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Oberammergau: GPRS-Mobilfunksender soll für viele Erkrankte verantwortlich sein

Ein seit Monaten in Oberammergau mit GPRS-EDGE ausgerüsteter Mobilfunksender hat sich offenbar für mehrere Bewohner gesundheitlich negativ ausgewirkt. Über Bluthochdruck, Orientierungslosigkeit, Kopfweh und Erschöpfung klagen über 100 Leute.

Unter den besonders betroffenen Bürgern befindet sich ein Pfarrer, der seit September an Herzrasen, Schlaflosigkeit und Glühen am ganzen Körper leidet. Ein Ingenieur bringt sich allabendlich mit seinem Wohnmobil in ein weiter entferntes Funkloch.

Eine 46-Jährige trägt indes einen Schutzanzug, den sich auch die Montageleute bei den Mobilfunkmasten überstreifen. Ärzte schlagen nun Alarm. Auch seien bereits Anzeigen gegen T-Mobile von zwölf Oberammergauer Bürger erstattet worden.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mobil, Mobilfunk
Quelle: www.tz-online.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2006 19:10 Uhr von LuckyBull
 
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So weit musste es ja kommen, da man die Technik und die wirtschaftlichen Dinge einfach zu hochhält, die Gesundheitsgefahren jedoch völlig hintan stellt. Und wieder taucht der Name des bayrischen Ministers Schnappauf in
diesem Zusammenhang wieder auf...
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20.11.2006 19:53 Uhr von 666leslie666
 
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Nein Nein: Mobilfunkstrahlung ist nicht gefährlich...
Bin mal gespannt,wann dieses Statement kommt.

Mfg jp
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20.11.2006 19:58 Uhr von ishn
 
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Haha Liegt das sicher an dem Sender oder hat der Herr Pfarrer noch nicht die letzte Hexe aus dem Dorf gejagd ? Naja der Volksschlag in der Ecke war schon immer gekannt für seinen Durchblick !
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20.11.2006 20:05 Uhr von Jimyp
 
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Ich tippe ja mal auf Einbildung. Es gab schon einige Fälle, da war so ein Sendemast noch nicht mal in Betrieb und die Anwohner sind schon mit irgendwelchen Beschwerden zum Arzt gerannt!
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20.11.2006 20:08 Uhr von 666leslie666
 
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@ ishn hast was übersehen. Zitat:
Eine 46-Jährige trägt indes einen Schutzanzug, den sich auch die Montageleute bei den Mobilfunkmasten überstreifen.

Warum ziehen sich die Mitarbeiter Schutzanzüge an???

Wissen die etwa...
Neee das kann nicht sein.... ;-)

Mfg jp
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20.11.2006 20:22 Uhr von ishn
 
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@666: Ich würde mal behaupten falsch wiedergegeben. Die wird wahrscheinlich einen Schutzanzug für Monteure elektrische Anlagen tragen. Vieleicht sollte sie aber lieber einen roten Besen falschrum vor die Tür stellen und ein Kreidepentagramm an die Tür. Aber nur wenn es der Herr Pfarrer nicht erfährt. Sonst sind 50 Ave Maria und 100 Vater Unser fällig. Weil sonst schickt der Herr wieder Kopfschmerzen.
Nein ich sehe da nur eine Lösung für. Das Gelübbte für zusätzliche Passionsspiele !
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20.11.2006 20:47 Uhr von El_Chris
 
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pure einbildung Da meinen ein paar Leute sie können ein wenig Geld verdienen...

Und wenn nicht, dann trifft der bereits erwähnte Placebo-Effekt zu... "oh, eine Funkantenne, die macht mich krank, weil Strahlung ist ja böse" => und schon wird man krank. Einbildung ist was tolles...
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20.11.2006 20:54 Uhr von inselaffe
 
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tief luftholt und loslegt: Also:
Die Schutzanzüge haben Ihren Sinn für Monteuere und die sind auch gegen die HF Strahlung. So ein Handy Sendemast hat je nach netz ca 40dBm oder auch 10 Watt. Das ist recht viel wenn man sein Hirn oder sonstwas direkt davorhält bei der Frequenz. Aber wenn man nicht auf dem Ding rumklettert ist die Leistung die man abbekommt schon wesentlich geringer. (Fällt mir 1/r^2).

