20.11.06 15:17 Uhr
 1.439
 

Israel: Milliardär will Ministerpräsident werden

Der aus Russland stammende Milliardär Arkady Gaidamak strebt bei den nächsten Parlamentswahlen in Israel den Posten des Ministerpräsidenten an. Nach eigenen Aussagen könne er bereits jetzt ein Drittel der 120 Mandate der Knesset erringen.

In Israel ist der durch teilweise dubiose Geschäfte reich gewordene Gaidamak allerdings sehr umstritten. Mit großzügigen Spenden und Hilfsmaßnahmen für Kriegsgeschädigte hat er sich bei der Bevölkerung einen guten Ruf aufgebaut.

Bei den Parteien des Landes ist er unter anderem wegen Entgleisungen gegenüber anderen Politikern nicht hoch angesehen. Darüberhinaus ist vielen die zwielichtige Herkunft seines Vermögens ein Dorn im Auge.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: pippin
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Minister, Ministerpräsident, Milliardär
Quelle: www.tagesschau.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

NATO-Verteidigungsausgaben: US-Präsident Trump pocht auf zwei Prozent-Ziel
Großbritannien: Weniger EU-Bürger wandern ein - Mehr EU-Bürger wandern aus
Oberhausen: CDU-Abgeordnete verbreitet Video der rechtsextremen "Identitären"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.11.2006 15:07 Uhr von pippin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das halte ich mal für eine sehr bedenkliche Entwicklung. Da wird ein Staat quasi von einer Person "aufgekauft". In der Quelle wird noch viel detaillierte auf die Person und das angehäufte Vermögen eingegangen, also unbedingt lesen.
Ich bin zwar kein Freund der aktuellen israelischen Regierung, aber so einer ist in meinen Augen keine Alternative. Das kann nur nach hinten losgehen.
Kommentar ansehen
20.11.2006 15:41 Uhr von 666leslie666
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Lieber einen: der sein Geld durch dubiose Geschäfte gemacht hat,als nen Vergewaltiger...

Und mit dubiosen Geschäften kennen wir uns hier in Deutschland ja aus...
Ehrenwort...;-)

Aus der Quelle;
Doch der schillernde Russe mit dem spöttischen Lächeln und dem immer lässig hochgestellten Kragen im Stil von Humphrey Bogart, der jedes Mal mit seinem Geld und seinen Ideen einspringt, wenn die israelische Regierung besonders unfähig erscheint, ein Problem zu lösen, bringt die Politiker in Jerusalem ins Schwitzen.

Der gefällt mir.. ;-)

Mfg jp
Kommentar ansehen
20.11.2006 15:56 Uhr von Kampfpudel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@666leslie666: "Lieber einen der sein Geld durch dubiose Geschäfte gemacht hat,als nen Vergewaltiger..."

Oder keinen von beiden...
Kommentar ansehen
20.11.2006 15:59 Uhr von pippin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@leslie: Er will nicht Präsident werden, also passt der Vergleich nicht.

Eher müsste man da abwägen, ob man lieber einen Kriegsverbrecher oder einen dubiosen Geschäftsmann haben will.

Aber auch da passt die Aussage von Kampfpudel, nach Möglichkeit keinen von beiden zu nehmen.
Kommentar ansehen
20.11.2006 16:21 Uhr von 666leslie666
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Beide vor mir: heutzutage hat man leider,
nur noch die Wahl,
zwischen Pest und Cholera....
, ;-((

Und dann wähl ich lieber die Cholera....

Mfg jp
Kommentar ansehen
20.11.2006 16:21 Uhr von Crusader:No_Regret
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Also wenn man sich mal Israel genauer anschaut passt der schon rein. :) Ich denk nur kurz an Sharon...da ist der Russe doch eine menschliche Verbesserung. ^^
Kommentar ansehen
20.11.2006 16:55 Uhr von Mi-Ka
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nana 666leslie666: du willst doch nicht auf einmal für einen Menschen Partei ergreifen, der dafür gesorgt hat und sich daran eine goldenen Nase verdient hat, dass man sich in Afrika mit seinen Waffen die Köpfe einschlägt.
Und der erst dann nach Israel geflüchtet ist, nachdem er dafür in Frankreich angeklagt werden sollte.
Kommentar ansehen
20.11.2006 17:13 Uhr von 666leslie666
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich ergreife: für niemanden Partei...

Schon garnicht für Politiker und Großindustrielle.
(Das gleiche)
Ging nur um die Heuchelei mit der wieder gearbeitet wird.

Da will ein Industrieller Ministerpräsident werden und seine Gegner werfen ihm das vor...

Find ich irgendwie lustig...
In Deutschland werden wir doch auch schon laaaange nicht mehr von der Politik regiert,wie überall auf der Welt.
Das diktieren uns doch auch die Industriellen. ;-((

Politik ist der Entertainment - Zweig der Grossindustrie.
(Frank Zappa)

Und dort in Israel werfen ihm die etablierten Parteien vor..
Aus der Quelle:
Immer öfter wird gegen ihn der Vorwurf erhoben, er wolle sich mit seinem Geld ein politisches Amt kaufen, um sich damit Immunität gegen zukünftige Strafverfolgung zu sichern.

Das wissen die,die ihm das vorwerfen am besten.
Kommen ja meistens selbst aus dem Industriellen Bereich.

Das ist weltweit so.

Das ist doch schizo. ?:-/

Mfg jp
Kommentar ansehen
20.11.2006 17:14 Uhr von mcmurdock
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ein Zitat aus der Quelle: "Immer öfter wird gegen ihn der Vorwurf erhoben, er wolle sich mit seinem Geld ein politisches Amt kaufen, um sich damit Immunität gegen zukünftige Strafverfolgung zu sichern."

Das kommt doch bestimmt nicht nur mir sehr vertraut vor !? Bush und seine Neocons sowie Berlusconi agierten doch auch so ähnlich. Er scheint also der geborene Präsident zu sein.
Kommentar ansehen
20.11.2006 17:19 Uhr von 666leslie666
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
omg @ mcmurdock: 2 Idioten...ein Gedanke.. :-O

;-))

Mfg jp
Kommentar ansehen
20.11.2006 17:23 Uhr von mcmurdock
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@666leslie666: Genau! Sorry, da pick ich mir zur selben Zeit auch das Zitat heraus ;)
Kommentar ansehen
20.11.2006 17:39 Uhr von Bibip
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ist doch in den USA genauso. Nur wer vieeeeeel Geld hat, kann Präsident werden. Diese Ausgabe holt der dann locker wieder rein.
Grüße
Bibip
Kommentar ansehen
21.11.2006 14:05 Uhr von snickerman
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Russische Oligarchen, viele davon jüdischen Glaubens,
kaufen sich rund um die Welt
Firmen, Fußballclubs, Fernsehsender...

Warum nicht mal zur Abwechslung
ein ganzes Land?

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

NATO-Verteidigungsausgaben: US-Präsident Trump pocht auf zwei Prozent-Ziel
Osterholz-Scharmbeck: Polizei nimmt 18-Jährigen fest, der offenbar Vater erstach
Fußball: Juventus Turin und Mario Mandzukic verlängern Vertrag


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?