20.11.06 11:10 Uhr
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Human Rights Watch: Prozess gegen Hussein war unfair

In einem 97-seitigen Bericht kritisierte die Menschenrechts-Organisation Human Rights Watch sowohl den Prozess als auch das resultierende Urteil gegen den irakischen Ex-Diktator Saddam Hussein als unfair.

Dem am Montag in New York veröffentlichten Papier zufolge sei es vor dem Sondertribunal in Bagdad zu einer Reihe von Verfahrens- und Formfehlern gekommen. Folglich müsse auch das Urteil als unfair bezeichnet werden.

Dem Bericht zufolge wurde der Verteidigung entlastendes Material vorenthalten und auch die irakische Regierung habe den Prozess untergraben.


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WebReporter: KleinMatthias
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozess
Quelle: www.n-tv.de

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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2006 11:02 Uhr von KleinMatthias
 
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Na ja, wen wundert das schon? Natürlich war dieser Show-Prozess eine Farce mit bereits vorher feststehendem Urteil. Das hatte Bush ja schon 2003 gesprochen. Bei diesem Prozess hatte die neue irakische "demokratische" (aber dennoch von Washington aus gelenkte) Regierung Iraks die Möglichkeit, zu zeigen, wie überlegen ein gerechter Prozess einer Diktatur sein kann. Leider hat man sich dies gründlich verdorben.
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20.11.2006 11:24 Uhr von Ereinon
 
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Der Prozess war "unfair"? (O_o): Zumindest hat Saddam ein Prozess bekommen und wurde nicht einfach dahin geschlachtet wie es Saddam selbst mit Leuten, die Ihm nicht gepasst haben, angeordnet hat. Lachhaft....
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20.11.2006 11:24 Uhr von Johnny Cash
 
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Das: erinnert mich stark an die Nürnberger Prozesse. Nicht das es ein direkter Vergleich sein soll aber die Art des Prozesses und der Ausgang sind verdächtig ähnlich.
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20.11.2006 11:33 Uhr von Mehlano
 
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@Reefer187: Hier hast du deinen Schnuller zurück... rein mit ihm und Klappe halten.


:-)
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20.11.2006 12:05 Uhr von blazebalg
 
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Reefer: leute wie du sind schuld daran dass es in unserer welt so unmenschlich zugeht. du bist ja genau wie hussein selbst. gratulation zu dieser schlechten kinderstube!
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20.11.2006 12:15 Uhr von KleinMatthias
 
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@Ereinon: Das ist so nicht ganz richtig. Ein so großer Unterschied besteht zwischen diesem US-inszenierten Prozess und den Prozessen unter Hussein nicht: Fairness und Gerechtigkeit im allgemeinen, rechtlich gestützten Sinne gibt es bei beiden ebenso wenig wie ein unparteiischer, auf Fakten und Recht beruhender Urteilsspruch. Von daher hat sich seit der US-Besatzung nichts wirklich zum Positiven verändert.
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20.11.2006 12:46 Uhr von intruder1400
 
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die Toten: sind doch Beweiß genug.Die hätten ihn nur in Bagdad im
Knast lassen müssen.Den Rest hätte das von ihm gequäl-
te Volk schon selbst erledigt.
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20.11.2006 12:58 Uhr von intruder1400
 
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KleinMatthias: seit der US-Besatzung hat sich wohl doch ein ganze
Menge geändert.Denn vorher hätten viele wie hier in den SSN nicht ihre staatsfeindlichen Äußerungen hier verbrei-
ten können
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20.11.2006 13:00 Uhr von spacynetti
 
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Täter o. Opfer?? ja, das ist hier die Frage....

Wie solls auch anders sein?

Bei uns bekommen ja die Täter auch allzu leicht den ´Opferstatus´.

