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EU und AU beraten über illegale Einwanderung

Seit Mittwoch treffen sich die Abordnungen aus 50 Ländern Europas und Afrikas, um über Wege zur Bekämpfung illegaler Einwanderung zu beraten. Das zweitägige Treffen findet in der libyschen Hauptstadt Tripolis statt.

Für den heutigen Donnerstag ist die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung geplant. Darin will die Europäische Union (EU) von der Afrikanischen Union (AU) Hilfe im Falle der Rückführung illegal Eingereister.

Gleichzeitig appellierte der libysche Außenminister Abdelrahmane Chalgham an die EU, nicht alleine repressive Maßnahmen anzuwenden. Auch Amnesty International spricht sich gegen die "Festung Europas" aus.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, legal, illegal, Einwanderung
Quelle: www.tagesspiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2006 09:34 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ich bin mal gespannt, ob es wirklich Ergebnisse dieser Konferenz geben wird, die an die eigentlichen Ursachen des Flüchtlingsproblems herangehen. Armut und Perspektivlosigkeit in den Staaten Schwarzafrikas lassen sich nur dann nachhaltig bekämpfen, wenn die EU ihre Grenzen für Produkte aus diesen Ländern öffnet. Davon wird aber auf der Konferenz vermutlich kaum gesprochen.
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23.11.2006 09:45 Uhr von vst
 
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nein: >Armut und Perspektivlosigkeit in den Staaten Schwarzafrikas lassen sich nur dann nachhaltig bekämpfen, wenn die EU ihre Grenzen für Produkte aus diesen Ländern öffnet<
nein.
öffnen reicht nicht.
dann bekommen die erzeuger in afrika auch nicht mehr, hungern weiter.

man muss gleichzeitig auch dafür sorgen, dass die europäischen und amerikanischen zwischenhändler nicht den ganzen gewinn in ihre tasche schieben und der afrikaner geht leer aus.
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23.11.2006 10:10 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@vst: Du hast natürlich Recht, das wäre noch besser. Aber die Öffnung der europäischen Märkte wäre ein Anfang...
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23.11.2006 11:10 Uhr von El Salvas
 
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Öffnung der Märkte: Hört sich gut an, doch durch die Subventionen vor allem im Agrarbereich haben die Europäer massive vorteile
Mal Beispiele:

Im Sudan Produzierte Milch ist Teurer als die EU-Subventionsmilch. Das Heist für die Bauern im Sudan, sie können ihre milch nicht mal im eigenen Land verkaufen, und somit keinen vernüftigen verdienst erlangen.

Das gleiche gilt für Länder wie Tansania, dort sind die Zwiebeln und Kartoffeln aus Frankreich billiger als die aus Tansania.

Das sagt mir doch das unsere Agrarsubventionen Doppelt schädlich sind:
1. Sie kosten viel geld, dass in der Bildung besser angelegt wäre.
2. Sie ist eine Anti-Entwicklungs-subvention
da die Afrikaner da durch nur noch mehr von uns abhängig werden anstatt selbst auf die Beine zu kommen.
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23.11.2006 12:36 Uhr von dragon74
 
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@vst @El Salvas: Sorry, aber da bin ich nicht ganz eurer Meinung!
@vst
Das mit den europäischen Zwischenhändlern nennt man Marktwirtschaft
@El Salvas
Klar werden hier Lebensmittel subventioniert. Aber wer bezahlt denn die Subventionen? Der EU Steuerzahler!

Wenn Afrika sich einigen könnte, eine gemeinsame Linie zu fahren und sich gegenseitig zu unterstützen, könnten sie aufgrund ihrer Bodenschätze Europa durchaus das Wasser reichen. Doch wenn man mit Entwicklungsgeldern lieber Gewehre kauft, anstatt Schulen baut, ist das deren Problem. Im europischen Mittelalter hat es auch Hungersnöte aufgrund von Kriegen und Ernteausfällen gegeben. Aber durch die Einführung der Schulpflicht ging die Industrialisierung los, was den Menschen Sicherheit und Wohlstand gebracht hat. Deshalb bin ich auch der Meinung, lieber Stipendien an europäischen Hochschulen anstatt Entwicklungshilfe zu geben!
Und aus Ländern, denen es gut geht, reisen die Leute dann auch nicht mehr so schnell ab, bzw werden nicht unbedingt zur Last anderer Nationen!
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23.11.2006 14:29 Uhr von Johnny Cash
 
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Ich: schließe mich meinem Vorredner an. Die afrkanischen Staaten sollten sich gegenseitig unterstützen und damit ihre Probleme selbst bekämpfen. Genügend Rohstoffe sind vorhanden.
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23.11.2006 15:05 Uhr von der isses
 
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Was gibts denn da zu beraten? Illegale Einwanderung muss verhindert werden und alle illegalen Einwanderer müssen ausgewiesen werden! Fertig.

