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Fehler im Betriebssystem-Kern: Linux liegt vor Windows

Welches Betriebssystem hat die meisten Fehler im Kernel? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt MoKB "Month of Kernel Bugs" und veröffentlichte nun einen ersten Zwischenstand.

Demnach liegt Linux klar vor Windows. Im Monat November 2006 sind bisher 22 Fehler in den Betriebssystem-Kernen gefunden worden. Davon neun bei Linux, sechs bei Windows, vier bei Apple, zwei bei FreeBSD und einer bei Solaris.

Die Schwachstellen unter Linux erlauben es hauptsächlich lokalen Benutzern Denial-of-Service-Attacken durchzuführen. Weitere Bugs sind im Bereich Dateisysteme zu finden. Allgemein gab es in diesem Monat viele Probleme mit WLAN-Treibern.


WebReporter: MasterOfDeath
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Windows, Fehler, Linux, Betrieb, Betriebssystem, Kern
Quelle: derstandard.at

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2006 14:17 Uhr von MasterOfDeath
 
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Ui Linux liegt vorn, mal schauen ob Windows noch aufholen kann, ist ja noch ein bisschen Zeit hehe Genaueres in der Quelle...
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23.11.2006 14:55 Uhr von pokerass
 
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Du solltest auch verstehen, was du schreibst. Denn sowohl im Artikel als auch in der Quelle steht eindeutig, dass Linux um die Hälfte mehr Kernel-Fehler hat als Windows. Wieso soll Windows dann aufholen?


Gut, wenn´s ironisch gemeint sein sollte, ignorier´ diesen Kommentar einfach... ;)
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23.11.2006 15:16 Uhr von LMS-LastManStanding
 
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mhh: naja die meisten nehmen einfach einen "vollen" Linux kernel für sowas her und da dann der Linux kernen einige MB groß (und auch arschlangsam) werden kann, können da mehrere Fehler drin sein, wohingegen der reine Windows Kernel ja schön klein ist aber trotzem einige Fehler hat.

Naja bin ja mal gespannt, wanns der erste Hersteller schafft gegen 0 zu kommen, aber ich denke das wird niemals möglich sein, weils immer wieder was gibt, was man für negative Zwecke ausnutzen kann....

Naja is ja egal, is eh ne Glaubensfrage, also jedem das seine
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23.11.2006 15:23 Uhr von MattenR
 
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@pokerass: es ging nur um shortys.. kein grund zur panik! einfach ignorieren.. ;)
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23.11.2006 16:08 Uhr von inselaffe
 
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die frage ist wer bezahlt diese Studie MS uber ein paar ecken? Wuerde mich nicht wundern..
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23.11.2006 16:33 Uhr von MattenR
 
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@inselaffe: glaub ich garnichtmal..

"Die Linux-Lücken ermöglichen zum größten Teil nur Denial-of-Service-Attacken durch lokale AnwenderInnen."

insofern sind es ja echt keine bedenklichen luecken.. zumindest nich im heimischen Lan...
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23.11.2006 16:44 Uhr von Enny
 
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Tja: Es ist eben nur Linux.
Gibt es da noch Fragen ?
Eben
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23.11.2006 18:03 Uhr von Hämorrhoidenkönig
 
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man sollte bedenken: dass linux von hobbyprogramierern erschaffen wurde. dafür hat das system es weit gebracht und es ist wirklich eine meisterleistung bei dem (im vergleich zu microsoft) geringen kommerz den die von linux damit beteiben, fast genausoviele fehler zu haben, wie ms (lediglich drei stück mehr)
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23.11.2006 18:04 Uhr von questchen999
 
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linux und microsoft: ich bin hoch zufrieden mit meinem xp prof.... aber nur solange ich nicht eingeschränkt werde. und auch das mit den ressourcen regt mich höllisch au. habe nen core 2 duo mit 2.6 Ghz und 2 GB ram, aber habe trotzdem den antivirus/browser/media player mit der kleinsten auslastung drin...

also vista ist für mich kein thema wegen der ressourcen, weil man angeblich eingeschränkt wird, und weil ichs erlich gesagt ger nicht brauche :P
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23.11.2006 20:25 Uhr von CHR.BEST
 
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Du sagst es, urinstein: Von Microsoft-Fehlern dringt nur etwas an die Öffentlichkeit was entweder selber zugegeben wurde oder Microsoft nicht mehr vertuschen kann.
Ich halte von einer solchen Studie nicht viel. Jede Statistik läßt sich auf ein gewünschte Ergebnis hin "frisieren". Vor allem dann wenn Bill Gates ja selber schon sagt: "It´s not a bug, it´s a feature".

In diesem Sinne - jeder soll das Betriebssystem nehmen, das er persönlich für das bessere hält. Allen wird man es nie recht machen können.
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23.11.2006 21:25 Uhr von yup
 
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@ urinstein & Co. Natürlich haste da nicht ganz Unrecht.

