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USA: Teenager baut zu Hause einen Fusionsreaktor

Thiago Olson ist eigentlich ein ganz normaler Schüler der Stoney Creek High School in Rochester Hills, Kalifornien. Niemand würde glauben, dass ausgerechnet er einen Fusionsreaktor gebaut hat.

In einer Stahlkugel wird ein Vakuum erzeugt, in die dann Deuterium injiziert wird. Anschließend entladen sich in die Kammer 40.000 Volt. Bei der stattfindenden Fusion sind kleine Lichtkugeln aus purer Energie sichtbar.

Mehr als zwei Jahre baute der Teenager an dem Miniatur-Reaktor. "Ich habe mich schon immer für die Wissenschaft interessiert", meint der 17-Jährige, den seine Mitschüler scherzhaft "the mad scientist" nennen.


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WebReporter: robbatse
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Teenager, Fusion
Quelle: www.freep.com

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43 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2006 16:07 Uhr von robbatse
 
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Verrückt und spannend zugleich. Das ganze hört sich an wie die Vorgeschichte eines verrückten Professors aus einem Kinofilm. Tatsächlich gibt es eine Liste an Amateuren weltweit, die solche Fusionsreaktoren bereits selbst zusammengebaut haben.
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24.11.2006 16:43 Uhr von Pattern
 
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Frage: Ich frag mich gerade warum die Amerikaner an ihren Flughäfen einen solchen Aufstand wegen der Sicherheit machen, es offenbar aber für einen 17-jährigen keine Schwierigkeit darstellt an Deuterium zu kommen (damit brennen Wasserstoffbomben z.B. noch besser).
Hat der Jung wenigstens einen Preis dafür bekommen oder nun bessere Aussichten auf´s College?
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24.11.2006 16:51 Uhr von robbatse
 
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@Pattern: Ich denke er wird nur an geringe Mengen Deuterium gekommen sein. Dieser Mini-Reaktor ist eher eine kleine Spielerei und nicht lebensgefährlich. Ob der Typ einen Preis bekommen hat, ist aus der News nicht ersichtlich - ich glaube eher nicht. Vielleicht interessiert ihn das auch gar nicht, weil er schon längst am Bau eines Flux-Compensators ist :P
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24.11.2006 16:54 Uhr von fhummel
 
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@Pattern: was soll an Deuterium gefährlicher als an normalem Wasserstoff sein? Um überhaupt ne H-Bombe bauen zu können braucht man erstmal ne A-Bombe und das radioaktive Zeug das man dazu braucht wird man kaum durch die Flughafenkontrollen bringen.
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24.11.2006 16:57 Uhr von Schlury
 
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echter Fusionsreaktor?? oder eher stinknormale Plasmabildung. Ich tippe ja eher auf das letztere.
Ich geh dann mal zu meinen eigenen "Fusionsreaktor" (Mikrowelle) in die Küche und mach mir was zu essen warm.
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24.11.2006 17:11 Uhr von GLOTIS2006
 
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Vor allem ist - nur mal so nebenbei gesagt - deuterium nichts, an das man schwer rankommt, zumindest in geringen mengen. in großen mengen jedoch (wie sie für eine H-bombe gebraucht werden, bei der - wie schon oben erwähnt - aber eine A-Bombe zur zündung benötigt wird) schwer zu bekommen. es gab im zweiten weltkrieg angeblich deutsche fabrikanlagen, die gezielt schweres wasser hergestellt haben sollen, aber dann bei einigen nacht und nebelaktionen der alliierten zerstört worden seien.
an dieser nachricht ist eher interessant, dass es einem so jungen menschen möglich ist in eigenregie so etwas komplexes zu bauen, wofür andere ganze gruppen von menschen, die sozusagen ihr ganzes leben danach forschen, 40 jahre gebraucht haben. man sollte jedoch dazu sagen, dass der begriff "reaktor" nicht heißt, dass damit ein energieüberschuss entsteht, sondern vielmehr, dass es durch die zuführung von energie - eben von strom - zu einer reaktion kommt. und mal so am rande: kugeln aus reiner energie gibt es nicht ;) das war sicherlich plasma
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24.11.2006 17:13 Uhr von Vanger72
 
