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Auf dem Weg zum Quantencomputer: Forscher können Daten nun in Atomen speichern

An der Universität Utah ist man dem Quantencomputer wieder ein Stück näher gekommen: Forscher konnten nun Daten in Form magnetischer "Spins" auf einem Phosphor-Atom speichern und wieder auslesen.

Als "Spin" bezeichnet man die quantenmechanische Eigenschaft eines Elementarteilchens. Die Wissenschaftler haben mit ihrer Forschung eine nächste große Hürde bewältigt: das Speichersystem des Quantencomputers.

"Unsere Arbeit ist ein Durchbruch in der Suche nach einem Mechanismus, um Daten auf atomarer Stufe zu speichern und zu lesen", so Professor Christoph Boehme. Im Experiment beschossen die Forscher einen winzigen Siliziumkristall mit Phosphoratomen.


WebReporter: robbatse
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Daten, Weg
Quelle: unews.utah.edu

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2006 17:43 Uhr von robbatse
 
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Das Experiment ist natürlich sehr kompliziert und für den Normalen Shortnews-Leser sicherlich schwer zu verstehen. Es findet sich an dieser Stelle leider nicht genug Platz für eine kurze Beschreibung. Englisch-Experten empfehle ich daher, die Quelle zu konsultieren.
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21.11.2006 18:48 Uhr von -RockyTR-
 
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cool: Hört sich interessant an.
Quantencomputer !!
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21.11.2006 19:05 Uhr von robbatse
 
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hoffentlich kommen jetzt nicht wieder diese halbwüchsigen bemerkungen "woah, wieviel FPS erreich ich da mit dem neuen Doom" :P
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21.11.2006 20:51 Uhr von evil_weed
 
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spin: "Als "Spin" bezeichnet man die quantenmechanische Eigenschaft eines Elementarteilchens. "

der spin ist doch eher _eine_ quantenmechanische eigenschaft eines elementarteilchens. nicht _die_ eigenschaft.
einfach ausgedrückt ist es, wenn ich das richtig verstanden habe, die richtung in der sich ein teilchen um sich selbst dreht.
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21.11.2006 21:06 Uhr von fcb92
 
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Geil! Damit kann ich bei Counterstrike alle fraggen, weil die so schnell sind dass ich die Gegner vorher sehe :))))))
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21.11.2006 22:20 Uhr von robbatse
 
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*lach*: theoretisch kannst du bei ballerspielen gewinnen und nicht gewinnen. alle fraggen und auch nicht fraggen. das spiel spielen und gleichzeitig auch nicht. somit währe das spiel interessanter und gleichzeitig auch nicht *verwirr* :D
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21.11.2006 22:56 Uhr von J.PG
 
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Quanten da bin ich ja mal gespannt, mal schauen ob in der Quelle steht wie viele Informationen (KB, MB usw.) und was für welche sie speichern und wieder auslesen konnten.. das würde mich interessieren..
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21.11.2006 23:59 Uhr von Fla$back
 
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0 und 1: Wichtig ist es nur erstmal die beiden zustände "0" und "1" auf den Atomen zu schreiben, zu erhalten und wieder auszulesen !
Die Menge ist denke ich mal der nächste Schritt in der Entwicklung.
Würde mich vielmehr interessieren wie die Geräte arbeiten, Atome stehen ja nicht still ;)
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22.11.2006 01:50 Uhr von robbatse
 
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Quantenrechner = kein 0 und 1! wie ich vorhin andeutete, ein Quantenrechner wird nicht mit Nullen und Einsen rechnen. So darf man es sich nicht vorstellen :)
In der Quantenwelt gibt es kein Entweder/Oder, sondern beides gleichzeitig - oder auch vieles mehr :P
Somit ist man in der Lage mehrer Ergebnisse gleichzeitig auszurechnen. Ich glaube auch nicht, dass man 0 und 1 irgendwo auf ne Atomschale schreibt :D
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22.11.2006 02:26 Uhr von Cpt.Proton
 
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>>> Ich glaube auch nicht, dass man 0 und 1 irgendwo auf ne Atomschale schreibt :D <<<

Hab im Urlaub schon mal sowas ähnliches gesehen, da hat ein Straßenhändler meinen Namen aufn Reiskorn geschrieben... auch verdammt klein....
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22.11.2006 09:06 Uhr von GraMagIV
 
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wow! wenn ich bedenke, dass mir vor garnicht allzulanger zeit ein physiker davon berichtete, und von "in wenigen jahren" sprach.
Uns steht auf jedenfall eine ganz neue technologie bevor.
angeblich kann man mit der technik ja ein backup des gesamten intenets auf tennisballgröße bekommen. In kristalliner Form.
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22.11.2006 11:35 Uhr von aral
 
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falsche Übersetzung: silicon = Silizium: Silikon ist das, womit Frauen sich die Brüste aufpumpen lassen, im Englischen ist das "silicone"
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22.11.2006 12:12 Uhr von khunrah
 
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Spielfreaks werden wohl noch eine Zeit lang auf "ihren" Supercomputer warten müssen.
Ich nehme an, dass das beschiessen von Siliziumatomen etwa ähnlich ist wie das was CERN in Genf macht. Deren Anlage umfasst ein paar Kilometer im Durchmesser. Ich denke auch, dass damit erst eine Speicherzelle da ist.

Atomphysiker unter euch dürfen mich gerne näher belehren.
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22.11.2006 12:57 Uhr von robbatse
 
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@aral: omg du hast recht. ich weiß nicht was da gestern in mich gefahren ist :) - vielleicht hängt es damit zu sammen, dass ich zuvor einen beitrag übers silikonbrüste gelesen hatte :D
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22.11.2006 15:20 Uhr von tomaute
 
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na und ich kann daten auf ner Scheibe Brot packen. Und die bleiben drauf

Scheibe Brot mit Butter beschmieren, CD drauf und fertisch is. Na und das ohne Forschung.

Leute wer soll denn son Rechner wenns mal so sein wird, bezahlen können?
Ausser den Gates mal zu nennen.


mein 4 GHz Rechner reicht.
Brauche keine Atome drin.

Forscht lieber wie man Aids und andere Krankheiten ausrotte. Wenn kümmert es wenns mal nen Rechner gibt auf denen man auf irgendwelchen Atomen oder Tesafilmrollen was speichern kann.

By Tomaute


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22.11.2006 15:30 Uhr von JayAge
 
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@tomaute: oi du hast keine atome in deinem pc? respekt ^^ meiner brauch welche ;)
die sache hat natürlich einen sinn. mit diesem fortschritt können pcs später um ein vielfaches leistungsfähiger werden. bessere rechner bedeuten auch einen fortschritt in vielen anderen bereichen.
die meisten wissenschaften hängen irgendwie zusammen. ein fortschritt bringt den nächsten und so wird dadurch evtl auch mal etwas gegen krankheiten getan.
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22.11.2006 15:31 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@tomaute wen hats damals gekümmert, was Franklin früher mit den Gewitterbeobachtungen gemacht hat oder was Herr Volt damals tat.
heute ist es für Dich so selbstverständlich, dass der Strom aus der Steckdose kommt, dass Du die Vorarbeit vor 200 Jahren nicht mehr siehst.

Und genauso wichtig für die nächsten 200 Jahre ist heute diese Forschung.

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