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Neue Erkenntnisse über genetische Vielfalt beim Menschen

Nicht Mutationen sind für die Vielfalt von Ausprägungen beim Menschen verantwortlich, sondern die ungeheure Vielfalt des menschlichen Genmaterials. Neue Studien erkennen hierin eine mögliche Ursache für Krankheiten.

Wie die Fachzeitschriften Nature und Nature Genetics berichteten, liegen zahlreiche menschliche Gene in mehrfacher Ausführung vor. Dies bedingt das Ausbrechen von Fehlbildungen und Krankheiten, so die Forscher.

Das menschliche Genom mit seinen drei Milliarden "Buchstaben" auf 22.205 Genen unterscheidet sich nur an 0,3 Prozent der Stellen. Dieser Wert erhöht sich jedoch auf zwölf Prozent, wenn man auch die mehrfach auftauchenden Gene miteinbezieht.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Erkenntnis
Quelle: www.aerzteblatt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2006 13:20 Uhr von J.PG
 
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kleiner Unterschied.. 0,3 und 12.. mal sehen was die Genforschung so in den nächsten 100 oder 1000 Jahren (je nachdem wie lange wir überleben) herausfindet.. das könnt noch interessant werden!
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24.11.2006 13:22 Uhr von doul
 
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Das heisst das menschliche Genom ist wie das Betriebssystem "Windows". Zuviel des Guten und nichts harmoniert richtig miteinander. :O)
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24.11.2006 13:52 Uhr von Equitas
 
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kann mir einer sagen was das alles auf deutsch heissen soll??
ich hab kein plan was man mir damit sagen will
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24.11.2006 14:49 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@equitas: ich bin ja nun auch kein Genforscher, aber so viel habe ich verstanden.
Als es vor einigen Jahren hieß, das menschliche Genom sei entschlüsselt, habe alle davon geträumt Krankheiten wie Parkinson, Demenz, MS u.a. auszurotten. Ein neues Zeitalter der genforschungsgestützten Medizin mit fantastischen Aussichten schien geboren.
Und jetzt scheint dieser Traum geplatzt zu sein. Es ist - lass es mich aus meiner laienhaften Kenntnis der Genetik einmal so auf den Punkt bringen - die Erkenntnis, dass wir die Bausteine des Lebens wohl nie wirklich verstehen werden.
Zynisch gesprochen: Der Aufruf zu einem neuen Arbeitsbeschaffungsprogramm für Genforscher <Zynik-Aus!>
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24.11.2006 15:16 Uhr von angie3333
 
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Ach, immer wieder interessant: es ist doch immer wieder interessant mitzubekommen dass wir und unsre Wissenschaft doch im Grunde gar nichts wissen. Genauso wie nach wie vor der berühmte Übergang von angeblich Affe zu Mensch noch immer nicht gefunden ist. Ich bin mir sicher ich weiß auch warum, war der nicht vom Affen abstammen. Dies ist meine feste Überzeugung.
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24.11.2006 15:18 Uhr von Equitas
 
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@ Ralph_Kruppa: danke ich glaube jetzt hab ichs verstanden^^
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24.11.2006 16:50 Uhr von Kampfpudel
 
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@Ralph_Kruppa: Oder kurz gesagt: Die Wege des Herrn sind unergründlich. ;-)
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24.11.2006 17:43 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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soll es sein....
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24.11.2006 19:55 Uhr von LinksGleichRechts
 
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Was lest ihr denn daraus?
Ich lese lediglich raus, dass Fehlbildungen und Krankheiten beim Menschen oft deswegen sind, weil ganz einfach viele Gene mehrfach vorkommen und es somit mehr Fehler geben kann. Und durch diese "Tatsache" das menschliche Genom sich anstatt um nur 0,3% um tatsächlich 12% unterscheidet.

Einfach ausgedrückt: Wenn dein Auto also z.B. rundrum aus Glas ist anstatt nur dort wo es jetzt der Fall ist, ist die Wahrscheinlichkeit nunmal grösser, dass eine Scheibe durch einen Steinschlag beschädigt wird.
Dass das jetzt heisst das diese Krankheiten theoretisch (wie sie es immer angepriesen haben) deswegen nicht zu heilen sind steht da nirgends. Auch nur 16% der bekannten Krankheitsgene befinden sich nämlich in diesen Regionen.

"Grundlagenforscher sind in oft recht freizügig in ihren Spekulationen. Ob die neue Entdeckung, nach der neben der Qualität der einzelnen Gene auch die Quantität eine Rolle zu spielen scheint, zur Entwicklung neuer Gentests führt, bleibt abzuwarten."


Übrigens der Link in der News ist falsch. Da kommt man zu einem Abtreibungsartikel.
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24.11.2006 23:07 Uhr von guaranajones
 
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hmm ich denke eher, die Forscher gehen davon aus, dass man Krankheiten nie verhindern werden kann und immer wieder neue auftauchen werden. Es geht langfristig wohl eher darum, dass man diese dann in den Griff bekommt.
Viele Krankheitsbilder ähneln sich ja grundlegend was deren Auswirkungen auf den Körper betrifft.

Auf dieser Basis dann Heilmethoden entwickeln.

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24.11.2006 23:15 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@links=rechts: Zuerst mal vielen Dank für Deinen Hinweis mit dem Link, werde ihn morgen früh an das Checkerteam schicken.
Heute Vormittag hat er noch funktioniert, macht aber nix, Du hast ja Recht.

Was Deine Kritik des ersten Satzes angeht, habe ich Deine Kritk am ersten Satz nicht ganz verstanden, macht aber nix, ich musste den Text auch mehrfach lesen......
*im Grunde genommen hab ich genau das im ersten Satz geschrieben, was Du mit anderen Worten ausgedrückt hast - amKopfkratz*

Wie auch immer Hinweise immer wieder gerne (;-)
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25.11.2006 02:50 Uhr von LinksGleichRechts
 
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@Ralph_Kruppa: "Die Unterschiede im menschlichen Genom sind größer als bisher angenommen. Nach neuen Studien in Nature (2006; 444: 444-454) und Nature Genetics (2006; doi: 10.1038/ng1921) unterschiedet sich das Erbgut einzelner Menschen weniger durch Mutationen als durch die Zahl der Gene."

Bei dir kommt es aber im ersten Satz rüber als ob Mutationen nun gar nichts mehr damit zu tun haben.
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30.11.2006 23:19 Uhr von md2003
 
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aha ist eigentlich schwer zu glauben, dass die Vielfalt NICHT durch Mutation entsteht:-( diese News hat mich schon etwas überrascht.....

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