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Genforscher schalten natürliches Gift in Baumwolle aus

US-Forschern gelang es, das natürliche Gift Gossypol, das in den Samen der Baumwolle vorkommt, gentechnisch auszuschalten. Damit soll eine neue Nahrungsquelle für Menschen in Entwicklungsländern erschlossen werden.

Das Gift kommt vor allem in den Samen der Kulturpflanze vor. Es enthält reichlich Protein. Die Samen eignen sich daher zum Pressen von Öl oder zum Herstellen von Mehl zur Weiterverarbeitung.

Wie eine US-Wissenschaftszeitschrift berichtet, ließe sich mit den jährlich 44 Millionen Tonnen an Samen das Welternährungsproblem in den Griff kriegen. Rund eine halbe Milliarde Menschen könnten sich davon ernähren.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gift, Baumwolle
Quelle: www.spiegel.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2006 10:19 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ich bin wahrlich kein Freund der Gentechnik, aber das ist mal nutzbringend. Der Planet Erde stößt schon heute an die Grenzen seiner eigenen Versorgungskapazitäten. Aber es bleibt abzuwarten, ob die gentechnisch veränderten Substanzen nicht andere Symptome zeigen, die aus dem Traum einen Albtraum machen. Ich bleibe da skeptisch.
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21.11.2006 10:36 Uhr von Artemis500
 
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Ich glaube kaum dass die das tun um den Welthunger zu bekämpfen. Die werden das Zeug patentieren, und Bauern die es selbst züchten bestrafen. So siehts aus. Und dann breiten sich die veränderten Gene auf andere Baumwollfelder aus, deren Besitzer dann bestraft werden.


Es gibt genug Nahrung, sie ist nur ungerecht verteilt. Das ändert sich auch durch Gentechnik nicht.
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21.11.2006 10:40 Uhr von 666leslie666
 
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Baumwolle ist Dreck: Auf die Baumwolle werden jahrlich 50% der weltweit ausgebrachten Pestizide ausgebracht..
Noch n bisschen Gentechnik und dann ist es überhaupt keine Naturfaser mehr.

Pervertierte Wissenschaft.

Mfg jp
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21.11.2006 11:45 Uhr von beXzecher
 
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na lol... mein thema warum gentechnisch rumkaspern... es gibt doch die perfekte pflanze... versteh ich nich...

Doch zu diesem Zeitpunkt setzt in USA eine Kampagne ein, die Hanf als „gefährlichste Droge der Menschheit" in Verruf bringt. Ausgehend von den USA, die 1937 den Hanfanbau verbieten, wird in den folgenden Jahrzehnten die seit 12.000 Jahren genutzte Kulturpflanze in der gesamten westlichen Welt zur „flora non grata". Das Hanfverbot erfolgte nicht trotz, sondern wegen der
hervorragenden Eigenschaften des Hanfs als nachwachsender Rohstoff. Untersuchungen des US-Landwirtschaftsministeriums hatten erbracht, dass Hanf auf derselben Fläche viermal soviel Zellulose für Papier liefert wie Holz, dreimal soviel Fasern wie Baumwolle - und dass beim Anbau sowie bei der Weiterverarbeitung kaum Chemikalien benötigt werden.
Erst in den 90er Jahren wurden diese Fakten wiederentdeckt. Seitdem hat in Europa der Wiederaufbau einer verarbeitenden Industrie für Hanf begonnen, der seit 1996 auch wieder in Deutschland angebaut wird. Seither zeichnet sich eine große Renaissance der Hanfpflanze
ab. Aus gutem Grund ist Cannabis sativa als "Bio-Rostoff der Zukunft" bezeichnet worden, denn diese Pflanze bietet Produkte mit einzigartigen Eigenschaften und ist
ideal für den ökologischen Landbau:
• Hanf kann so vielfältig genutzt werden wie
keine andere Pflanze
• Hanf benötigt im Anbau keinerlei Pestizide
oder Herbizide
• Hanf hinterlässt als ideale Rotationsfrucht
für die Nachfolgepflanzen optimalen Boden
• Hanf gehört zu den ertragreichsten Bio- Masse-Produzenten überhaupt und wächst
in 100 Tagen über vier Meter hoch
• Hanf liefert die reißfesteste Naturfaser, das
dauerhafteste Papier, ein einzigartiges Öl,
hochwirksame und unübertroffene Heilmittel
• Hanf bietet als Rohstoffbasis regionaler
Kreislaufwirtschaften einen Ausweg aus der
Globalisierungsfalle.

Die Samen gelten wegen ihres hohen und ausgewogenen Gehalts an essenziellen Fettsäuren als eines der wertvollsten Lebensmittel überhaupt, vor allem wegen
ihres Gehalts von zwei bis vier Prozent Gamma- Linolen-Säure (GLA). Die 3-fach ungesättigte Fettsäure ist ein unverzichtbarer Baustein für die Hormonproduktion im menschlichen Körper und kommt, außer in Hanf-Samen und Hanf-Öl, nur noch in einem anderen Lebensmittel vor: in der Muttermilch!!!!
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21.11.2006 11:51 Uhr von 666leslie666
 
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@ beXzecher ;-)): Wollt ich auch schreiben,war nur zu faul. ;-))

Wann gibts die Bibel endlich als PDF ?

