nur darauf was zu Hause bei denen geschieht.

Bei denen wird nur den ganzen Tag propagandistisches "Wir Araber sind Opfer" Fernsehen geschaut. Dann kommen noch paar Geschichten von Oma und Opa über die Bösen Juden.

Was will man denn dagegen tun? Alle abschieben?
Und bringt das überhaupt etwas? Nein! Weder uns noch denen, die so denken nützt das etwas!

Ausserdem, hey, wir reden hier von Kreuzberger-Schülern...
Das Mädchen könnte das islamischste Mädel Berlins sein und trotzdem könnte einem ihre Nase nicht gefallen.

Das ist ganz klar Ghettoverhalten und hat weniger primär etwas mit Rassismus noch Nationalismus sondern einfach mit Gewalt an Berliner Schulen zu tun. So ist das!!!!
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24.11.2006 19:42 Uhr von exekutive
 
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@vorgebrauchschütteln und co: "Das ist ganz klar Ghettoverhalten und hat weniger primär etwas mit Rassismus noch Nationalismus sondern einfach mit Gewalt an Berliner Schulen zu tun. So ist das!!!!"

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"Die Jugendlichen hatten noch nie wirklich einen Konflikt mit Juden gehabt. Der ganze Hass beruht doch nur darauf was zu Hause bei denen geschieht."

eben..
und nun ratet mal wer diesen konflikt erst erschafft und anheizt.. das ist zum 1. die politik mit ihrer bewussten zerstörungspolitik 2. den medien durch ihre allgemeine hetze gegen allen und jeden und 3. die menschen, die alles von punkt 1 und 2 kritiklos übernehmen und daher deren geistigen durchfall in sich selber intigrieren/übernehmen und nachplappern bzw in die tat umsetzen
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24.11.2006 19:56 Uhr von sacratti
 
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Autor: Kinder und Jugendlcihe benutzen keine Plattform, sie leben das,w as sie HIER IN DEUTSCHLAND vorgelebt bekommen. Wir, dieses Land, ist verantwrtlich dafür, dass Kinder und Jugendliche mit ihren Migrationsproblemen allein gelassen werden!
Kinder und Jugendliche müssen nicht das Land verlassen, das sie verlassen hat.
Es gibt genügend Beispiele für diskriminierende Handlungen deutscher Kinder und Jugendlciher ohne Migrationshintergrund, bspw. sogen. Behinderten gegenüber. Nicht alle tun das, nur manche, nur bestimmte Ki u.Ju.
Werden die auch als 15 jährige wegen Körperverletzung angeklagt? Kaum, es muss verdammt viel passieren, bis die Staatsmacht eingreift! Aber bei semitischem Hintergrund wird geflissentlich und publikumswirksam ermittelt.
Das ist Rassismus!
Und , umsgleich vorweg zu sagen, ich halte das , was hier vorfällt überhaupt nicht für in Ordnung, egal, wer, wie udn von wem, angegangen wird. Offenbar schlafen aber die zuständigen Lehrer, Mitschüler und Eltern den Schlaf der "Gerechten"- wir wussten davon nichts, nein, wie kann denn nur.......
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24.11.2006 20:51 Uhr von Pinok
 
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@urinstein: das hat verschiedene gründe, vor allem liegt es an der unsachgemäßen erziehung, die häufig durch missverständnissen der eigennen religion verursacht wird.

was man natürlich nicht auf alle beziehen kann.

ausserdem hassen viele moslems die juden mehr als katholiken.
welche genauen hintergründe das hat, weiß keiner der moslems, es ist so wie bei dem papst jeder schreit auf aber weiß nicht um was geht.

da sich die juden in großer minderheit befinden, werden sie daher oft als potentielles opfer traktiert.
vor allem sind die konsequenzen hierfür eher der lob von freunden, statt eine strafe.
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24.11.2006 21:23 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Antisemitismus bleibt es trotzdem, egal wie man es dreht oder wendet.
Über die Ursachen des Antisemitismus kann man sicher diskutieren, ob man den Jugendlichen allerdings dadurch ihren Antisemitismus noch "abgewöhnen" kann, möchte ich doch stark bezweifeln.

Antisemitismus in Verbindung mit Körperverletzung ist in Deutschland ganz klar eine Straftat und muß geahndet werden.

