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Bußgeldobergrenze für Verkehrsdelikte soll auf 2.000 € angehoben werden

Wer durch die Gegend rast oder sich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer setzt, wird demnächst kräftiger zur Kasse gebeten. Für Trunkenheit im Straßenverkehr kann das Bußgeld bis zu 3.000 €, für Raserei maximal 2.000 € betragen.

"Nur wenn es im Portemonnaie wirklich wehtut, werden Verkehrsrowdys ihr Verhalten ändern", bestätigte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) die neuen Gesetzespläne. Bisher lag die Bußgeldobergrenze bei 1.000 €.

5.300 Menschen mussten im vergangenen Jahr als Straßenverkehrsteilnehmer ihr Leben lassen. Über 80.000 wurden schwer verletzt. Zuletzt wurde der Bußgeldkatalog 1990 reformiert. Verwarnungsgelder hätten jedoch zunehmend an Abschreckung verloren.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verkehr, Bußgeld, Verkehrsdelikt
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2006 20:01 Uhr von Teppichratte
 
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Blödsinn, Geld bekommen die immer irgendwie zusammen, Fahrverbote mit Kralle am Auto bringen viel mehr.
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22.11.2006 20:12 Uhr von no_trespassing
 
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>>Fahrverbote mit Kralle am Auto

Also bei mir net. Ich würd die Dinger wegflexen!
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22.11.2006 20:12 Uhr von Mondelfe
 
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Ich find´s gut! Auch wenn ich Fahrverbote besser finden würde, aber das hier ist doch mal ein Anfang!
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22.11.2006 20:55 Uhr von carry-
 
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@no_trespassing: "Ich würd die Dinger wegflexen!" - fahrzeug ohne entschädigung enteignen und versteigern! problem gelöst.
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22.11.2006 21:09 Uhr von intruder1400
 
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Angebracht wären: bei Straftaten,wie Alkohol im Strassenverkehr mit Toten
eine Anklage als Totschlag.Von 2 mit Bewährung bis 10
Jahre ohne Bewährung.Wenn jemand sich betrinkt und
dann mit dem Auto jemand tötet wären auch 15 Jahre
angebracht.
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22.11.2006 21:12 Uhr von ciaoextra
 
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Besser: wäre direkt den Lappen für ein Jahr weg und 100 Stunden "Strafarbeit" in der Gerichtsmedizin. Jemand der säuft/kifft/pillen einwirft und dann trotzdem fährt, ist für mich ein vorsätzlicher Mörder.
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22.11.2006 21:17 Uhr von vohly
 
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in der form überzogen: ich finde den ansatz vernünftig, höhere strafen festzulegen. eine pauschal-strafe halte ich aber für unangebracht.
sinnvoller wäre es, wenn die strafen im straßenverkehr nach dem einkommen der übeltäter bestimmt würden, wie es zB in Finnland der Fall ist. Dadurch kann geld eingenommen werden, täter bestraft werden und keine ärmeren ruiniert werden.
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22.11.2006 22:43 Uhr von rivezhead
 
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Rasen für Reiche: Solange in absoluten Beträgen gedacht wird ist das alles unfair und asozial.
Macht es doch wie in Schweden: Da wird die Strafe in % Punkten vom Nettolohn gerechnet.
Dann würde ne rote Ampel für nen H iV Empfänger 20 und für nen Manager 20.000 € kosten.
DAS wäre gerecht.
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22.11.2006 23:22 Uhr von shadow#
 
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das ist kompletter unsinn! jemanden durch bußgelder zu ruinieren hat nichts mit abschreckung zu tun. und ein säufer, der sich wegen all seiner probleme täglich zuschüttet, wird kaum damit aufhören wenn er noch ein problem mehr aufgeladen bekommt. solche vorschläge sind absolut verantwortungslos, die ursachen werden komplett ignoriert.
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22.11.2006 23:33 Uhr von Teppichratte
 
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@shadow#: Es ist aber nicht Aufgabe der Ordnungsbehörden sich um die Ursachen zu kümmern, sondern dass Regeln und Gesetze eingehalten werden.
Wenn mir jemand besoffen in die Hacken fährt, ist es mir vollkommen egal, warum er säuft.
Ursachenbekämpfung ist sicherlich wichtig, aber zunächst müssen andere vor solchen Menschen geschützt werden, das hat nun mal Vorrang.

Verantwortungslos verhält sich lediglich derjenige der betrunken fährt.
Er kann sich auch nur selbst um seine Ursachen kümmern, das kann kein anderer für ihn tun, man kann ihn auch nicht dazu zwingen.
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23.11.2006 06:46 Uhr von shadow#
 
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@Teppichratte: Es geht hier aber nunmal nicht um Ordnungsbehörden und die Einhaltung irgendwelcher Gesetze, sondern um Politik, die Gesetzgebung und den Sinn der dahintersteckt - oder eben nicht.

Es mag dir egal sein warum jemand säuft, ihm ist es sicher nicht egal, weil er sich dafür ja meistens irgendwelche blöden Ausflüchte bereitgelegt hat, warum er sich sinnlos betrinkt anstatt seine Probleme auf andere Weise anzupacken.

Um dich vor solchen Menschen zu schützen, ist es nicht unbedingt der richtige Weg, ihnen auch noch ein finanzielles Problem mitzugeben, wenn es sowieso schon zu spät ist, sie aber ansonsten völlig alleine zu lassen. Vorrang sollte es hier haben, sowas von Anfang an zu vermeiden, also die Ursachen zu bekämpfen.
Beispielsweise also eine sofortige Therapieauflage statt sinnloser MPU nach mehreren Auffälligkeiten.

Dass man Menschen nicht dazu zwingen kann ihren Problemen entgegenzutreten anstatt zu versuchen sie zu ertränken stimmt nur bedingt - die Meisten brauchen einen gewaltigen Tritt in den Hintern um sich erst mal in die richtige Richtung zu orientieren.

Sich depressive verantwortungslose Alkoholiker heranzuzüchten, die dazu auch noch Schulden haben, halte ich jedenfals für keine Lösung.
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23.11.2006 14:09 Uhr von intruder1400
 
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Es geht nicht nur: um ein paar Monate Fahrverbot und ein paar 100 Euro.
Beispiel,vor ca.5-6
Ein Jugoslawe,hier geduldet, mehrfach vorbestraft wegen fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen ohne Zulassung und Versicherungsschutz.Fährt mit 160 in eine Baustelle,
erlaubt Tempo 40.Rast in den Gegenverkehr und es gibt
8 Tote.Urteil:2 Jahre auf Bewährung.Ist sowas gerecht?
Bei Alkohol oder Drogenfahrten wäre angebracht 2 Jahre Fahrverbot und eine Anklage wegen versuchten Totschlag.
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23.11.2006 20:54 Uhr von Nessy
 
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bessert man die Haushaltskasse auf. Ist doch das einfachste !!! Warum denken, es gibt doch die Steuerzahler.
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26.11.2006 23:44 Uhr von DorianArcher
 
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Die soll nicht die wurde bereits im Konsens so beschlossen. Schade um die Quelle.

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