Mfg jp
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21.11.2006 11:56 Uhr von beXzecher
 
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achja kommt übrigens aus ner zeitschrift...
HANF! Special Gesund mit Hanf

Während die Verbraucher vor allem von den während
der Stoffveredelung und beim Färben aufgebrachten Giften betroffen sind - und zunehmend allergisch reagieren - stellt für die Umwelt der Gifteinsatz beim Anbau und der Fasergewinnung ein gigantisches Problem dar. Baumwolle ist heute die meistgenutzte Naturfaser, 50 Prozent des Welt-Textilverbrauchs
gehen auf ihr Konto. Gleichzeitig werden im Baumwollanbau riesige Mengen Pestizide eingesetzt. In den führenden Anbauländern (USA, China, Indien, Türkei) wandern bis zu 50 Prozent der verbrauchten Pestizide in die Baumwolle. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation kommt es unter Baumwollarbeitern jährlich zu 1,5 Millionen Vergiftungsfällen, von denen 28.000 tödlich enden. „Baumwolle bedeutet Sklavenarbeit, Monokultur, chemische Keule, brutales Agrobusiness, überall auf der Welt", resümieren die Autoren des Fachbuchs „Reiz-Wäsche" (Hans Werner Mackwitz, Wolfgang Hingst: Reiz-Wäsche -Mode, Gifte, Öko-Look, Campus-Verlag, 1996) das Thema Cotton. Für die „billigen" Baumwollartikel im Textilhandel wird ein gigantisch hoher Preis gezahlt. Würden die Schäden,
welche durch die Verseuchung mit Pestiziden im Baumwollanbau entstehen, in den Ladenpreis der Produkte eingerechnet, müssten sie ein Vielfaches kosten. Rechnet man dann noch die Kosten hinzu, welche die Schadstoffe und Textilgifte in konventioneller Baumwollkleidung bei Allergikern und hautempfindlichen
Personen anrichten, wären sie vermutlich unerschwinglich. Augenfällig wird diese Katastrophe etwa in der Gegend des Aralsees in Usbekistan, wo seit den 50er Jahren eines der größten Anbaugebiete der Welt entstand. Heute ist der Aralsee entwässert und verseucht, Krebsrate und Kindersterblichkeit in
der Region sind extrem erhöht, die Lebenserwartung
beträgt 38 bis 40 Jahre. Bevor die Region durch die Giftorgien der Baumwollindustrie zerstört wurde, baute man dort jahrhundertelang eine Faserpflanze an, deren Aufzucht und Verarbeitung keinerlei Chemiekalien
benötigte: natürlich Hanf. Es wird in der Tat höchste Zeit, dass Niedergang, Unterdrückung und Verbot der Hanfnutzung revidiert werden: Hanfverbote machen
krank !

HANF! Special Gesund mit Hanf
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21.11.2006 13:01 Uhr von Der Erleuchter
 
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@Autor: "... Es enthält reichlich Protein. Die Samen eignen sich daher zum Pressen von Öl oder zum Herstellen von Mehl zur Weiterverarbeitung." Da steckt ein logischer Fehler drin. Nicht weil es reichlich Protein enthält eignet es sich fürs Ölpressen usw. Ist wahrscheinlich auch nur ein Flüchtigkeitsfehler, aber einer mit Folgen für den Sinn und die Richtigkeit der Aussage...
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21.11.2006 13:21 Uhr von videofreak1
 
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was noch fehlt ist, daß baumwolle unmengen an wasser benötigt, mehr als jede andere pflanze. gerade in drittweltländern ein unding, da haben die leute oft selbst kaum was zu trinken und müssen das letzte wasser noch der baumwolle geben.
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21.11.2006 13:55 Uhr von 666leslie666
 
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@ Videofreak1: Stimmt...

Schau dir mal den Aralsee an.
Damals der grösste Binnensee der Welt..
Heute nur noch eine versalzene und vergiftete Pfütze.. :-(

Aber der Westeuropäer will ja billige Klamotten.
Den Preis den die Umwelt zahlen muss,natürlich nicht mit eingerechnet.
Und China ist ja der nächste grosse Baumwollproduzent,obwohl die dort eh schon zu wenig Wasser haben.

Darum sind Klamotten aus Hanf ja im Endeffekt billiger,da Hanf nix von alledem braucht.
(Wasser schon,aber normal Niederschlag reicht da schon)

Und Hanfklamotten halten ne Ewigkeit,im Gegensatz zur Baumwolle.