Ursachenforschung gut und schön, darauf sollte auch Wert gelegt werden, aber diese sollte doch bei der Strafbemessung eine eher untergeordnete Rolle spielen. Anders kann man doch den Tätern ihr Unrechtbewusstsein anscheinend nicht klar machen.
Wenn es danach geht, hat jede Straftat irgendeine Ursache, niemand wird als Straftäter geboren, oder? Und doch muß eine Bestrafung erfolgen, anderfalls wird irgendwann der Täter als Opfer dargestellt, ist auch schon oft passiert. Und das ist von der Strafbarkeit definitiv falsch. Antissemitismus von Ausländern in Deutschland weist ganz klar darauhin, das die Integration fehlgeschlagen ist. Sicher ist Deutschland daran nicht ganz unschuldig, aber in erster Linie ist es doch die Aufgabe des "Gastes" sich hier zu integrieren. Und wenn er sich in so eklatanter Weise gegen seine Integration wehrt, kann er in Deutschland nicht leben, und es ist auch für ihn besser, wenn er in sein Heimatland zurück kehrt. Wir sollten uns auch mal von dem Gedanken verabschieden, das immer Andere oder Anderes dafür verantwortlich sind, dass bei der Integration so viel schief läuft. In vielen anderen Ländern gibt es nicht so viele Angebote für Integrationswillige und trotzdem funktioniert die Integration da oft besser, aber meist nicht schlechter.

Ich wohne übrigens in einem Kiez, in dem viele Ausländer wohnen, und ich wohne dort gerne. Und aus Gesprächen mit ausländischen Mitbürgern weiss ich, dass viele selbst der Meinung sind, das ihre kriminellen Landsleute abgeschoben werden sollten.
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25.11.2006 13:19 Uhr von cantarella
 
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@sacratti: da muss ich dir recht geben, bei nicht "antisemitischen" straftaten gibt es kaum resonanz, geschweige denn konsequenzen.

aber ich glaube das liegt an dieser totalen überpräsenz der medien bei solchen vorfällen und dem schuldbewußtsein dass uns auch 60 jahre nach hitler übermäßig eingetrichtert wird
und diese überempfindlichkeit werden wir auch so schnell nicht los.....

es sei denn es handelt sich um täter "mit migrationshintergrund"

schon traurig
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25.11.2006 15:22 Uhr von vst
 
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aha: wieso ist das antisemitismus?
nicht antizionismus?

sind palästinenser und ägypter und syrer usw. nicht auch semiten?

und warum hilft dem mädchen keiner?
feige?
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25.11.2006 15:50 Uhr von Johnny Cash
 
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Ich: kann mich nur Berliner_Pflanze anschließen. Kriminelle Ausländer sollten sofort nach Möglichkeit ausgewiesen werden.
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25.11.2006 19:04 Uhr von vnna
 
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ähmmm: "Vermutlich haben diese Jugendliche aber schon die deutsche Staatsangehörigkeit und können somit nicht mehr abgeschoben werden."

Ich hoffe du kommst jetzt nicht, durch deine Meinung, auf die Liste der KBDs. ;)
weia!
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26.11.2006 11:05 Uhr von christi244
 
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Antisemitismus: Vorsicht bei derartigen Meldungen. Die bundesdeutschen ZdJs nutzen jede erdenkliche Möglichkeit, sich in Szene zu setzen und der Kommentar dieses Herrn Joffé ist eher logisch.

Hier geht es einzig um Mobbing und Gewalt an Schulen, die viele Kids tagein, tagaus erleiden/erleben und sonst geht es um gar nichts. Dass dieses Mädchen nun eine Jüdin ist, macht sie lediglich medien- und propagandarelevant, wie wir feststellen können. Wäre sie keine Jüdin, käme sie mitnichten in die Medien und schon gar keine Zivilfahnder zur Seite.

Was sind antisemitische Vergehen? Mag mal einer hier definieren?

Friedhofsschändung? Es gibt hier in der Nähe von Düsseldorf einen jüdischen Friedhof, der seit Jahrzehnten brach lag, verwahrlost war und keinerlei Aufsicht unterlag. Er wurde erst interessant, als von dort ein paar Blumen geklaut und ein paar schon gar nicht mehr lesbare Steine umgeschmissen wurden. Plötzlich wurde er zum Politikum und Ziel "antisemitischer" Schandtaten.

Gewalt gegen Juden? Wo? Bis dato konnte nicht einmal der tote Herr Spiegel den Nachweis dazu erbringen.

Worum es hier in diesem Artikel wohl in erster Linie geht, erscheint mir mehr propagandistischen Inhalt zu haben als realen, denn ad 1) Gewalt an Schulen ist Alltag, ad 2) soll hier die Aggressivität des arabisch-/muslimischstämmigen Teiles der Bevölkerung hochgeschaukelt werden, was ohnedies von hoch oben lanciert wird (Türkei). Von daher gehört diese Meldung in die Tonne, weil reine Propaganda.
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26.11.2006 12:28 Uhr von DarrylW
 
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@christi244: "...Gewalt gegen Juden? Wo? Bis dato konnte nicht einmal der tote Herr Spiegel den Nachweis dazu erbringen."

