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Playstation 3: Dreißig Spiele müssen pro Konsole verkauft werden um Verluste zu verhindern

Nach einer Analyse einer US-Investmentbank muss Sony für jede seiner HD-Konsole Playstation 3 rund dreißig Spiele verkaufen, um die folgenden Verluste auszugleichen. Bei der Vorgängerkonsole Playstation 2 brauchte Sony nur acht Spiele veräußern.

Des Weiteren wird prophezeit, dass die Senkung der Kosten der Konsole in Zukunft sehr schwierig sei und dass Sony wenig Spielraum hat, die Preise zu drücken, da die Komponentenhersteller für die Playstation 3 große Entwicklungsinvestitionen tätigen mussten.

Die Analyse basiert auf einer Marktforschungsstudie, nach der ein Verlust von 306,85 US-Dollar bei Material- und Herstellungskosten des 20-GB-Modells einkalkuliert sind, beim großen Modell 241,35 US-Dollar.


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WebReporter: Holti2001
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Spiel, Verkauf, Verlust, Konsole
Quelle: satundkabel.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2006 16:37 Uhr von hIdd3N
 
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@ author: ein spiel kostet doch mehr als 10$, bei 60$ pro spiel sind das bei mir ca. 5 spiele?! oder sind da die entwicklungskosten nicht mit eingerechnet? muss mal die quelle lesen
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22.11.2006 16:53 Uhr von LadyLover`beM
 
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versteh ich auch nicht ganz also wenn ein spiel für 10 dollar zu haben ist, bin ich dabei.. aber ansonsten kauft sich ja wohl niemand 30 spiele, zu mindest nicht orginale ;)
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22.11.2006 16:59 Uhr von falkz20
 
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@ hIdd3N: von den 60 dollar pro spiel musst du abziehen,
entwicklungskosten für das spiel ( programierer, hardware ect), dann herstellungskosten ( dvd bressen, verpackung) dann werbekosten für vermarktung der games, dann zwischenhändlerkosten,
von dem was dann übrig bleibt, geht auch nochmal steuern für den gewinn ab.
also viel mehr als 10 dollar bleibt pro game dann nicht übrig nach abzu aller kosten.
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22.11.2006 17:19 Uhr von hIdd3N
 
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ok, mein fehler: so macht das auch sinn. aber mal ehrlich, das ist doch sehr schlecht kalkuliert wann das wirklich stimmt. ich kenne wirklich wenige die sich 30+ spiele für die alten next gen consolen (xbox, gamecube, ps2) zum vollpreis gekauft haben! frühstens wenn "PLATINUM" oder "BEST OF" versionen auf den markt kommen, und da verdient sony noch weniger
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22.11.2006 17:22 Uhr von Vanger72
 
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Was ist denn das für eine Rechnung??? Ich war vor etwa 10 Jahren ein Videospiele-crack und hatte es in 4 Jahren Nintendo64 gerade mal auf 21 Spiele gebracht.
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22.11.2006 17:23 Uhr von Peter_Pils
 
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wer kauft denn 30+ Spiele: und dazu noch wenn sie 60$ kosten...
Zu hoch gesetzte Erwartungen würde ich sagen.
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22.11.2006 17:54 Uhr von Edgar 85
 
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Schon vergessen, Sony vertreibt auch Spiele, dadurch werden die kosten nochmals gesenkt. Außerdem sollte die nächste Konsole erst in Zehn Jahre kommen, wodurch mehr Zeit für die PS3 bleibt und dann kommt noch dazu das sich jeder Produzent ein Entwicklerkit kaufen muss damit sie überhaupt ein Spiel machen können (20.000 $)

im Endeffekt sieht es also nur noch halb so schlimm aus.

mfg Edgar
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22.11.2006 17:58 Uhr von Snacker
 
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Bestechung: Bitte mal denkt ihr das ein riesen Unternehmen wie sony uns 300€ schenkt? naiv
Entweder wird bei diesen berechnungen ausgegange wie viel die Teile auf dem freien Markt kosten oder sony hatt die bestochen das sie das "berechnen" bitte mal alles beschiss die wollen ihre horrende Preise rechtfertigen genauso wie "die ps3 hätte ein bessere PreisLeistungsverhältnis"
die bekommen Angst weil die Xbox die hälfte kostet und wenn sie den Preis weiter senken sind sony selbstaufopfernde Helden die geld verschenken

PC 4 ever
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22.11.2006 18:02 Uhr von Edgar 85
 
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hatte vergessen zu erwähnen: das sony noch eine Menge andere Möglichkeiten hat, durch die PS3 an gelt zu kommen, man sollte halt alle Faktoren beachten und diese sind halt sehr unfangreich.
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22.11.2006 18:54 Uhr von greatestgatsby
 
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Mit den 10$ pro Spiel sind die Lizenzkosten gemeint, die Sony
für jedes verkaufte Spiel erhebt. Sony stellt ja nicht alle Spiele
selber her...
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22.11.2006 20:02 Uhr von rw999
 
