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München: Geschwister-Scholl-Preis geht an Mihail Sebastian

Am Montag erhielt der 1945 verstorbene rumänisch-jüdische Schriftsteller Mihail Sebastian posthum die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung. Herausgeber Edward Kanterian nahm den Preis zusammen mit zwei Nichten des Literaten entgegen.

In seiner Laudatio hob Dieter Eggert, Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die literarische Leistung des Preisträgers hervor.

Sebastians bekanntestes Werk heißt "Voller Entsetzen, aber nicht verzweifelt, Tagebücher 1935 bis 1944". Der Geschwister-Scholl-Preis wird vom bayerischen Landesverband des Börsenvereins und der Stadt München ausgelobt.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: München, Preis, Geschwister, Mihail Sebastian
Quelle: www.fr-aktuell.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2006 20:41 Uhr von la_iguana
 
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ist eigentlich: selten, dass der Preis posthum verliehen wird - oder liege ich da falsch? Die Tagebücher sind sicherlich herausragend, aber erst seit 2005 ins Deutsche übersetzt. Sein bekanntester Roman ist wohl "Seit zweitausend Jahren" den der Künstler schrieb, als er noch recht jung war (1934).
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21.11.2006 22:09 Uhr von Nessy
 
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eigentlich: gar nicht so selten la_iguana. Kommt hin und wieder schon vor. Und wenn es verdient ist, warum auch nicht !!!
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22.11.2006 23:51 Uhr von DorianArcher
 
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Posthum: Von einer dotierten, postumen Preisverleihung halteich zwar garnix, aber gut...
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23.11.2006 08:49 Uhr von zenon
 
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Posthum ist Bullshit Dann doch lieber gleich einen jungen unbekannten Schriftsteller fördern als die gierigen Erben zu füttern....
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23.11.2006 14:12 Uhr von FleurMia
 
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hmm zwar bin ich sicher, dass es gerechtfertigt ist, dass das Werk von Sebastian geehrt wird, aber ich kann mich zenon eigentlich nur anschließen: es ist schade, dass mit diesem Geld nich neue Talente gefördert wären... die hätten im Gegensatz zu Sebastian noch was davon...

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