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Ihr kennt Euch erstaunlich gut aus, was die Zusammensetzung duverser Bomben betrifft... Da bekommt man es ja mit der Angst zu tun !
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24.11.2006 17:17 Uhr von _neo_cortex
 
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@fhummel: Es hat keiner behauptet, das Deuterium an sich gefährlicher ist als normales H. Jedoch sind mir nur 2 Sachen bekannt, für die man Deuterium unbedingt braucht:
Bomben und Fusionsreaktoren
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24.11.2006 17:24 Uhr von meru
 
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Deuterium: hier ein Link zum Deuterium damit man weiß was das überhaut ist
http://de.wikipedia.org/...
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24.11.2006 17:29 Uhr von sluebbers
 
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@glotis: In den Kriegsjahren 1942 bis 1944 wurde das norwegische Rjukan Schauplatz einer brisanten Auseinandersetzung. Dort befand sich seit 1934 im Wasserkraftwerk Vemork die einzige europäische Fabrik (Norsk Hydro), die durch ihren immensen Energieüberschuss schweres Wasser in nennenswerten Mengen herstellen konnte. Ende der 1930er Jahre hatten deutsche Wissenschaftler unter der Führung von Werner Heisenberg das Prinzip der nuklearen Kettenreaktion entdeckt, woraus nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ein Wettlauf mit den Alliierten um die Kontrolle über die Fabrik begann. Für das deutsche Uranprojekt war dabei die Verwendung von schwerem Wasser als Moderator eines Versuchsreaktors vorgesehen, mit dem unter anderem waffenfähiges Plutonium hätte hergestellt werden können.

suchbegriff "schweres wasser" bei wikipedia
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24.11.2006 17:39 Uhr von wdsl
 
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@Vanger72: In der Schule nicht richtig aufgepasst?

Also die Grundlägende Theorie von ABomben ist nicht schwer (wie von den wenigsten anderen auch) an das Material zu kommen deshalb umsoschwerer was auch gut ist.

Die Grundlagen vom Bombenbau lernt man sogar im Fernsehen haste letztes mal Clever angeschaut wo sie das Eis in die Luft gejagt haben? Da schimpf jeder auf das Internet und das es so leicht ist damit eine Bombe zu bauen und im Fernsehn wird es bejubelt.

Naja mir eigenlich egal das einzige was ich in die Luft jage sind Raketen zu Silvester.

mfg
wdsl
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24.11.2006 17:45 Uhr von mäckie messer
 
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Wenn schon: ein 17-jähriger einen Fusionsreaktor bauen kann, warum hben wir dann nicht längst sowas im großen Maßstab und können die alten AKWs abschalten?
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24.11.2006 17:46 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Das deucht mir äusserst seltsam denn wenn ich jetzt nicht total fehlinformiert bin, haben seine Kollegen trotz hohen Investitionsgeldern und riesigen Anlagen erhebliche Schwierigkeiten die Temperatur zu erreichen, die man zur Fusion braucht. Und dann hält diese Temperatur nur Bruchteile von Sekunden.
Die Stromrechnung möchte ich auch nicht unbedingt sehen.
Ich glaube kaum, dass hier eine Fusion zustandekommt.
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24.11.2006 18:20 Uhr von Großunddick
 
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Wo er das Deuterium herhat: das würde mich interessieren.
Erstmal kosten 10l davon so schlappe 150€, und dann bekommt man das nicht wie ein Liter Cola in jedem Laden.

Und warum werden werden dann so viele Milliarden ausgegeben, um endlich eine kontrullierte Kernfusion zum Laufen zu kriegen?

Schließlich warten wir alle darauf, um endlich die nergieprobleme in den Griff zu kriegen.
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24.11.2006 18:49 Uhr von wdsl
 
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@Großunddick: weil er da viel viel Energie Reingesteckt hat. Ziehl ist es die Energie wieder rauszuholen! Es gibt ja schon Fusionsreaktoren z.B. in Jülich (soweit ich weis) aber da verbrät man die Energie im Moment auch nur (auch wenn man nen bischien was zurückgewinnt).