Weil nicht sein, was nicht sein darf...was? Gewalt muss auch nicht zwangsläufig physischer Natur sein - Verbalattacken sind dies auch. Das Attacken auf die Leben jüdischer Mitbürger nicht häufiger sind, ist allein der Tatsache zu verdanken, das jüdische Einrichtungen bei uns wohlweisslich geschützt werden; traurig, das es so sein muss, aber solch unbedarfte Kommentare wie deiner zeigen, das es immer noch nötig ist!

Antisemitismus (meinetwegen auch Antizionismus, bevor sich hier wieder welche aufblasen) gibt es gar nicht, hat´s auch nie gegeben? - Was für eine beschränkte Sicht der Dinge!

Den gab´s und gibt´s schon immer in Deutschland (leider!) und nicht nur da; und Hakenkreuz-, Juda verrecke! und Sieg Heil! - Schmierereien auf Grabsteinen jüdischer Verstorbener haben sich sicher auch nicht von selbst draufgepinselt!!!
Ebensowenig rufen sich Personen jüdischen Glaubens, die im öffentlichen Leben stehen (z.B. der Schauspieler Michael Degen, nachdem er sich zu seinem jüdischen Glauben öffentlich bekannt hat), selbst an und fordern sich auf, das Land zu verlassen oder sich umzubringen.

Für wie blind hältst du deine Mitmenschen eigentlich?
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26.11.2006 13:03 Uhr von DarrylW
 
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...sollte natürlich heissen, ´weil nicht sein kann, was nicht sein darf...´
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26.11.2006 13:11 Uhr von christi244
 
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@Darryl: Ich bin durchaus nicht blind! Mag Herr Degen sich umbringen, wenn er möchte, Schwachsinn ist es in jedem Fall.

Du, ich habe diesen Singsang langsam satt und er kommt mir aus den Ohren raus. Bist Du Mitglied des ZdJ? So kommst Du nämlich rüber, Propaganda pur.

Mir ist es sch...egal, welchem Glauben jemand praktiziert, niemand hat das Recht auch nur irgendeinen Menschen dafür zu diskriminieren oder Schlimmeres. Nur, und scheinbar ist der ZdJ auf diesem Auge sehr blind oder zu selbstbezogen, sonst würde er nämich erkennen, dass das, was sich in 33 an den Juden aufbaute, heute an Muslimen erneut beginnt, und zwar in diesem Lande.

Die Ignoranz des ZdJ wundert mich dann doch sehr, denn, wenn ich verstanden habe, dass der ZdJ auch eine religiöse Gemeinschaft darstellt, so kann ich dieses mangelnde Soli gegenüber Muslimen nicht verstehen, schließlich sind Juden und Muslime im Glauben Brüder.

Akzeptieren kann ich aber absolut NICHT, dass hergegangen wird und jüdisches Leben in der Bewertung höher gestellt wird als anders Leben. Ein Jude ist für mich durchaus nicht wertvoller als ein Muslim oder Christ oder sonstwas.

Wem es nicht paßt, hier zu leben, möge bitte seine Koffer packen, egal nun zu welcher Reli er auch gehören mag. Und dann, selbst die Aufrufe des ZdJ vor ein paar Jahren, die westeuropäischen Juden zur Migration nach Israel zu bewegen verlief in Bedeutungslosigkeit ... von daher, erzähle nix.

Und die garantierte jährliche Einwanderungsquote von 300.000 jüdische Menschen in die BRD aus Richtung Ost wurde ja noch vor kurzem zwischen Schily und Spiegel verhandelt ... also, so schlimm kann es dann doch nicht sein in diesem Lande in Richtung Juden.

Selbst Sharon war dies zu viel, da er in IL das Zentrum jüdischen Lebens haben wollte und es gab, nennen wir es mal nett Diskussionen zwischen IL und BRD.

Mich nervt dieses ewige Leidensgesinge einfach nur noch an. Du kennst den Hintergrund, der später vor Gericht verhandelt werden wird ebensowenig, wie ich. Aber Gewalt an Schulen ist nun einmal eine Tatsache und die gilt es in erster Linie zu bekämpfen. Die Arie Palästinenser vs. Jude passte nur mal wieder ins Bild und lies sich bestens vermarkten. Sonst ist hier lediglich schulischer Alltag gewesen und sonst gar nichts. Begründe doch einmal, wieso ein jüdisches Kind besonders schützenswert wäre gegenüber einem nichtjüdischen Kind, wenn es gemobbt und gequält wird. Das würde mich schon sehr interessieren. Ich bin nämlich nicht in der Lage, hier irgendeine Priorität zu erkennen, da für mich ein jüdisches Kind nicht wertvoller ist als das Kind einer anderen religiösen Zuordnung.

Also stopp bitte diesen recht billigen Versuch, hier der ohnedies billigen Propagandamaschinerie Vorschub zu leisten.
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26.11.2006 13:23 Uhr von christi244
 
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@primera: That´s it!!! Und zwar ohne "Wenn und Aber". Hier geht es letztlich nur um Aufrechterhaltung der Propagandamaschinerie. Sonst geht es um nichts!
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26.11.2006 14:38 Uhr von christi244
 
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@exekutive: Genau das ist es nämlich!