Wobei, was keiner weiß macht keinen heiß.

Aber wenn wir uns einmal den letzten großen Wurm-Gau auf der Windows-Welt anschauen, lag die Sasser-Problematik darin, dass er bekannt gemacht wurde.
Weil das Update dazu 73 Tage vor dem ersten Auftauchen zur Verfügung gestellt wurde, aber keiner der Betroffenen installiert hatte.

Also macht es doch nicht wirklich Sinn alles zu veröffentlichen, da jeder(97,3%), jeder Zeit auf einen Link klicken würde, selbst wenn da stehen würd "Hier NICHT klicken".

Oder?
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23.11.2006 23:01 Uhr von Kampfpudel
 
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@Hämorrhoidenkönig: Kann Dir nur Recht geben, M$ hat ´ne riesen Forschungsabteilung hinter sich, ein weltweites Vertriebssystem bis zum Anschlag, kassieren Milliarden Dollars jährlich, und schaffen es mit ihrem Betriebssystem gerade mal, ein paar Pünktchen besser als Linux zu sein. Weltklasse!
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23.11.2006 23:26 Uhr von shadow7even
 
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traue keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
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24.11.2006 01:32 Uhr von denksport
 
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Naja, WLAN: logisch dass Linux da hinterhinkt, von wegen Unterstützung der Hersteller. Bemerkenswert ist, dass MacOS da besser abschneidet als Windows. Also 6 Fehler beim Weltmarktführer gegenüber 9 bei Linux ist aber auch nicht gerade ein Ergebnis, das für MS spricht. Immerhin ist Windows das Desktop-Betriebssystem überhaupt... und erst seit Windows2000 ist Windows erst benutzerfreundlich _und_ mit einem Benutzerabhängigem Rechtesystem ausgestattet. Oder hat schonmal jemand sich seinerzeit mit WindowsNT rumgeplagt? Das war einfach nur grässlich, von wegen Hardware-Unterstützung. Da war Suse Linux richtig komfortabel gegenüber, aber die Office-Programme im Zusammenspiel mit Win98 waren für den Endanwender-Bereich unschlagbar. Bei Windows nervt hingegen, dass die Automatisierung mittels Skripten noch komplizierter ist als bei Linux, weil alles auf grafische Benutzeroberfläche ausgelegt ist.
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24.11.2006 05:01 Uhr von thejack86
 
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wo sind unsere alienjäger ? das Linux mehr fehler hat (wo man DoS nicht wirklich als "bug" sonder nur als logische schwäche nennen kann) ist wohl durch die entstehung zurück zuführen

rattet mal warum WMP IE etc so langsam sind - weil alles geprüft wird was passiert - das kein exployd vorkommt - dass dasganze im Kernel nicht anders aussieht ist ja dann auch nachzuvollziehen

die frage ist aber nur wie ham die den Kernel auf bugs untersucht ? decompiling ? - das wäre strafbar !
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24.11.2006 10:06 Uhr von xorsystem
 
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@thejack: ich denke sie haben es mit "try-error"-Prinzip getestet ... es ist schon bemerkenswert, dass sie 6 Fehler ohne Quellcode gefunden haben.

Klar findet man unter Linux mehr Fehler - weils Open-Source ist. ;-)

unter Closed-Source findet man idR weniger Fehler als Open-Source (egal wie beschissen Closed-Source bzw. wie gut Open-Source programmiert wurde)
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24.11.2006 10:24 Uhr von bueyuekt
 
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@Kampfpudel: Liegt vielleicht einfach daran, dass Windows-
systeme, die vorgabe haben, nach unten
kompatibel zu sein!

DIesen Punkt hat Linux nicht intus. Ein programm,
das auf einem 1er Kernel kompiliert wurde, wird
in den meisten fällen auf einem 2er Kernel neu
kompiliert werden müssen.
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24.11.2006 23:00 Uhr von tutnix
 
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wo ist das problem? der linuskernel ist um einiges grösser als der windowskernel. von daher ist das ergebnis ziemlich gut für linux.
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27.11.2006 15:55 Uhr von Airstream
 
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Oooooh: Wenn ich dran denke wiiiiiie oft mich schon Möchtegerns zugeschwallt haben wie toll Linux ist und wie verbugt dagegen Windows, erfreut mich die News richtig ;)

Das Klische, Windows bestehe hauptsächlich aus Bluescreens, ist eh schon seit fast 10 Jahren geschichte... Inzwischen ist (Seit 2000 und XP) das OS so Stabil, weiss gar nicht was man da noch Meckern kann (Nein, ich lobe nicht die Firmenpolitik von MS, und Vista stehe ich auch noch sehr gespalten gegenüber...).

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