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@Edgar85: Und wenn Microsoft und Nintendo ihre nächsten Konsolen schätzungsweiße schon in fünf Jahren auf den Markt bringen frage ich mich doch, wer noch 5 Jahre lang mit der alten Sony-Kiste zocken will, wenn es neues von der Konkurrenz gibt. Außerdem müssten die Preise für Konsole und Spiele ja abgrundtief sinken, damit es überhaupt noch Käufer gäbe.
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22.11.2006 23:43 Uhr von Deniz1008
 
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Atari-Zeiten in den 80ern war alles leichter *g*

mfg

Deniz1008
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23.11.2006 04:53 Uhr von HackForce
 
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die eingangsbedingungen der studie sind unhaltbar: >>Senkung der Kosten der Konsole in Zukunft sehr schwierig sei<<
das ist wohl grober unfug ^^

>>große Entwicklungsinvestitionen<<
ja das ist was ganz neues in der gpu und oder konsolenwelt ^^
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23.11.2006 08:49 Uhr von Koyan
 
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Grosses Schwachfug das einzige was bei der PS3 mehr kostet ist das Blu-Ray und der Unterschied dürfte gering sein.

Das die Konsole gewisse Entwicklungskosten decken muss ist klar, aber das muss es nicht ab der ersten Verkauften Konsole, sondern diese Kosten sind verteilt über das ganze Leben der Konsole und weiter.

Fakt ist, der aktuelle Preis der PS3 20Gig ist günstiger als der Preis der XBox360 20 Gig, da man bei der Xbox noch das HD-DVD dazurechnen muss, wobei letzterer das HD-DVD nicht mal für Spiele nutzen kann.
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23.11.2006 08:59 Uhr von schibby
 
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Kalkulierter Verlust: Dass Sony durch die PS3 ihr BlueRay System auf dem Markt werfen kann sollte bei der ganzen Sache nicht vernachlässigt werden. Somit würden auch Verluste aus dem reinen PS3 Geschäft gerechtfertigt sein.
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23.11.2006 12:18 Uhr von maglion
 
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was ich hier zu lesen bekomme ist ja echt zum Brüllen.

Da meinen tatsächlich die anwesenden Experten, mehr zu wissen, als die Spezialisten einer US-Investmentbank, die nichts anderes machen, als sich mit diesen Themen zu beschäftigen - bravo !!!

Und da die Luschen von dieser komischen Bank keine Ahnung haben, nimmt man einfach das eigene Insiderwisser, das man sich bei shortnews in den Kommentaren angelesen hat und bastelt sich seine eigen und natürlich perfekte Theorie.
Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen !!!

Das ist ungefähr so, als würde ein Schulabbrecher der 8 Klasse, versuchen die Relativitätstheorie von Einstein zu widerlegen. :-D

Ich versuche mal die Sache leicht verständlich zusammen zu fassen:

Die teuersten Kompoenten der PS3 (CPU, GPU und die Chipsätze) mit Ausnahme des Blu-Ray Laufwerks, sind Komponenten, die nur für Sony in Masse produziert wird und daher nicht dem üblichen Preisverfall des PC-Marktes unterliegen. Da die Hersteller dieser Komponenten die Investitionen hauptsächlich über den Verkauf an Sony finanzieren müssen, werden die Kosten über einen Zeitraum X auf die Anzahl Y Konsolen umgelegt, womit der fixe Kostenanteil relativ hoch sein dürfte.

Microsoft setzt bei der XBox auf relativ günstige Massenware, die einem deutlich stärkerem Preisverfall unterliegt, als die der PS3. Die Folgen sind klar: Microsoft macht mit der Hardware deutlich kleinere Verluste und kann die Konsole zu einem sehr konkurenzfähigen Preis anbieten. Da hat Sony nur zwei Möglichkeiten:
1. den Preiskampf mitmachen und die Verluste noch zu erhöhen.
2. Darauf zu hoffen, dass die Kunden Sony treu bleiben und freiwillig deutlich mehr bezahlen, als bei der Konkurenz.

Ich denke Microsoft wird die Marktführerschaft bei den Nextgen-Konsolen noch eine ganze Weile behalten. Schon der Umstand, dass Sony ZWEI mal das Weihnachtsgeschäft verpaßt haben wird, bis ihre Konsole in ausreichenden Mengen lieferbar sein wird - ist ein extremer Rückschlag, der kaum aufzuholen sein wird.

Und wer denkt, dass die PS3 10 Jahre konkureznfähig am Markt sein wird, der ist entweder total naiv oder dumm ! Wer kauft denn heute noch eine Konsole, die 1996 auf den Markt kam? Schon die neusten Grafikchips, die auf aktuellen Grafikkarten eingesetzt werden, sind der PS3 bereits jetzt überlegen und man wird diese Highendgrafikkarten in 2 Jahren (da ist die PS3 gerade mal 1,5 Jahre bei uns auf dem Markt) für ein Taschengeld bekommen (deutlich unter 100,- €).