Und, wenn ich dann nochmals auf Herrn Joffé Bezug nehmen darf, so gehe ich einmal davon aus, dass diese sogenannten Verbalinjurien gegen Juden sich letztlich über Kritik an der israelischen Terrorpolitik festmachen.

Und was antisemitisch ist, läßt sich in der Suchfunktion auf die Frage auf http://www.hagalil.de ergründen: Was ist antisemitisch? Und die Antwort darauf ist immer stereotyp dahingehend, dass dieser Antisemitismus bereits bei der Kritik an Israel beginnt. Denn, wenn Kritik, dann haben nur Juden das Recht, diesen Staat in die Kritik zu nehmen. Die Selbstbeweihräucherung sprengt den Rahmen des Faßbaren.
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26.11.2006 14:39 Uhr von DarrylW
 
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@christi244: Du willst es einfach nicht begreifen,was?

Es gibt keine pro-jüdische Propagandamaschinerie, Punkt!

Umgekehrt schon.

Das fing bereits in den 70er Jahren an mit z.B. Aktionen wie die des Neonazi Michael Kühnen, der sich und seinen Kameraden Eselsmasken aufsetzte und sich in der Öffentlichkeit Schilder mit Parolen wie ´Ich Esel glaube immer noch, das Juden in KZs "vergast" wurden´ um die Hälse hängten. Es wurden pseudowissenschaftliche Typen wie dieser US-Amerikaner, dessen Name mir leider entfallen ist, der ´beweisen´ wollte, das es sowas wie den Holocaust nie gegeben haben kann, für diese Zwecke eingespannt.
Auch dieser fusselbärtige Giftzwerg, der momentan im Iran den Regierungschef gibt, stösst ins gleiche (Propaganda)horn.

Mir ist auch klar, was hinter dem Versuch, das aufmerksam Machen auf antisemitische Tendenzen als Propaganda abzutun, steckt: erst soll den Juden das moralische Recht auf das hinzuweisen, was ihnen widerfährt, entzogen werden, indem man es als ´Propaganda´ abtut; zu dem Zweck schiesst man sich auf dem ZdJ, der vielen Rechten naturgemäss ein Dorn im Auge sein muss, weil er den Finger in Wunde legt (das Forum hier ist der beste Beweis dafür; da rennen doch die meisten mit Schaum vor dem Mund rum, wenn sie nur ZdJ lesen). Danach kann verbal man umso unbeschwerter auf alles eindreschen, was man vorher ja als ´Lüge´ entlarvt hat. Rechte Taktik, die sich im Laufe der Jahrzehnte nicht grundlegend verändert hat!

Eine Wunde ist es aber nur deshalb (noch), weil sich die Deutschen nie wirklich mit dem, was im 3. Reich passiert ist, auseinandergesetzt, bzw. dies aufgearbeitet haben (die Plärrer, die jetzt wieder meinen werden, sie können´s "nicht mehr hören", geben mir damit indirekt nur Recht). Nach dem Krieg ging´s erst mal darum zu überleben, aufzubauen, ein intaktes Wirtschaftssystem herzustellen; aber auch später gab es diesbezüglich nie ernsthafte Versuche der Vergangenheitsbewältigung; die Abgeltung mit Geld und Gütern ist m.E. nur ein
Freikaufen von Schuld, nichts weiter.

Was soll eigentlich die Bemerkung, Michael Degen solle sich umbringen, wenn er will? Irgendwelche feigen rechten Ratten haben ihn angerufen und ihn dergestalt angemacht (sehr mutig, sich hinter der Anonymität eines Telefonanschlusses zu verstecken!) Anscheinend befürwortest du dieses Vorgehen auch noch!

Noch was: die alltägliche Gewalt, das Abgreifen von Prestigegütern an deutschen Schulen ernsthaft vergleichen zu wollen mit gezielten Angriffen auf ein Mädchen, das wegen seines jüdischen Glaubens ersatzweise für Konflikte im Nahen Osten herhalten muss, ist ja wohl mehr als daneben!
Es mag im Endeffekt dieselben Konsequenzen haben, körperliche Attacken oder Verletzungen, aber die Absicht ist ja wohl eine gänzlich andere...

Im übrigen bin ich weder Jude noch Mitglied des ZdJ - allerdings zeigt auch hier wieder deine Reaktion, aus welcher Ecke du zu kommen scheinst. Im 3. Reich gab es auch so ein nettes Etikett für Leute, die sich für ihre jüdischen Mitbürger eingesetzt haben, man nannte sie ´Gesinnungsjuden´ - willkommen in der deutschen Vergangenheit!

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