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T-Online: Löschung der Verbindungsdaten möglich - eMail genügt

Herr Voss hatte T-Online verklagt, weil das Unternehmen seine Verbindungsdaten herausgegeben hatte und gewann - ssn berichtete. Nun ist es wenigen Kunden möglich, eine Löschung ihrer Verbindungsdaten per eMail zu beantragen.

Eine standardisierte Regelung gibt es bisher nicht. Laut T-Online kann auch nicht jeder Kunde die Löschung beantragen, da es technisch nicht bei jedem möglich sei. IP-Verbindungsdaten werden manuell gelöscht.

Einem Student gelang es jedoch bei dem Datenschutzbeauftragten von T-Online eine Löschung durchzusetzen. Er bekam ein Antwortschreiben, in dem es hieß, dass seine erhaltenen IPs und Datenvolumen nun bei Verbindungstrennung gelöscht werden.


WebReporter: MasterOfDeath
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Online, Verbindung, Löschung
Quelle: www.heise.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2006 12:40 Uhr von MasterOfDeath
 
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Nett, das ist doch mal was, aber bei flatratekunden werden die daten eh nach dem Disconnect gelöscht, heißt es. Naja nächstes Jahr wirds eh anders...
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21.11.2006 13:36 Uhr von ylarie
 
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@ MasterOfDeath: Na rate mal... In dem Fall mit der Telekom geht es ja um einen Flatratekunden, und dass seine Daten nicht gelöscht wurden!

Ich würde aber auch mal zu der Aussage, dass es technisch nicht möglich sei, bei jedem die Daten zu löschen sagen, dass es ja scheinbar bei anderen Anbietern funktioniert!
Warum ist also bei der Telekom alles "technisch nicht möglich"?
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21.11.2006 13:50 Uhr von MasterOfDeath
 
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deshalb auch heißt es, ob ich das glaube ist noch ne andere sache hehe

gruß
mod
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21.11.2006 15:49 Uhr von Klofrau Melissengeis
 
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email ist im Deutschen "eine Masse anorganischer Zusammensetzung, meist aus Silikaten und Oxiden" (s. wikipedia).
Interessiert zwar die wenigsten, macht aber dennoch einen großen Unterschied. Spätestens in der Bewerbung bei einer Firma, die nicht nur auf Halbwissen Wert legt.
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21.11.2006 17:31 Uhr von Asbestos
 
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@Klofrau: eMail != E-Mail

vielleicht muss ich denen von der telekom doch kein schwermetall mehr schicken, damit die jungs die daten nicht mehr speichern :c)
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21.11.2006 17:49 Uhr von KillA SharK
 
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das ist reines Blah-Blah von T-Online: denen geht der Stift, weil sich die Gerüchte verdichten,
dass sie Verbindungsdaten nicht nur gegen gerichtlichen Beschluss herausgegeben haben, sondern auch an dubiose Anwaltsbüros.
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21.11.2006 20:35 Uhr von v-n
 
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was noch viel lächerlicher ist: Jeder T-offline Flatrate Kunde wird nach 24 Stunden getrennt, weil dies wegen technischer Gründe nicht anderst geht...

Für nur 2,50 Euro extra im Monat geht es auf einmal doch...

Das nenne ich mal Abzocke. Es wird Zeit, dass Privatkunden viel leichter gegen Firmen klagen können und dass es reicht ein Gericht auf solche Dinge aufmerksam zu machen, dass sie einschreiten. Und nicht wie es momentan der Fall ist, dass man erstmal einen halbe Million auf die Seite schaufeln muss um die Gerichtskosten zu bezahlen, nur damit das Gericht dann wieder im Sinne des größeren Entscheidet...

Siehe Musikindustrie.. Elefant schreit und schon wird gehandelt..
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22.11.2006 00:09 Uhr von Fla$back
 
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Soweit ich mich errinern kann ist der Grund der Trennung :

Das viele User ihre (Feste)-IP dazu genutzt hatten um Ihren eigenen Internet auftritt zu gestalten und darin Downloads anboten,
das wollte die T-Offline unterbinden, soweit ich weiß ...

Vor 1999 hatten die Flatratekunden noch eine feste IP, das wurde dann aber geändert !

Lasse mich aber gerne eines besseren belehren !
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22.11.2006 01:24 Uhr von Elementarteilchen
 
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@Fla$back: gab es damals auch nicht, Feste Ip Nummern gibt es nur für dsl-business Kunden, man kann aber wie hier gesagt für 2,50,- eine Dauerverbindung kaufen, nach einer Trennung hat man dann aber Trotzdem eine neue IP Nummer, das ist dann aber egal wozu gibt es DNS.
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22.11.2006 09:10 Uhr von bigpapa
 
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nette Halbwahrheiten: Also es ist ohne grössere Problem möglich mit DSL eine fest_ip mit Zwangstrennung zu bekommen.

Dazu beantragt man die bei der Telekom.

Danach wird die in die IP den Einwahlserver von der Telekom mitgeteilt. Ein etwas geänderter Benutzername und das wars.

Verbindung wird "wie üblich" nach 24 Std. getrennt aber wenn man sein Router so einstellt das der das merkt ist die ja fast sofort wieder da.

