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Behandlungsfehler: Eltern bekommen 800.000 Euro Abfindung

Insgesamt bekommen die Eltern des mittlerweile achtjährigen Kindes von den Kreiskliniken Reutlingen 800.000 Euro für einen Behandlungsfehler. So wurde man sich vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart einig.

Ein Gutachten stellte fest, dass - trotz Komplikationen - ein Kaiserschnitt zu spät eingeleitet wurde. Dieser Fehler verursachte bei der Geburt des heute achtjährigen Kindes schwere Behinderungen.

Der Sprecher des Klinikums sprach von einer "Verkettung sehr bedauerlicher Umstände". Schon Ende August 2005 gab es ein Urteil, doch die Haftpflichtversicherung der Klinik ging in Berufung.


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WebReporter: Phyroad
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Eltern, Behandlung, Abfindung
Quelle: www.gea.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2006 14:00 Uhr von Phyroad
 
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Diese Summe reicht bei weitem nicht aus die Kosten wirklich zu decken. Und am Ende bezahlen wir alle für die Fehler anderer!
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21.11.2006 14:18 Uhr von marshaus
 
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traurig: das die versicherung auch noch in berufung geht man sollte die gleich auf seelische grausamkeit mitverklagen........
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21.11.2006 14:19 Uhr von sunce3007
 
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@ autor: ich finde, das 800.000 € ein witz sind! was kostet es ein nicht-behindertes kind groß zu ziehen? das würde mich mal wirklich interessieren.

mir erscheint diese summe wirklich zu niedrig
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21.11.2006 14:20 Uhr von Jamall
 
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Titel Du solltest deinen Titel korrigieren lassen, also ich wusst nicht was ein "Bandlungsfehler" ist
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21.11.2006 14:31 Uhr von Phyroad
 
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Was ein Kind kostet Über 110.000 Euro kostet laut Statistischem Bundesamt die Erziehung eines Kindes bis zum 18. Lebensjahr.

Genauer:
549 Euro müssen Eltern durchschnittlich pro Kind und Monat aufbringen, so das Ergebnis einer Studie der Postbank basierend auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

Soso 549 € pro Monat! Wenn man aber ein Behindertes Kind hat kommen noch Krankheitskosten
Pflegekosten
ggf. Pflegepersonal hinzu

Sagen wir mal 2.500 €/Monat das sind 540.000 € bis zum 18. Geburstag. Nicht schlecht sind noch 260.000€ übrig ABER

Das Kind wird NICHT zum 18. Geburtstag ein Geschenk mit Gesundheit bekommen!!! Und wird wieder Gesund...

Die Eltern haben viel zu wenig bekommen
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21.11.2006 14:34 Uhr von dare_13
 
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hmm: nich schön für die Eltern, natürlich, aber Ärzte sind auch nur Menschen und wer immer 110%ig perfektes Verhalten verlangt, der ist ungerecht. Solange das nicht absichtlich falsch gemacht wurde, finde ich, zumindest so hohen, Schadensersatz unangebracht.

@ Titel: Bei "Bandlungsfehler" dachte ich direkt an "anbandeln" und hab irgendwas skurriles erwartet ^^
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21.11.2006 14:59 Uhr von Jamall
 
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Naja 800.000 reichen bei weitem nicht aus.. aber es ist immerhin besser als nichts.
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21.11.2006 15:02 Uhr von jp_walker
 
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nunja: 800000€ sind vielleicht gerade mal genug um das haus behinderten gerecht umzubauen.
dann kommen noch zusatzkosten für pflegeheim, behindertenschule und und und
da sind die 800k schnell verraucht

also wie gesagt viel zu wenig
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21.11.2006 15:07 Uhr von marshaus
 
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leider zu wenig...aber das war zu erwarten und das krankenhaus sollte der verischeruen das sie den einspruech zuruecknehmen...so wenig geld und dann den eltern noch mehr stress machen mt einer neuen verhandlung....
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21.11.2006 15:10 Uhr von Phyroad
 
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Wie lang der Prozess wohl dauerte, immerhin ist das Kind schon ACHT Jahre alt...
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21.11.2006 16:20 Uhr von Teralon01
 
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Zu wenig...LOL: Wie läuft das denn bei den Eltern von Behinderten Kindern die keine 800K in den Arsch geblasen bekommen? Verhungern die Kinder? Wohl kaum!

Schlimm immer diese nachgeplapperte Scheisse lesen zu müssen!

Den Eltern geht es jetzt verdammt gut! Das Kind ist zwar immer noch behindert, aber das Futter gibts jetzt mit nem Silberlöffel.