Das ganze ist ein Reizthema und es wird sehr viel Politik damit gemacht von beiden Seiten. Die Industrie gibt werte bzw. Angaben raus bei denen manch einer sich die Haare rauft, Bürgerrechtsgruppen geben verdrehte Wahrheiten wieder.
Ich wage mir nicht anzumassen zu sagen ob das nu gefährlich ist oder nicht, vielleicht ist es bei manchen Menschen auch nur die subtile Angst die sie krankmacht. Ich weiss aber auch das es richtwerte gibt die von Bundesministerien abgesegnet wurden und durch Gutachter erstellt wurden. Das macht zumindest Hoffnung.

Interessant ist aber das die Leute die meckern, strahlenschutzanzüge mit fragwürdiger Wirkung tragen und sich schlafzimmer mit 100dB Schirmwirkung bauen lassen die den Charme eines Luftschutzbunkers haben trotzdem ein Handy dabeihaben wenn sie rausgehen damit sie erreichbar sind. Mal ganz davon abgesehen das so ein Handy mal locker 2 Watt hat und man sich damit einer weitaus grösserer Leistung aussetzt wie als wenn man 20 m vom Handysender entfernt picknick macht.

Als Abschluss
Kennt ihr "Thank you for smoking" wo er am Ende als unabhängiger Berater tätig ist und den Mobilfunkheinis sagt "Sie müssen das so formulieren: Es ist uns keine Studie darüber bekannt das Handystrahlung für den Menschen schädlich ist"
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20.11.2006 21:08 Uhr von Zenon v.E.
 
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gehört zu Boulevard oder lustige Geschichten: Viellecht war das ja auch ein Feldversuch der Aliens?
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20.11.2006 21:21 Uhr von Schafschen
 
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erinnert mich an damals. 3 krebsfälle in einem haus auf dem ein mobilfunksender installiert wurde. bürger in panik. anzeigen und klagen gegen t-mobile. damals konnten man dann nur cool sagen "hey, leute, der sender ist zwar gebaut, aber geht erst in 3 monaten in betrieb!"....

meiner meinung nach besteht die bürgerwelle aus 2 grüppchen...
a) hausfrauen, die einen sinn für ihr leben suchen und jedes kleine wehwehchen damit erklären
b) fanatiker, die sich wichtig machen müssen

am tollsten sind eh die, die "ICH WILL KEINEN HANDYSENDER IN EINEM WOHNGEBIET!" schreien, dann aber selber mit einem handy rumlaufen.

a) handy stellt eine viel höhere belastung da, als der sender
b) desto weiter weg der sender ist, desto mehr muss er bzw das handy strahlen um ihn zu erreichen -> je weiter weg der sender, desto mehr strahlung.
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20.11.2006 22:11 Uhr von borgir
 
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Es ist unsinn: erkrankungen einem sender zuzuschreiben. was ist mit den handys um einen rum, strahlen überall. da kann man einer quelle nicht alles zuschreiben. wahrschienlich haben die erkrankten selbst noch ein handy.
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20.11.2006 22:20 Uhr von inselaffe
 
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@primera: hey cool! noch einer mit ahnung!

Der coolste den ich bis jetzt gesehen hatte war einer der eine Baseballkappe aufhatte wo vorne der teil vor der stirn so halbrund mit Metall ausgekleidet war.
Das mag vielleicht helfen wenn der Typ Richtung Antenne guckt weils dann reflektiert wird, aber wenn er in die andere Richtung guckte hat das schön sein hirn gebruzzelt. Das er ne Schüsselantenne auf dem Kopf trug war ihm wohl net bewusst.
Vielleicht sollten wir so erdungsdinger verkaufen wie es die für Autos gibt für so Leute damit die Ladung auch prima vom Schutzanzug gegen Erde abfliesst. Aber nicht die Märchensteuer vergessen.
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20.11.2006 23:36 Uhr von inselaffe
 
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@ prima: das sollte auch ungeerdet funzen.
Der Reflektor einer Helixantenne muss auch net geerdet sein.
Allerdings ist erde immer gut :-)
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20.11.2006 23:45 Uhr von inselaffe
 
