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Kongo: Unruhen in der Hauptstadt Kinshasa

Am Dienstag ist es in der zentralafrikanischen Republik Kongo zu Unruhen gekommen. Anhänger des ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Jean-Pierre Bemba haben dabei das Oberste Gericht des Landes in Kinshasa angezündet.

Bemba war bei den Präsidentschaftswahlen dem derzeitigen Amtsinhaber Joseph Kabila unterlegen. Bemba hatte die Wahl vor dem Obersten Gericht angefochten. Auch zum Zeitpunkt des Brandanschlags verhandelten die Richter über diesen Fall.

Für die EU-Eingreiftruppe Eufor stellen die Auseinandersetzungen nur einen kleinen Zwischenfall dar. Bei den Unruhen und den Schießereien zwischen Bemba-Anhängern und der Polizei wurde offenbar niemand verletzt.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Unruhe, Kongo, Hauptstadt
Quelle: de.today.reuters.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2006 12:11 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Was in Demokratien in dem meisten Fällen reibungslos über die Bühne geht, ist in Schwarzafrika alles andere als der Regelfall. Ein unterlegener Präsidentschaftskandidat ist hier nicht so einfach abgewählt. Stattdessen versuchen seine Anhänger mit Waffengewalt das Land zu verunsichern. Die "Demokratie" in Ländern wie dem Kongo steht halt noch immer auf sehr wackeligen Beinen.
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22.11.2006 14:26 Uhr von JustMe27
 
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@Autor: Kabila, bzw. sein Vater hatte seinerzeit Mobutu abgesetzt, und ist als Heilsbriger angesehen worden. Er hat eine Demokratisierung versprochen, aber das Land im Endeffekt brutaler regiert als Mobutu. Und sein Sohn ist auch nicht viel besser, hat die Wahlen sehr wahrscheinlich manipuliert, um zu gewinnen. Deswegen kann ich die Wut der Anhänger Bembas sehr gut nachvollziehen.
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22.11.2006 15:51 Uhr von Johnny Cash
 
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Hinter: all dem stehen die Belgier dahinter. Damit sie das Land am Ende noch mehr ausbeuten können.
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23.11.2006 07:53 Uhr von maki
 
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Dann kriegen die Bundeswehrheinis ja: vielleicht doch noch ihr Killertraining... ;-)

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