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Das große marine Artensterben am Ende des Perms könnte sich wiederholen

Wissenschaftler der James Cook University (Townsville, Australien) und des Field Museum (Chicago, USA) veröffentlichten in der aktuellen Ausgabe von "Science" ihre Ergebnisse zur marinen Artenvielfaltsentwicklung während der letzten 540 Mio. Jahre.

Die Forscher fanden heraus, dass am Ende des Perms (vor 250 Mio. Jahren) 95% mariner und 70% terrestrischer Lebensformen ausgelöscht wurden. Die Arten, die überlebten, besaßen die Fähigkeit, durch Fortbewegung nach Nahrung zu suchen und sich anzupassen.

Der Leiter der Studie, Dr. Peter Wagner, erklärt, dass menschliche Einflüsse die marine Vielfalt auf den Stand vor 550 Mio. Jahren bringen könnten und deren Einfluss somit schlimmer sei als der Asteroideneinschlag, der die Dinosaurier auslöschte.


WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Ende, Erbe
Quelle: www.abc.net.au

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2006 14:30 Uhr von ophris
 
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Sehr interessante News, deren Original noch wesentlich mehr hergibt. Ich finde es faszinierend daß nur 5% der ursprünglichen marinen Vielfalt für die Entwicklung der heutigen Vielfalt verantwortlich sind/waren. Erschreckend ist hier natürlich die Folgerung der Wissenschaftler daß der entwicklungsgeschichtlich viel jüngere Mensch 250 Mio. Jahre Entwicklung sehr schnell zerstören kann.
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24.11.2006 17:09 Uhr von Mazzi
 
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ich frage mich: wem die öko terroristen die schuld für die vor 250mio jahren passierte katasrophe geben? aber heute is der sündenbock ja direkt greifbar. genauso wie es ne eiszeit gab und wieder geschmolzen is.........
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24.11.2006 22:39 Uhr von Ätzer
 
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Onkel Ludwig: Ja genau der von den Drombuschs hatt es es für mich in einer Folge (keine Ahnung welche) auf den Punkt gebracht. Er sagte sinngemäss, Wir existieren nur , um unsere Art zu erhalten
meine Schlussfolgerung : Sex ist Evulotion
Let`s get it on
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25.11.2006 00:20 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Verständnisfrage: Lieber Autor, kleine Verständnisfrage:

Du hast geschrieben:
"....Die überlebenden Arten besaßen die Fähigkeit, durch Fortbewegung nach Nahrung zu suchen und sich anzupassen".

Diese Passage vermittelt den Eindruck, dass die Arten, die ausstarben genau diese Fähigkeiten nicht hatten. Das aber steht so auch nicht in der Quelle, es würde mich auch ein wenig wundern. Denn die Gesetze der Evolution - unser guter alter Freund Darwin hat da Hilfreiches herausgefunden - galten sich auch schon vor dem Ende des Perms. Das bedeutet, dass auch vor 400, 300 oder 275 Millionen Jahren sich die auf der Erde lebenden Tierarten an Land und im Wasser jederzeit anpassen mussten und wahrscheinlich auch ihre Nahrung durch Fortbewegung geholt haben (Beispiel Trilobiten oder Dreilappkrebse, die bis 3 Meter groß wurden, sie schwammen durch die Weltmeere und waren im Kambrium/Ordovizium die ersten Großräuber im maritimen Paläozoikum).

Ich weiß, das klingt äußerst klug (war mal ein großes Hobby von mir...)
Nixdestotrotz war die News ne echt informative Neuigkeit und insofern für mich ne echte Freude zu lesen. Ich hoffe, Du siehst mir die "9", die ich Dir in wenigen Sekunden geben werde, nach und nimmst sie nicht persönlich. Es war nur dieses kleine Missverständnis, ansonsten perfekt....

;-)))
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25.11.2006 00:53 Uhr von Cenor_de
 
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Das gelegendliche Massensterben: ist Teil der Evolution. Sie ist das was wir Auslese nennen.
Die Evolution produziert ständig neue Arten und ständig sterben welche aus. die meisten davon nehmen wir allerdings nicht wahr.
Mitlebewesen sind per Definitionem eine Umweltbedingung.
neue fressfeinde oder deren Fortentwicklung erfordert Anpassung, wer die nicht leistet stirbt aus.

Es sit typisch Mensch sich als ausserhalb der Natur stehend zu betrachten. Wir sind ein neuer Fressfeind und unsere Exitsenz ist dei Anpassungskondition für die anderen Arten.

Es gibt weder einen Unterschied zwischen New-York und einem Teritenhügel, noch zwischen Giftmüllverklappung und einem Goldfisch, der ins Wasser kotet.

Letzlich ist die Frage, ob wir uns selbst den veränderten umweltbedingungen anpasen. Und selbst wenn nicht, wird die Evolution solange weitergehen, wie die Energie der Sonnen ausreicht um hier Materie zu ermöglichen, die aus komplexen Amino- und Rubonukleinsäuren besteht, die von semipermeablen Membranen umschlossen sind und die wir lebend nennen.

Ursache dafür daß wir Diffusion betreiben können sind eine Wassertemperatur über 0 und das Eintrahlen von Lux und diese Bedingungen kann auch ein Atomkrieg nicht ändern.
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25.11.2006 15:29 Uhr von Skalli
 
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@Cenor_de: Es stellt sich die Frage ob die Evolution mit der Geschwindigkeit, in der wir Menschen die Umwelt verändern, mithalten kann.
Im Moment sieht es doch eher so aus das viel mehr Arten Aussterben als das neue Entdeckt werden.
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25.11.2006 15:35 Uhr von vst
 
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skali: und?
es werden nicht mehr viel arten entdeckt.
vielleicht in höhlen die noch kein mensch betrat.

oder in was weiß ich was für einer tiefe im meer.
aber sonst?

es sterben aber im moment ziemlich viele aus. weil ihnen der lebensraum genommen wird, die nahrung, weil die verschmutzung zu nimmt etc.

das dreht sich aber wieder.
der mensch wird irgendwann sein eigenes entwicklungstempo nicht mehr mitmachen können, es sterben 5 der 7 milliarden, dann können die anderen lebewesen auch wieder atmen.
:-)
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25.11.2006 15:55 Uhr von Skalli
 
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@vst: Aber bitte erst nach mir die Sintflut :-)
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30.11.2006 23:24 Uhr von md2003
 
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naja der Mensch pfuscht der Natur schon gehörig ins Handwerk - dafür werden wir irgendwann unseren Denkzettel bekommen!

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