Aber wer zu dumm ist in Deutschland Asyl zu bgekommen der findet auch den Weg hierher erst gar nicht.
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23.11.2006 15:19 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@derisses: Deine Argumentation kommt es oberflächlich daher.
Folgendes Problem:
Ein Schwarzafrikaner kommt nach Europa in einem Holzboot. Den Ausweis hat er natürlich nicht bei sich. Er sagt auch nicht, wo er herkommt. Was nun? In welches Land schickt man ihn zurück? In das Land, wo er zuletzt registriert war?

Ich schätze, das sind einige der Fragen, die auf der Konferenz diskutiert werden.
Dass "Illegale" unrechtmäßig nach Europa, ist zwar unrechtmäßig, aber lässt sich dadurch nicht aus der Welt schaffen.....
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23.11.2006 15:20 Uhr von Tasko
 
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@dragon74: Die Subventionen, die vom EU-Steuerzahler finanziert werden, werden u.a. dafür verwendet, europäische Milch als Trockenpulver nach Sudan zu liefern und das dort billiger zu verkaufen, als entsprechend viel Milch hier in Europa und auch billiger, als daß ein Einheimischer dort mithalten könnte. Die Kühe im Sudan sind nicht so hochgezüchtete Milchkühe mit >30l/d und es ist viel Handarbeit. Die ganzen Bauern da unten können wegen der Billig-Konkurrenz aus (West-)Europa nicht mehr von der Landwirtschaft leben und geben ihre Höfe auf. Auch das fruchtbare Land liegt brach, da auf den Märkten ALLES billiger zu haben ist, was aus Europa kommt.
Mag sein, daß dadurch erst genug Lebensmittel fürs ganze Land vorhanden sind. Aber es wird den Einheimischen die Möglichkeit genommen, sich selbständig zu versorgen. Zumindest offiziell ist das nicht der Sinn der Sache. Aber wozu gibt´s Lobbys...
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23.11.2006 15:21 Uhr von vst
 
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kruppa: das interessiert doch nur gutmenschen was aus dem afrikaner wird.

der echte tolle super europäer schmeißt ihn mitsamt seinem holzboot ins mittelmeer
aber vorher ein loch ins boot hacken.
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23.11.2006 20:45 Uhr von intruder1400
 
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Festung Europa: Afrika kann nur durch ein gutgehendes Europa profitieren.
Es nützt nicht wenn jährlich Millionen Summen nach
Afrika geschickt werden.
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24.11.2006 10:50 Uhr von vst
 
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intruder1400: >Festung Europa
Afrika kann nur durch ein gutgehendes Europa profitieren.
Es nützt nicht wenn jährlich Millionen Summen nach Afrika geschickt werden.<
das ist die normale aussage von leuten die nicht nachdenken.
wir können die hohe zuwanderung nicht durch eine festung europa verhindern, sondern nur durch eine verbesserung der lebensqualität in drittweltländern.

da allerdings hilft es nicht, milliarden nach afrika zu schicken, da hast du recht.
man muss auch noch darauf achten zu was die milliarden verwendet werden.
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24.11.2006 18:31 Uhr von legionaer
 
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vst: Ich kann Dir nur beipflichten, aber aus meiner jahrelangen Erfahrung in afrikanischen Ländern und den dortigen Verhältnissen bezüglich der Menschen bzw. des Menschenschlags kann ich Dir versprechen, dass daraus nichts wird. Ist jetzt etwas pauschaliert - aber trifft den Kern.

Kenne sogar einige Schwarze die es nicht mögen als "Afro"-Irgendwas bezeichnet zu werden, weil sie O-Ton."Mit den Negern dort nichts zu tun haben wollen".

Genauso vergeblich ist es zu versuchen in einigen arabischen Ländern eine Demokratie zu errichten, weshalb der Herr Bush ja auch so gnadenlos scheitern wird.

Bevor Afrika soweit ist, müssten sich viele Parameter ändern und bis dahin hockt die ganze Bevölkerung eh schon in Europa. Würden wir doch umgekehrt genauso probieren wenn es andersherum wäre.

Dennoch, genau wie Du es gesagt hast.... wenn er mit dem Boot herrudern kann, dann soll er gefälligst auch wieder mit dem Boot dorthin zurückrudern wo er hergekommen ist.

Europa ist nicht das Sozialamt der Welt.

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