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Isländischer Vulkanausbruch verursachte 1783 ägyptische Hungersnot

Seit längerem ist bekannt, dass große Vulkanausbrüche in den Tropen für wärmere Winter in der nördlichen Hemisphäre sorgen können. Eine amerikanische und schottische Studie enthüllte nun, dass auch Ausbrüche im Norden klimatische Auswirkungen im Süden haben können.

1783 brach der isländische Vulkan Laki in mehreren gewaltigen Eruptionen aus und tötete 9.000 Isländer. Es handelte sich um den schwersten Ausbruch im hohen Norden innerhalb eines Jahrtausends. Quer durch Nordafrika gab es nach den Eruptionen eine Dürre.

Historischen Berichten zufolge kam es im selben und im folgenden Jahr zu einem extrem niedrigen Flutstand des Nils, dem schließlich ein Sechstel der ägyptischen Bevölkerung aufgrund von Hungersnot mangels Ernteertrag zum Opfer fiel.


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WebReporter: ChristaWolf
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Vulkan, Hunger, Vulkanausbruch
Quelle: www.sciencedaily.com

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