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EADS: Daimler-Chrysler-Aktienpaket soll in Deutschland bleiben

EADS-Großaktionär DaimlerChrysler wird 7,5 seines 22,5-prozentigen EADS-Anteils veräußern. Auf Druck der Bundesregierung sollen die Aktien nun von einem Investorenpool von privaten und öffentlich-rechtlichen Instituten übernommen werden.

Zur Investorengruppe gehören nach Angaben der "Welt" u.a. Deutsche Bank, Commerzbank, Goldman Sachs und die staatliche KfW. Die Investoren wollen zu gleichen Teilen eine neue Gesellschaft gründen, auf die das Aktienpaket übergehen wird.

Die Bundesregierung bezeichnete die Lösung am Mittwoch als Durchbruch. Von Seiten EADS und DaimlerChrysler gab es dazu keine offizielle Stellungnahme.


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WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Aktie, Daimler, Chrysler, EADS, Aktienpaket
Quelle: www.welt.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2006 23:58 Uhr von claeuschen
 
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Eigentlich geht es nur um 7,5 Prozent der EADS. Ob der Verkauf dieses Anteils einen staatlichen Eingriff im Sinne einer aktiven Industriepolitik rechtfertigen, wage ich an dieser Stelle zu bezweifeln. Die Probleme der EADS-Tochter Airbus haben ihre Ursache ja gerade in dem politischen Einfluss zum Beispiel auf die Produktionsstrukturen. Dass nun staatlich dominierte Großaktionäre Einfluss auf die Geschäftspolitik nehmen, ist eher ein schlechtes Zeichen für die Zukunft der europäischen Luftfahrt.
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23.11.2006 10:16 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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hoffentlich: bleiben die Arbeitsplätze in Deutschland. Insofern dürfte die Entscheidung helfen....

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