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@ prima recht hast Du.
Ich hab leute gesehen die haben sich einen schirmraum einbauen lassen ins haus So einen richtig fetten wie ne reverberation chamber. So mit 100 dB zwischen innen und aussen da ist das Geld alelrdings vernünftig ausgegeben.
Es gibt auch kupferbeschichtete Tapeten...
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21.11.2006 00:27 Uhr von Kampfpudel
 
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@primera: "und ich mir nicht erklären könnte, was in dem Kästchen die Erdung noch verbessern könnte"

Da war ein Masse-Verstärker drin... ;-)
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21.11.2006 01:47 Uhr von Der Erleuchter
 
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Also mir scheint da liegt eher eine Massenhysterie vor. Bei mir aufm Dach sind 3 Antennen und es leben 140 Leute im Haus - keine Beschwerden - nichts. Wir haben soviel Elektrogeräte im Haushalt und Millionen stieren täglich in die Glotze (grad da hauts die Strahlung nur so raus) und dann wird im Auto telefoniert (wo der Leistungspegel grad so nach oben geht), sich dann aber über ein paar mikrige Antennen aufregen. Die meisten Antennen haben gar nicht die Leistung um auf solche Distanz zu DNA-Schäden oder anderen Beschwerden zu führen. Die sind dort nur besonders leichtgläubig...
Wer mal ein wenig über Elektrosmog von objektiver Seite informiert werden will: http://www.quarks.de/...

@Autor-Kommentar: Ach ja und zu Schnappauf: Ich frag mich, wieviel aktive Politker wir noch hätten, wenn jeder Politiker für die kriminelle Energie der Bevölkerung zur Rechenschaft gezogen würde. Ich will hier keinen CSU-Politiker verteidigen. Die gesetzlichen Bestimmungen und für die is der Minister verantwortlich sind ausreichend. Klar könnte man jetzt wieder nach mehr Kontrollen fordern - blos wer soll das bezahlen? Dann heißts wieder mehr Steuern oder weniger Hartz 4 und das gefällt auch wieder keinem. Man kanns den Menschen nie recht machen. In Deutschland bräuchts ne Generalversicherung und vor jedem Schritt den man tut, muss ein Tüv-Beamter vorneweg laufen, um das Lebensrisiko zu minimieren. Deutschland macht sich langsam wirklich lächerlich.
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21.11.2006 09:22 Uhr von fin-eek
 
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Sorry, ich finde die Berichterstattung absolut unseriös. Denn es ist von einem "GPRS-EDGE"-Sender die Rede. Das sind aber Dienste für GSM, nutzen also ganz normale GSM-Kanäle als Grundlage und verschicken darüber Datenpakete.

Das ist genauso unsinnig, wie wenn ich sagen würde: Die Basisstation, über die mehr SMS-Nachrichten als Telefonie-Daten transportiert werden, ist ganz besonders "gefährlich".

Die E/M-Wellen, die von einer Basisstation, über die GPRS- und EDGE-Dienste betrieben werden, ausgesandt werden, sind rein technisch nicht "böser" als die, eines jeden GSM-Senders. Mit anderen Worten: Würden solche Akutsymptome, die in der Quelle beschrieben stehen, wirklich als Ursache diese Basisstation haben, wären sie -statistisch gesehen- genauso an sehr vielen anderen Standorten von GSM-Basisstationen nachweisbar (und zwar völlig unerhebllich, welche Daten letztendlich über GSM verschickt werden), aber genau das ist ja nicht der Fall.

Wo sich Experten dann eher uneinig sind, sind ja vielmehr die Langzeitauswirkungen.

Meiner ganz persönlichen Vermutung nach ist da einer der "professionellen Mobilfunkgegner" durchs Land gepilgert und hat vor Ort einen seiner Vorträge vom Stapel gelassen. Jetzt fürchtet sich ein Großteil der Bürger vor den komischen, unbekannten Diensten "GPRS" und "EDGE" (Hauptsache, man hat schön "böse" Begriffe gestreut!) und fühlt sich krank, bzw. schiebt Krankheiten auf diese Sendeanlagen. Und ich wette, dass, wenn der Betreiber z.B. notariell beglaubigt, die Sender abschalten würde, dies aber vor der Bevölkerung ersteinmal geheimhalten würde, die Kranken nicht gesund werden würden. Immerhin sind durchaus einige Fälle dokumentiert, wo die bloße Anwesenheit eines Sendemasts (der noch nicht in Betrieb war) für Beschwerden ("Ich hab´ Kopfschmerzen" oder "Ich fühl´ mich aber unwohl, seit der Sender da steht") sorgte.