Vielleich sollten sie ihm ne Therapie verpassen HaHa!!
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20.11.2006 13:08 Uhr von vst
 
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so ein blödes geseier: natürlich haben hier bei ssn alle ihre staatsfeindlichen äußerungen einstellen können.
auch vor der invasion.
warum nicht?

wenn man hussein ohne prozess "abschlachtet" ist man dann das selbe mörderische ar.....ch wie saddam? JAAA!!!!!

bin ich froh, das die rechtsstaatlichkeit in demokratischen staaten nicht von euch abhängt.
bin ich froh, dass die rechtsstaatlichkeit bald auch nicht mehr bon georddoppelweh abhängt
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20.11.2006 13:13 Uhr von h0pe
 
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ist es fair: hunderte menschen abzuschlachten?

denkt mal drüber nach...
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20.11.2006 13:16 Uhr von maki
 
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hupe, " ist es fair
hunderte menschen abzuschlachten?"

meinst Du so wie die Amis im Irak? :-D
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20.11.2006 13:20 Uhr von vst
 
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h0pe: fair? was ist fair?

es ist nicht fair, wenn ein mörder einen prozess bekommt und mangels beweisen freigelassen wird.

wäre es fair ihn ohne prozess aufzuhängen?

wäre es fair saddam ohne prozess totzuschlagen?
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20.11.2006 13:23 Uhr von vst
 
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Æshættr: >.....und die fanatischen Deppen im Westen bekommen es von den fanatischen Deppen ausm Osten ordentlich eingeheitzt!<
von den ossis?
merkel?
gysi?

*nixwieweg*
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20.11.2006 13:35 Uhr von intruder1400
 
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vst: Hätte man Saddam seinem Volk überlassen,hätten die
islamistischen Fanatiker keinen Grund woanders Bomben
zulegen und wieder Unschuldige zutöten.Wenn ich so oft
Streß mit der Jutiz hätte würde ich auch gegen
Staat und Regierung hetzen.
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20.11.2006 14:11 Uhr von Bleifuss88
 
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Der Prozess: war genauso unfair wie die Prozesse, die unter Saddams Herrschaft geführt wurden.

Das kann man jetzt als ausgleichende Gerechtigkeit, oder als Kritik an der neuen Regierung ("die ist ja auch nicht besser") verstehen.
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20.11.2006 14:12 Uhr von gpest
 
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hussein: was war den anderes zu erwarten,von der amerikanisch/
jüdischen regiegung.
einer der archtekten des irakkrieg ist ein gewisser herr wol-
fowitz.man beachte den namen.
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20.11.2006 14:19 Uhr von Bibip
 
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Hallo Johnny Cash: der Sieger bestimmt was unfair und was gerecht ist.
Deswegen sind Vergleiche zwischen Nürnberg und Bagdad richtig angebracht.
So war z.B. die Art der Hinrichtung in Nürnberg gegen geltende Gesetze. Das Urteil lautete auch hänken, nicht auf erwürgen. Gemacht wurde das letzte.
Zur Erklärung: beim Hänken tritt der Tod durch Bruch des Halswirbels, der der Henkersknoten bewirkt, ein (sofortiger Tod). Beim Hängen zieht sich die Schlinge (ohne Knoten) zusammen und verhindert das atmen. Der Tod tritt langsam ein. Ähnlich funktioniert die Garrotte, das Würgeeisen.
Die Rechtmäßigkeit, Beweisführung,... beim Nürnberger Prozess wurde und wird nicht nur von Ultrarechten kritisiert. Er wird immer den Makel der Rache haben, der Ungerechtigkeit.
Beim Saddam Hussein Prozess stand von vornherein das Urteil und das Strafmaß schon fest. Und darauf wurde hingearbeitet.
Ich will bestimmt nicht sagen, dass er unschuldig ist. Doch ist er nicht schuldiger als Bush, Rumsfeld, Perlemann, Polen, England, Australien und alle anderen Raubüberfalls-Partner. Besonders Rumsfeld hat ihn animiert so folgenschwer gegen die Kurden vorzugehen. Und ihm die Waffen dafür geliefert. Auch wird ihm immer wieder ein Gasangriff in die Schuhe geschoben, den er gar nicht befohlen hat, sondern der Iran. Aber wenn der Sieger will dass der Verlierer der Verbrecher ist, dann wird die Wahrheit so lange zurecht geknetet, bis sie passt.
Grüße
Bibip
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20.11.2006 14:24 Uhr von Superfrank
 
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Freunde lönnt ihr haben: Kennt Ihr den Herrn Hussein alle persönlich, daß Ihr ihn nur mit dem Vornamen ansprecht.*ironie off

Ich hab zwar auch nicht viel für ihn übrig, trotzdem war das Verfahren eine Farce. Und wenn bedenkt, wie die USA früher mit ihm zusammengearbeitet haben, einfach nur bigott.
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20.11.2006 14:43 Uhr von kxell2001
 
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@Demokratie? Es spielt wohl keine Rolle ob der Prozess fair gewesen wäre oder nicht, da beides wohl in einem Todesspruch endet. Ich denke kaum, dass einer der mind. einen ganzen Dorf vergast hat freikommt.