Gruß

BIGPAPA
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22.11.2006 10:59 Uhr von beach-boy
 
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"technisch nicht möglich" heisst soviel wie: "wir wollen nicht"
Es geht alles wenn man nur will. Aber das ist wieder typisch Telekom, die sind immer so unflexibel und stur (z. B. bei DSL). Mich wunderts dass die noch nicht Pleite sind.
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22.11.2006 13:24 Uhr von Gurkon
 
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feste Ip ? klar: zwangstrennung hin oder her..
1. gibts DynDNS da kann man sich kostenlos ne statische IP basteln und jeweils über die Seite kurz aktualisieren..
2. ich hab ne FritzBox 7050, dort gibt es eine Einstellung, in der man die DynDNS Weiterleitung fest eintragen kann (so fällt die Aktualisierung über die Webseite flach, macht der Router selbst), warum also 2,50 € löhnen.. ;)
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22.11.2006 13:33 Uhr von Scarfacescar
 
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Feste ip ^^: Sei doch froh das es ne zwangs trennung gibt es erhöt deine sicherheit :) WEnn ein Hacker deine Ip hat kann er damit maximal 24 stunden was anfangen danach haste ne neue, Und ich wette wenn man lieb mit den redet bekommt man das bestimmt als trauer t-com T-onlien kunde oben drauf.
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22.11.2006 21:43 Uhr von D-Stylez
 
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@Fla$back: danke für die info

ich dachte bisher immer das die zwangstrennung eingeführt wurde wegen der "ich fahr mal 3 wochen in urlaub und lass emule durchlaufen leute"^^
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22.11.2006 23:07 Uhr von hacklschorsch
 
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@scarface:undwas will der hacker: mit meiner ip?

wenn ich kein depp bin der mit offenen ports und blanko -ftp bin kann mir der hackfuck garnüscht.

dasselbe wie der virenunsinn. wenn man keine dummbacke ist braucht man keinen virenscanner (oder nur alle jahre wieder - um sich bestätigen zu lassen das keine viren vorhanden sind)

aber je dümmer desto dicker die (anti)viren-software.
das durfte ich schon zu genüge feststellen.

naja, McAfee und Symantec sei´s gegönnt.

Boah, bist du langweilig! sagt die geile Blonde ;)
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23.11.2006 02:18 Uhr von saku25
 
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Auf meine Mail an T-Online folgte diese Antwort: Sehr geehrter Herr XXXXXXXXX,

vielen Dank für Ihre eMail vom 21. November 2006, in der Sie sich auf den am 26. Oktober 2006 ergangenen Beschluss des Bundesgerichtshofes (BGH) beziehen.

Wir teilen Ihnen hierzu mit, dass wir die Punkte, die sich aus der BGH-Entscheidung ergeben, erfüllen und derzeit die technischen Möglichkeiten für die Umsetzung prüfen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz erhalten Sie unter http://www.t-online.de/...

Mit freundlichen Grüßen

i. A. Nadine Meyer
T-Online, Datenschutz
Deutsche Telekom AG, T-Com

T-Online-Allee 1
64295 Darmstadt
E-Mail: datenschutz@t-online.com

http://www.t-online.de/...


Darin hatte ich den Provider, ohne Androhung einer Klage, aufgefordert, die Speicherung meiner Verbindungdaten (IP & Volumen) zu unterlassen und diese Daten umgehend nach Verbindungsabbruch zu löschen, da ich auch Flat Rate Kunde bin.

Diese Aussage von T-Online kann ich vergessen.

Ich habe heute nachmittag mit meiner Rechtsschutzvs. telefoniert und wenn ich bestimmte Voraussetzungen gegenüber der VS nachweisen kann, übernehmen die evtl. die Kosten und ich reiche auch ne Klage ein.

Die Rechtsberatung sagte allerdings, ich solle zuvor nochmals ein Schreiben aufsetzen und die Klage androhen und auf eine Reaktion seitens des Providers warten.

Das Schreiben geht morgen per Einschreiben an T-Online raus - mal sehen, was sich da tut.
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23.11.2006 07:12 Uhr von Stampede
 
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Bewertung: Also ohne den Autor ärgern zu wollen, aber warum schreibt man in die Überschrift "Email genügt" wenn eine Email offensichtlich doch nicht genügt.

Die Überschrift suggeriert, es sei ohne Weiteres für jeden möglich und im Text steht nur, dass dem nicht so ist. Was soll man damit anfangen?
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24.11.2006 17:33 Uhr von hacklschorsch
 
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Bauernfängerei... oder DAUfängerei? [IRONIE]

Ja, ja, wir löschen Ihre Verbindungsdaten schon...

... nachdem wir sie auf die Server des BKAs hochgeladen haben.

Jeder der seine V.-daten vernichtet wissen will, ist ja sowieso höchst verdächtig. Daher sollten dessen Daten besonders unter die Lupe genommen werde. Jeder der sich also meldet, meldet sich für eine gründliche Dauerüberwachung seiner V.-daten an.
[/IRONIE]

Ein Reich.
Ein Volk.
Eine Überwachung.

häschor

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