Gruß,
Steffen
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21.11.2006 09:37 Uhr von Alfadhir
 
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nein die sind absolut ungefährlich und warum ?! ganz einfach weil finanzielle intressen dahinter stehen . wie immer
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21.11.2006 10:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Zur vorigen Jahrhundertwende dachte man auch, dass Strom in den Wänden krank macht. Zeitschriften verkauften "Erdungsgeräte" die dagegen helfen sollten.
Apotheken verkauften Pillen gegen den Halleyschen Kometen.

Andererseits möchte auch ich der Summe aus Sendern und tragbaren Hnadys keinen Heiligenschein verleihen.
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21.11.2006 12:06 Uhr von El Salvas
 
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@primera: Wieso Lambda/2 für die Reflexion ?
Ich dachte das is für die Reflexion unerheblich
Nur ohne Lambda/Halbe oder (n-faches davon) Spratzt die Strahlung halt überall hin und wird nicht Neutralisiert.

Gut wenn die Strahlung von unten kommt wirds halt madig
*Brutzel*
Aber man kanns so machen wie leuts aus unserem Nachbardorf da haben sie nicht nur das Dach mit Kupferfolie ausgelegt sondern auch alle Wände
jetzt ham se nur ein kleines problem, da ja die Folie in beide Richtungen funzt und fast jeder der bei denen zu besuch ist n Handy hat, strahlts dennen die Bude voll da die Handys bekanntermasen nach einem Netz suchen und das mit voller leistung. *g*
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21.11.2006 16:23 Uhr von Pmueller69
 
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Fakten zum Thema Mobilfunk: Hallo,
In den bisherigen Beiträgen geben die Autoren sehr oft Ihre Meinung kund nach dem Motto, was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Ich will mobil telefonieren, also darf es nicht sein, dass das ganze schädlich ist.

Die wissenschaftliche Lage ist doch aber
eindeutig: Die Reflex-Studie und weitere
wissenschaftlich Studien haben die
Gesundheitsgefährdung des Mobilfunks bewiesen.
Bisher haben die Mobilfunkhersteller und die
Politiker bei jeder Studie die Ergebnisse in
Frage gestellt und gesagt: „Es müssen weitere
Studien erstellt werden“.

Das hören wir nun seit mehr als 10 Jahren und
werden es wahrscheinlich auch noch weitere 10
Jahre hören, egal was in den Studien steht.

Professor Dr. Peter Semm von der Universität
Frankfurt, forschte jahrelang für die Deutsche
Telekom. Bereits 1995 stellte er fest, dass bei
Bestrahlung mit gepulster Hochfrequenz (D-Netz
900 Megahertz), weit unterhalb der Grenzwerte 60
Prozent der Nervenzellen falsch reagieren. Seine
Studie verschwand unveröffentlicht in der
Schublade

Es folgten einer Reihe weitere Studien wie
Ecolog-Studie 2000 im Auftrag von T-Mobil (die
von dem Ecolog-Institut selbst veröffentlicht
wurde, nachdem T-Mobil das nicht tat).

Die bekannte REFLEX-Studie wurde von der EU mit
Finanzmitteln von ca. 3,2 Mio. Euro ausgestattet,
lief von Februar 2000 bis Mai 2004 und wurde an 12
Instituten und Standorten als Doppelblindstudie(!)
durchgeführt.

"Im Laufe der Untersuchung stellte sich heraus,
dass elektromagnetische Felder bei einer Reihe
von Zellen Schädigungen bewirken", sagte der
Koordinator der Studie, Prof. Franz Adlkofer.

Warum werden die Forschungsergebnisse seit nun
mehr als 10 Jahren nicht anerkannt?

Es geht doch auch anders:
So sind in einigen Regionen in Italien (Toskana
und Emilia-Romagna) oder in Österreich (Salzburg)
viel niedrigere Grenzwerte festgelegt worden. Und
selbst in China und Russland gelten viel
niedrigere Werte. Man kann aber immer noch
telefonieren.

In meinen Augen müssen für Mobilfunk dieselben
Grundsätze gelten wie für Medikamente. Dort muss
jahrelang geforscht werden, bis ein Medikament
auf die Menschheit losgelassen wird.