Und jeder der jetzt sagt ich laber scheisse, soll mir mal erklären wie Eltern ohne solch eine Finanzspritze ihre behinderten Kinder gross ziehen können, wenn 800K doch nur ein Witz sind...

ich bin raus
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21.11.2006 16:22 Uhr von marshaus
 
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jede minute wird den eltern schmerzen......hier sollte man die versing vors gericht bringen warum es so lange dauert die eltern zu ihrem recht zu verhelfen
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21.11.2006 18:17 Uhr von Der Erleuchter
 
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@Teralon01: Es muss immer Neider geben.... Wenns dann dein Kind erwischt, ist das Geschrei noch größer. Für Menschen wie dich schäme ich mich.
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21.11.2006 19:21 Uhr von marshaus
 
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warum: dieses theater.....die eltern haben genug schmerzen erlitten ....und dieses kind wird niemals richtig leben duerfen und darum streiten nun gericht und versicherung...traurig aber eine tatsache in unserer gesllschaft...der mensch ist nicht mehr wert......
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21.11.2006 21:58 Uhr von RED_Knight
 
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@ marshaus: zitat: ´´der Mensch ist nicht mehr viel wert´´, dem stimme ich nicht zu, der Mensch ist sogar sehr viel Wert doch ganz bestimmt kein Geld!!! Seit wann sind Menschen denn Geld wert? Oke, das war vielleicht früher mal aber so ist das doch menschenverachtend den Jungen in ´´Gold´´ aufzuwiegen. Ich kenne selber jemanden der ein behindertes Mädchen aufzieht, die hat keine müde Mark gekriegt dafür das ihr Kind behindert zur Welt gekommen ist (war allerdings auch kein Behandlungsfehler unterlaufen). Doch trotzdem ist sie immer gut um die Runden gekommen, obwohl sie das Kind allein mit ihrer älteren Tochter erzieht und der Vater über alle Berge ist. Über 800k Euro hätte die sich gefreut, dann hätte sie der kleinen endlich mal ne Gucci Handtasche kaufen können... tz tz tz. Sie wollte nie Almosen haben, weil dafür ist ihr Kind ihr einfach zu viel Wert. An alle die hier gleich rumposaunen: Mehr Geld an die Eltern, die sollten erst einmal überlegen ob das überhaupt nötig ist, es ist ja wahrscheinlich unser Geld...... Außerdem, besitzt ihr so wenig Selbstbewusstsein das ihr auf die Almosen anderer angewiesen seit? ... mfg
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22.11.2006 09:28 Uhr von Teralon01
 
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@der erleuchter: Neid? Zu dumm meinen Post zu verstehen?

Ich rege mich über die anderen hier auf, die den Hals nicht voll genug bekommen könnten.

Labern rum von wegen ist viel zu wenig, denken aber nicht daran, dass es Menschen mit behinderten Kindern gibt die keine 800k erhalten und dennoch ihre Kinder gross ziehen können...

Aber wenn 800k viel zu wenig sind, wie machen das dann die Eltern die gar nichts bekommen?

Kein Schwein denkt mehr nach...schlimm!

ich bin raus
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22.11.2006 10:31 Uhr von luthienne
 
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Wenn man das Haus behindertengerecht umgebaut hat (wobei die Frage ist, ob das überhaupt notwendig ist? gibt ja auch geistige Behinderungen usw..) und das monatliche Kindergeld bedenkt, können die Eltern sicher noch 500k anlegen und nahezu komplett von den Zinsen leben- samt Kind. Und die 500k sind noch eher pessimistisch geschätzt.
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22.11.2006 12:24 Uhr von Phyroad
 
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@Der Erleuchter @nokia ...RICHTIG: Ich teile ganz eure Meinung. @Der Erleuchter @nokia

Zu Teralon01:
Man sollte erst den Sachverhalt verstehen bevor man so viel blödsinn schreibt. Es geht um das verschulden!!!
Wenn man ein fehler macht muss man grade stehen. Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Es gibt Eltern gibt die nichts bekommen aber willste damit sagen das es nur behinderte Kinder gibt weil Ärzte fehler machen???
Nein?, so hört es sich aber an.

Nur weil es 4 Mio. Arbeitslose gibt muss ich mich nicht rechtfertigen warum ich eine Arbeit habe.
Das macht kein Sinn, genau so wie deine Aussage.
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22.11.2006 12:36 Uhr von Phyroad
 
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@ luthienne: Pessimistisch geschätzt... soso

Optimistisch sieht es so aus.

500.000 x 3,25% (Tagesgeldkonto) = 16.250 €

Abzüglich Sparer-FB usw. liegt WEIT unter 15.328 (Ab da zahlt man ESt) man zahlt also keine Steuern

16.250 + 1.872 Kindergeld = 18.122 € ob das reicht ein behindertes Kind 2 Erwachsene für ein Jahr zu versorgen... naja.
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22.11.2006 20:05 Uhr von Enryu
 
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viel zu wenig: ein menschenleben,das zerstört wurde kann man nicht bezahlen
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23.11.2006 05:53 Uhr von marshaus
 
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wieso denkt ihr immer ans geld....habt ihr schon mal ueberlegt....das die eltern eine absicherung schaffen muessen wenn sie einmal nicht mehr da sind

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