21.11.06 10:22 Uhr
 173
 

EnBW-Vorstand spricht nach Durchsuchung von "Justizskandal"

Als "völlig unverhältnismäßig" hat EnBW-Vorstandschef Utz Claassen die am Montag durchgeführte Durchsuchung der Stuttgarter Staatsanwaltschaft bezeichnet. Claassen spricht sogar von einem "Justizskandal".

Hintergrund sind Vorwürfe gegen das Management des Energieversorgers, es habe die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) mindestens zweimal in die VIP-Loge des VFB Stuttgart eingeladen.

Der EnBW-Chef verweist auf eine öffentliche Erklärung des baden-württembergischen Justizministers Ulrich Goll (FDP) sowie auf ein Urteil des Landgerichts Karlsruhe, wonach Einladungen an Politiker zwecks Publizität rechtmäßig sind.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Vorstand, Justiz, Durchsuchung
Quelle: www.netzeitung.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

In Deutschland verdienen nun 17.400 Menschen mehr als eine Million Euro
Vorwahltrick von Handwerkern: 52.000 irreführende Telefonnummern stillgelegt
Virtuelle Realität: Apple kauft deutsche Spezialfirma auf

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.11.2006 10:10 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Es riecht nach Vorteilsnahme. Wenn eine Umweltministerin, die bekanntlich die Kernkraftwerke im „Ländle“ beaufsichtigt, sich vom Chef der Betreiberfirma zu einem Besuch der gewiss nicht billigen Logenplätze einladen lässt, ist eine „einvernehmliche Lösung“ bei Bedarf schnell an der Hand. Verwunderlich ist überdies die mangelnde Sensibilität der Politikerin Gönner. Was bleibt: Die ganze Geschichte hat „Geschmäckle“, auch wenn die Reaktion der Staatsanwaltschaft übertrieben erscheint.
Kommentar ansehen
21.11.2006 11:08 Uhr von Mi-Ka
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Also bitte: ich mag den Utz Claassen auch nicht, aber Bestechung würde wohl ganz anders aussehen.
Ein Besuch in einem Stadion ist nicht anonym und eignet sich schon alleine deshalb nicht als Bestechung.
Die richtigen Bestechungsversuche sind die, in der geschäfttsleute einen ganzen Trupp Stadträte in die Karibik transportiert und nicht einer einzelne Frau ein Besuch im lokalen Stadion bezahlt.
Die VIP-Loge wirde er eh gemietet haben.
Aber beim Staat herrscht da schon eine Paranoia bei Bestechungsvorwürfen.
Um Kulis und Kalender sorgt man sich aber das richtige Schmieren interessiert nicht.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Leipzig: Mensch gegen Affe - Zoff zwischen Zoo-Direktor und Zotteltier
Tour de France: Für Sieger Christopher Froome ist diesmal Richtie Porte Favorit
Neckar: "Robin Wood"-Aktivisten verhindern umstrittenen Atomtransport per Schiff


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?