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Dopingnachwirkungen: Viele DDR-Spitzensportler gesundheitlich schwer angeschlagen

Birgit Boese (44) war selbst Kugelstoßerin und DDR-Dopinggeschädigte. Innerhalb der letzten zwei Jahre kontaktierte sie 52 Ex-DDR-Sportler. Die "Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur" verfügt nun über eine 912-seitige Studie zum Thema Staatsdoping.

Die Zahlen sind erschreckend: 92 Prozent der Ex-Spitzensportler haben heute Knochenerkrankungen. 52 Prozent haben Probleme beim Stehen, 38 Prozent sind psychisch angeschlagen und hegen teilweise Suizidgedanken und 25 Prozent bekamen Krebs.

Zu den Zahlen kommt die Dunkelziffer hinzu. 88 Prozent der befragten Dopingopfer gaben an, ihre Mittel vom Trainer bekommen zu haben. Bei 65 Prozent verabreichte sie der Klubarzt. Die Hälfte der Gedopten bekam vor dem 14. Lebensjahr schon Mittel.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Doping, Spitze, DDR, Spitzensportler
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2006 15:58 Uhr von Enryu
 
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oha: soviele?das ist doch omg oO wurde früher denn nicht auf doping gecheckt?
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23.11.2006 20:33 Uhr von hIdd3N
 
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@Enryu: früher gab es noch nicht die möglichkeiten blutdoping nachzuweisen. wenn ich richtig informiert bin, kann man EPO nach 6 stunden nicht mehr im kreislauf nachweisen, auch heute
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06.12.2006 09:57 Uhr von zenon
 
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Irgendwoher mußten ja die guten: Ergebnisse kommen und da war dem Regime scheinbar alle Mittel recht...

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