Mfg jp
Mfg jp
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21.11.2006 15:04 Uhr von Jamall
 
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lol Hab grade gelesen das die Baumwolle dazu genutzt werden soll die Armee zu ernähren... also wird das wohl nichts mit nahrungsmittel-probleme lösen....
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21.11.2006 21:41 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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vielen Dank: für Eure hilfreichen Kommentare.
Großen Dank an den @erleuchter. Dein Kommentar war besonders nützlich, denn Du hast ganz Recht (habs recherchiert...!)
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22.11.2006 09:14 Uhr von GraMagIV
 
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Gibt es eigentlich ernsthafte projekte, zum anbau von hanf als Kulturpflanze?
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22.11.2006 11:38 Uhr von 666leslie666
 
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@ GraMagIV: leider nicht...:-((

Was mich auch nicht wundert....
Ist ja nicht patentierbar...

Wusstet ihr übrigens das man auf einem Hektar Land 4mal soviel Papier aus Hanf gewinnen kann?

Und das jedes Jahr...

1 Hektar Wald bringt nur ein viertel.
Und das nur alle 10 Jahre.
Aber wir holzen inzwischen schon Regenwälder und Urwälder des Nordens ab,nur damit Bildleser sein Drecksblatt hat.
Warum wurde das Papier bloss neu erfunden.

kopfschüttel***

Mlg jp
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22.11.2006 15:51 Uhr von JayAge
 
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und ich dachte schon: ihr wollte das hanf legalisiert wird ^^.
hab nicht gewusst dass die pflanze so nützliche ist, aber die missbrauchsgefahr ist doch ziemlich hoch (oder is das die sache mit der männlichen und der weibliche pflanze?)
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22.11.2006 16:33 Uhr von netzwerkdenker
 
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kurz gedacht: kann es sein das das Gift zum Schutz der Pflanze enthalten ist ?...ohne diesen muss sie mit Pestiziden usw...die alte Leier !
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22.11.2006 18:01 Uhr von 666leslie666
 
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@ JayAge: Natürlich muss Hanf legalisiert werden.
Auch der Rauschhanf...

Der pöööse Rauschhanf diente nur dazu,den Menschen einzuprügeln wie schlimm Cannabis doch ist.
Das es Menschen gab die kifften,was nicht der Grund weshalb es verboten wurde.

Es wurde nur als Vorwand genutzt um die nützlichste Kulturppflanze der Menschheit vergessen zu machen.
Und das witzige...
Die Propangadisten schrieben den Gras die Wirkungen zu die der Alkohol hatte.

Deshalb merkte es der Mensch auch nicht und hatten wieder einen Sündenbock für ihre Probleme gefunden.
(Wieso erinnert mich das an Amokläufer und Computerspiele...)
Aber der Bildleser würds wahrscheinlich heute noch glauben.

Aber du weisst bestimmt was Propaganda ist.
Schau dir mal dieses Filmchen an
http://video.google.com/...
Da soll der amerikanischen Bevölkeung gezeigt werden wie schlecht Grass doch ist.

Und da Mensch nicht zwischen Hanf und Hanf unterscheiden kann,wurds komplett verboten.

Aber lest das Buch...http://www.broeckers.com/...
Denn zum Hanf ist schon alles gesagt.

@ Netwerkdoktor du hast gut erkannt.

Wenn sie nämlich das Gen entfernen,wirds früher oder später ne Invasion von irgendwelchem Getier geben,was die chemische Keule erfordert.

Vielleicht rotten sie damit auch die komplette Baumwolle aus,was dieser Welt sehr gelegen käme.
Dann müsste die Menschheit wieder Hanf anbauen.

Hanf braucht witzigerweis von Natur aus keine Pestizide...
Diese Pflanze wächst überall,sogar im Keller. ;-)

Ein Schelm der böses denkt.. ;-))


Mlg jp
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23.11.2006 14:25 Uhr von Enryu
 
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ehm: ich glaube nicht,dass sie wenn sie baumwolle pflanzen um es zu essen,dass sie es noch mit pestiziden behandeln(auf jedemfall nicht zusehr) oder seh ich hier was falsch?
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23.11.2006 16:14 Uhr von 666leslie666
 
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@ Enryu: Zitat:
ich glaube nicht,dass sie wenn sie baumwolle pflanzen um es zu essen,dass sie es noch mit pestiziden behandeln.

Baumwolle wird ganz bestimmt nicht angebaut um Nahrungsmittel draus zu gewinnen.

Die Samen sind nur ein Nebenprodukt was bisher weggeworfen wird da es giftig ist.

Und ja sie werden die Leute die vergifteten Samen fressen lassen,da man Baumwolle ohne Pestizide garnicht anbauen könnte.
Aber vielleicht sind die Gifte aus den Pestiziden garnicht in den Samen.
(Obwohl da wär ich mir nicht so sicher.)

Mlg jp
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23.11.2006 23:37 Uhr von DorianArcher
 
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Ausschalten? Klar, das wird *peng* ausgeschaltet. Wenn die Gesundheitsreporter nur nicht mal so blind auf nur eine Quelle vertrauen würden...

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