Das Problem für Sony, ist doch, dass Microsoft wohl schon in 3 Jahren die nächste Konsole auf den Markt werfen wird und damit den letzten Nagel an Sagr der Playstatiom 3 reinhauen wird.

Sony hoffte mit der PS3 viel Geld zu verdienen, um andere Löcher im Konzern stopfen zu können, aber so wie es aussieht, wird die PS3 ein weiteres Milliardenloch in die Konzernkassen reißen.

Zu den Leuten, die nicht glauben, dass Sony die Playstation unter Wert verkaufen, weil das ja keine vernünftige Firma mchen würde, kann ich nur sagen, dass sie total danemebn liegen. Bestes Beispiel: Ich habe mir ein Handy für 1,- € geholt, dass man sonst für mindestens 360,- € bezahlen muß. Dass der Mobilfunkanbieter das Geld erst mal vorstreckt um es dann in den nächsten zwei Jahren über die Telefonumsätze wieder rein zu holen, weiß jeder - da frage ich mich, wieso man es dann bei den Konsolen ausschließt?! Übrigens wird diese Atrt der Kalkulation bei sehr vielen Gegenständen, des täglichen Lebens eingesetzt.
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23.11.2006 12:19 Uhr von maglion
 
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.....

Das Blu-Ray Laufwerk war der größte Fehler von Sony. Wenn ich mir die aktuellen Nextgen-games der Xbox anschau, sind die noch weit davon entfernt, die DL-DVD (9GB) auch nur annähernd zu füllen - ganz zu schweigen von einer Blu-Ray DVD.
Und als Blu-Ray DVD-Player taugt die PS3 auch nicht viel, denn jetz gibt es so gut wie keine Filme und noch weniger Videotheken, die diese verleihen und es ist noch gar nicht sicher, dass sich dieses Format durchsetzen wird, denn die PS3 war das Zugpferd für Blu-Ray, aber es zieht noch lange nicht. Wer sich im Laufe der letzten 12 Monate eine XBox360 gekauft hat, der hat jetzt bestimmt wieder Geld vü das HD-Laufwerk, das man übrigens mit einem Update, auch als super günstiges PC HD-DVD-Laufwerk nutzen kann. Hinzu kommt noch, dass die ersten HD-DVD-Player deutlich günstiger sind, als die Blu-Ray Player. Und sobald das Angebot an Filmen steigt, wird es auch billige Ble-Ray oder HD-DVD-Player geben, die mehr können als eine Spielkonsole. Wer kuckt den heute noch mit der PS2 DVDs? Das war die ersten Monate interessant, bis die Bild- und Tonqualität einem 80,- € DVD-Player unterlegen war. So wird es auch bei der PS3 kommen.

Und als Konsument, der mehr auf den eigen Geldbeutel schaut, anstatt auf das Image bzw. das Geschwätz von Möchtegernexperten, ist eine Spielkonsole für 600,- € einfach außerhalb jeder Diskussion, da gibt es nur die Wahl zwischen XBox und Wii. Und Sony muß nicht die Freaks und Fans überzeugen, sondern den Ottonormalverbraucher, denn das ist die Zielgruppe, die für die nötige Masse sorgt, damit ein Produkt erfolgreich wird. Bei mir und bei den meisten anderen Konsumenten, ist die Schmerzgrenze für eine Konsole zwischen 200 und 300 €. Mir nützen die tollsten Hightechfeatures nichts, wenn ich sie mir nicht leisten kann und will. Das ist die Realität, die Sony das Genick brechen wird.
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24.11.2006 14:57 Uhr von HackForce
 
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@magilon: leider unterliegst du da einem irrtum... auch wenn einige experten der meinung sind... das entgegen allem bisher dagewesenen sony die preise seiner zulieferer nicht mehr drücken kann entspricht dies nicht der wahrheit ^^

aber die zukunft wird es zeigen... deshalb hab ich auch keine lust das hier fortzuführen ^^
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24.11.2006 15:44 Uhr von maglion
 
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@ HackForce: ich habe mit keinem Wort behauptet, dass Sony die Preise nicht drücken kann !!!

Ich habe gesagt, dass die Hardwarepreisentwicklung bei Sony ungünstiger ist, als bei der XBox 360.

Da Sony z.B. der größte Abnehmer der Cell-CPU ist, ist natürlich IBM daran interssiert, dass Sony möglichst viele PS3 verkauft und ist bis in einem gewissen Rahmen bereit, beim Preis nach zu geben. ABER IBM wird die CPUs nicht unter Wert verkaufen, außerdem bestehen langfristige Verträge, die eine gewisse Preisentwicklung beinhalten. Und wenn sich Sony verkalkuliert hat, werden das die Lieferanten nicht ausbaden wollen. Und gerade die CPU und GPU Hersteller sind bei der PS3 in einer Monopolposition, wenn sie nicht liefern, kann Sony keine PS3 produzieren, da sie keine alternativen Hersteller haben. Wenn ich Manager bei IBM wäre, würde ich vom verenbarten Preis nicht abweichen.

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