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Bund übt heftige Kritik an Berliner Kulturpolitik

Kein geringerer als Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat am vergangenen Wochenende heftige Kritik an der Berliner Kulturpolitik geübt. Neumann kritisierte vor allem die "Hemdärmeligkeit" von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD).

So ist aus Sicht des obersten Kulturpolitikers des Bundes der Rücktritt Schindhelms (ssn berichtete) durchaus nachvollziehbar. Neumann prangerte die "ruppige Art des Vorgehens" an, mit der Wowereit in Berlin Kulturpolitik betreibe.

Vor diesem Hintergrund verteidigte Neumann, dass der Bund trotz entsprechender Forderungen der Berliner Regierung keine zusätzlichen Mittel in die Kultur der Bundeshauptstadt investieren will.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Kultur, Kritik, Bund
Quelle: www.netzeitung.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2006 13:56 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Der Berliner Bürgermeister hat noch nicht einmal das Kulturressort offiziell übernommen, da holt sein Pendant auf Bundesebene zum Gegenschlag aus. Dabei sollten sich beide die Frage stellen, ob die Kulturpolitik nicht grundsätzlich neu gestaltet werden muss. Viele Künstler, die nicht den etablierten Kulturbetrieben angehören, würden sich das mehr als dringend wünschen.
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20.11.2006 15:32 Uhr von asmodai
 
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Kultur: Tja, Herr Wowereit - es reicht eben nicht mehr NUR schwul zu sein, um kulturell relevant sein zu können *gg
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21.11.2006 00:39 Uhr von Der Erleuchter
 
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Berlin ist nicht: der Mittelpunkt der Welt kulturell gesehen. Die Berliner glauben das aber...
Vom Bund werden für die Kultur in der Hauptstadt jährlich 410 Mio. Euro aufgewendet, vom Land Berlin 350 Mio. Euro. Das heißt jeder Arbeitsplatz im Kulturbereich wird mit rund 10.000 Euro bezuschußt. Bei der Kohlesubvention schreien alle, warum hier nicht???? Wer Kultur will soll zahlen - am meisten profitieren eh die elitären Kreise. Dann würde auch wieder mehr für die bedürftigen Künstler übrigbleiben.
Wowereit würde gut daran tun, etwas Zurückhaltung zu üben. Schon heute geht der Großteil des Bundeskulturhaushaltes nach Berlin.
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21.11.2006 22:16 Uhr von Nessy
 
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also mal echt. Berlin ist pleite und leistet sich dennoch drei Opern. Sehr viele Theater und Museen. Die Eintrittspreise sind zwar "Kundenfreundlich", aber viele Ausstellungen nur spärlich besucht. Da kann man sparen !!!
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22.11.2006 23:54 Uhr von DorianArcher
 
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Stimmt schon: Zumal sich Berlin gerne teure Leuchtturmprojekte finanzieren lässt, ohne die sie den Charme von Mühlheim ausstrahlen würden.
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23.11.2006 09:02 Uhr von zenon
 
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Kasperlestheater Die einzige Aufführung im Berliner Senat derzeit!

Aber: alles wird gut...
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23.11.2006 14:19 Uhr von FleurMia
 
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ich denke es ist wichtig in die Hauptstadt zu investieren, vor allem natürlich im kulturellen Bereich... aber naja.. alles hat Gernezen.. ;o)

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