Mit freundlichen Grüßen,
Pmueller69
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22.11.2006 20:11 Uhr von Enryu
 
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vor: einem richtig wissenschaftlichen test glaube ich persönlich nichts,und werde auch weiterhin mim handy telefonieren
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23.11.2006 11:55 Uhr von fin-eek
 
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@Pmueller69: Wenn Du die REFLEX-Studie erwähnst - selbst die Wissenschaftler, die daran beteiligt waren, fordern, dass man die in vitro beobachtete Beeinflussung näher untersuchen muss, so heißt es z.B. in der Bewertung der Ergebnisse der REFLEX-Studie durch das Bundesamt für Strahlenschutz [1]:

| Prof. Adlkofer, der Koordinator des REFLEX Programms,
| stellt im EU-Bericht abschließend fest, dass alle Ergebnisse
| ausschließlich an Zellkulturen gewonnen wurden und
| daher nicht geeignet sind, Aussagen über die gesundheitliche
| Relevanz für den Menschen zu treffen.

Aber egal - ich kann durchaus akzeptieren, dass eine solche Beeinflussung im Reagenzglas beobachtet wurde und dass möglicherweise sogar Auswirkungen auf den Menschen da sein können. Gegen niedrigere Grenzwerte habe ich im Übrigen auch nichts - was aber natürlich bedeutet, dass ggf. mehr Sendeanlagen errichtet werden müssten.

Sehr verärgert bin ich aber über die "Gegner von Berufs wegen", die durch die Lande tingeln, sehr einseitige Vorträge über die Schädlichkeit halten, Ängste schüren und dann zwei Wochen später Matten verkaufen, die man sich unters Bett legen soll, um den Mobilfunk und am besten gleich noch die schädlichen "Erdstrahlen" (was auch immer das sein soll) abzuschirmen. Und wenn man sie ganz lieb fragt, können sie einem sicher noch einen "professionellen Impfgegner" oder einen "Homöopathen" empfehlen...

Was mich am Inhalt dieser News stört:

- Es ist doch physikalisch völlig unerheblich, ob hier GPRS, EDGE, Faxnachrichten oder einfach Sprache über GSM übertragen werden. In so fern erscheint er mir unlogisch, wieso dieses "GPRS-EDGE" so hervorgehoben wird. Meine Vermutung ist eben, dass hier einer der "professionellen Gegner" schöne, gefährliche Fremdwörter unters Volk geworfen hat.

- Sehr skeptisch machen mich die angeblichen unmittelbaren Auswirkungen. Diese müssten doch viel häufiger beobachteter werden. Denn Oberammergau hat ja nicht den einzigen GSM-Sender auf der Welt.

- Weiterhin wurden in der REFLEX-Studie bei einer Absorption von 1,3 W/kg oder mehr Auswirkungen festgestellt. Um BTS herum gelten für anwohnender Menschen meines Wissens Grenzwerte von 80 mW/kg, also 0,08 W/kg. Um aber von einer BTS 1,3 W/kg (oder mehr) abzubekommen, muss man schon verdammt dicht -also viel dichter als zulässig- neben der BTS wohnen. Ich kenne die Situation vor Ort in Oberammergau nicht, aber ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass alle Betroffenen so nah am Sender wohnen, dass solche Werte erreicht werden.

Dass es wohl noch Mobiltelefone gibt, die die 1,3 W/kg überschreiten (schließlich hält man sich das Gerät ja direkt an den Körper), ist etwas Anderes - aber hier geht es ja um eine BTS und nicht um Handys.

- Interessant hierzu ist auch der Artikel, der gestern durch den Heise-Ticker ging: [2].

Gruß,
Steffen

[1] http://www.bfs.de/...
[2] http://www.heise.de/...
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23.11.2006 23:20 Uhr von tomaute
 
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Gilt dat auch für Gehirnamputierte. Wat fürn schwachsin.

Was sollen die denn erst inner Grossstadt sagen. Fällt denen dann ein Arm oder Bein ab??

By Tomaute
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23.11.2006 23:36 Uhr von DorianArcher
 
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Papperlapapp: Es gibt immer wieder vermeintliche Beweise und signifikante Häufungen, die einer statistischen Analyse nie Stand halten.

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