Achja dieser Jung forscher hat bestimmt nichts zurückgewonnen sondern erzeugte nur Plasma.

mfg
wdsl
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24.11.2006 19:18 Uhr von ZiegeDotCom
 
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braucht man bisher nicht mehr energie um eine fusion zu erreichen als sie dann letztendlichabgibt?
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24.11.2006 20:14 Uhr von cruzaderz
 
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@Großunddick, wdsl: @Großunddick: Lies mal nach, wie man Deuterium gewinnt. Der Preis entsteht einzig aus der Energiemenge, die man für die Elektrolyse verbrät. Wenn er so pfiffig ist, so nen Aufbau zu relisieren lacht er sich wahrscheinlich über die D2-Gewinnung kaputt. Kommerzielle RD-Verbindungen sind so teuer, weil sie meist >99.9% sauber sind - für die Analytik braucht man das.

@wdsl: Jupp - AFAIK lief er bislang zwar nur wenige sec, hat dabei aber schon den Output für ne komplette Kleinstadt für ein Jahr Energiebedarf geliefert ;) . Das Hauptproblem ist glaub ich nach wie vor die extreme Temperatur, der kein irdisches Material stand hält. Auch ist man AFAIK noch nicht im Reinen, wie man die Energie am besten nutzbar machen kann. Selbst beim Kernreaktor ist der Umweg Dampf + Turbine = Strom eigentlich mehr als umständlich.
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24.11.2006 21:59 Uhr von dakarl
 
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Ich frage mich wie die darauf kommen dass man mit 40000V eine ernfusion erzeugen könnte. Das ist doch wohl ein Witz in jeder stinknormalen Fernsehbildröhre hat man 40000V aber seh ich deshalb Kernfusionen auf meiner Bildröhre? *lol*

Für eine Fusion brauchst du Temperaturen von ca. 200 Millionen °C und um das zu erreichen braucht man etwa so viel Strom wie ein Atomkraftwerk erzeugen würde...
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24.11.2006 22:26 Uhr von Ludoergosum
 
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@dakarl: Estaunlich was du alles weißt. Eine Fernsehbildröhre mit 40000 Volt? Der hat lediglich 17000 Volt. 200 Millionen °C für Kernfusionen? Warum laufen dann in der Sonne bei 15,6 Millionen °C Kernreaktionen ab?
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24.11.2006 22:48 Uhr von wounds
 
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Fehlerhafte Übersetzung: Ja, ich bin ein Miesepeter... aber es wurden Fakten verdreht...

Der Reaktor hat nicht 40.000 Volt produziert... es wurden 40.000 Volt gebraucht um die Fusion überhaupt zu starten!

Krass find ich, dass er nen alten Mammografen hatte (damit werden Frauen auf Brustkrebs untersucht, eine Art von Röntgengerät) um an die Menge von Energie zu kommen.

Und es hat sich ein Energieball (bzw. Lichtkugel - find ich aber ungüstiges Wort dafür) gebildet.
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24.11.2006 23:06 Uhr von Barbeidos
 
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@GLOTIS2006 und Pattern: och an Chemikalien zu gelange is als Schüler net soo schwer die Cehmielehrerin baut nen Versuch auf merkt dass sie was vergessen hat verschwindet kurz im Hinterzimmer und Schwups sin zwei Messerspitzen Eisenoxalat verschwunden^^

Und achja die fabriken Im 2. WK wurden von Norwegischen Rebellen die in GB extra dafür ausgebildet wurden zerstört ebenso der Frachter voll schwerem Wasser der zu diesem zeitpunkt im Skaggerak unterwegs war um das Wasser nach Hamburg zu bringen
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24.11.2006 23:33 Uhr von ToMeeK
 
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Alter Schwede Ich glaube ich bin nur dumm und habe nie in der Schule aufgepasst....

Was ihr alles wißt....bin beeindruckt......gibt zwar bestimmt paar Typen die Dr. Google gefragt haben, aber trotzdem Respekt....

Ich glaube muss noch mal die Oberschule machen ^^
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25.11.2006 00:55 Uhr von chris_1000k
 
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Krass Was es nicht alles gibt.
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25.11.2006 01:14 Uhr von cmfly
 
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Also ich bestelle meine Chemikalien immer bei Merck oder Aldrich
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25.11.2006 08:29 Uhr von polake
 
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ich weiss nicht, aber ich glaube nicht, daß er einen funktionierenden Reaktor gebaut hat, denn wenn die Fusion gestartet hätte, wäre so viel Energie freigeworden, daß die Überschrift dieser News gelautet hätte:
"USA: Teenager sprengt sien Zuhause in die Luft"

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