Aber demokratisch kann man so einen Prozess wirklich nicht nennen........
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20.11.2006 14:54 Uhr von Schwertträger
 
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Die üblichen Verirrten wieder: Wenn ich selber keinen vernünftigen, fairen Prozess auf die Reihe kriege - und sei mir der Angeklagte auch noch so verhasst - dann bin ich nicht besser als der Angeklagte !!!

Geht das nicht in Eure Köpfe??

Was unterscheidet einen Diktator, der Menschen ohne Gerichtsverhandlung hinrichten lässt, von einem pseudodemokratischen Rechtsstaatler, der mit getürktem Prozess ein Todesurteil erwirkt?
Nichts !!

Entweder vernünftig oder gar nicht!
Und "gar nicht" kommt glücklicherweise hierzulande nicht in Betracht.
Wem´s nciht passt, der kann ja auswandern.
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20.11.2006 15:21 Uhr von Kampfpudel
 
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@intruder1400: Was hat Hussein mit islamischem Fanatismus zu tun? Außer daß es unter ihm keinen gab...
Ach nein stimmt ja, Hussein hat ja mit al-Qaida zusammengearbeitet. lol
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20.11.2006 15:28 Uhr von KleinMatthias
 
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@intruder: >>Denn vorher hätten viele wie hier in den SSN
>>nicht ihre staatsfeindlichen Äußerungen hier
>>verbreiten können

Im Irak ist dies auch jetzt nicht möglich. Wer sich gegen den illegalen Angriffskrieg und die illegitime Besatzung ausspricht, gilt als "Insurgent" oder "Terrorist" und wird von Soldaten der "Coalition" erschossen.

Es hat sich also nicht wirklich etwas verändert. Nur das Subjekt. Früher durfte man sich nicht gegen Hussein stellen, jetzt darf man sich nicht gegen die USA stellen. Wer´s dennoch tut, stirbt. Ergo: es ist beim alten geblieben.
Vieles hat sich sogar verschlimmert, so dass selbst hochrangige UN-Mitarbeiter sagen "Unter Hussein war die Situation für die Bevölkerung besser."

Wie übel muss eine Regierung / Besatzung eigentlich wirklich sein, wenn sie es selbst nach 3 Jahren Anwesenheit nicht schafft, bessere Bedingungen zu schaffen als ein blutrünstiger, grausamer Diktator nach zehnjährigen Sanktionen?
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20.11.2006 15:56 Uhr von Großunddick
 
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Wenn er hingerichtet wird kann er nicht mehr erzählen, wie er an die Macht kam und wer ihn so lange unterstützte.
Und vor allem warum er so lange sein Unwesen treiben durfte, warum der erste Golfkrieg nicht mit seiner Entmachtung endete.

Parallelen zum Nürnberger Prozess gibt es tatsächlich:

Es wurde immer gesagt, Göring hätte bestimmt, und bestimmt sogar gerne, geplaudert.
Göring (Heringe, fett wie Göringe) soll der dämlichste, aber auch der "harmloseste" (geht das überhaupt?) der Nazis 1. Ordnung gewesen sein.

Nicht nur er selber, sondern viele andere auch, rechneten nicht mit seinem Todesurteil.
Göring selbst begann erst vor seiner Hinrichtung mit Zyankali Selbstmord (Woher hatte er das, warum nahm er es nicht schon früher?)

Aber egal-
Richtig ist, dass Saddam aufgeknüpft gehört.
Richtig ist aber auch, dass er erzählen soll, und muss.

Vielleicht ließen sich seie Lügen und die Wahrheit voneinander trennen, irgendwann.

Aber die Wahrheit wäre bestimmt zu unamgenehm.
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20.11.2006 16:17 Uhr von AlexV
 
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Und darüber wundert sich noch jemand ???

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