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Studie: Geld macht Menschen zu Egoisten

Die Marketingforscherin Kathleen Vohs von der Universität von Minnesota beschäftigte sich mit den psychologischen Auswirkungen von Geld auf den Menschen, das Ergebnis stellten sie und ihre Kollegen in der "Science" vor.

Die Kernaussage ihrer Forschungen lautet knapp: Ist Geld im Spiel, werden Menschen zu Egoisten, je mehr Geld in Aussicht ist, desto gravierender der Effekt. Die Ausrichtung auf eine Gemeinschaft rückt in den Hintergrund, Isolation wird bevorzugt.

Probanden, die über weniger oder gar keine finanziellen Mittel verfügen konnten, tendierten im Gegensatz dazu, anderen zu helfen, eher zusammenzuarbeiten oder auf Fragen anderer einzugehen. Die Forscherin fand ihr Resultat "irgendwie überraschend".


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WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Geld, Mensch
Quelle: www.welt.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2006 20:10 Uhr von Schellhammer
 
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Finde ich nun weniger verblüffend, was anhand der Studie ans Tageslicht kam. Den Effekt habe ich schon vielfach beobachtet - egal, ob im wirklichen Leben oder im Internet.
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19.11.2006 20:39 Uhr von 666leslie666
 
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Stimmt: 100%ige Zustimmung...

Was ein Glück,das ich ne arme Sau bin.. ;-)))

Mfg jp

Und überraschend ist das Ergebnis nicht...
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19.11.2006 20:56 Uhr von Jorka
 
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Mein Oma sagte immer:: "Geld verdirbt den Charakter" und wenn man sich die meisten Milliardenschweren Bosse und Unternehmer so anschaut, so ist da ganz sicher was dran.
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19.11.2006 21:57 Uhr von Kalle87
 
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Frag mich eh: Wozu die Leute so viel Geld brauchen, wenn ich ein Haus/eine Wohnung, Essen&Trinken und ein wenig Unterhaltung habe, genügt mir das schon. Da brauch ich kein goldenes Klo oder so.

Wenn Leute wie Bill Gates nur mal über ihren Schatten springen und ihr "überschüssiges" Geld mal an den Mann bringen würde, hätten viele Menschen weniger Probleme.

Wenn ich mir so anhöre, was manche Menschen in Afrika und sonst wo pro Monat als Geld zur Verfügung haben, ist das schon ein Witz, dass manche Millarden haben.
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19.11.2006 22:22 Uhr von questchen999
 
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@kalle87: pssst. wenn man keine ahnung hat klappe halten....


der billy boy hat schon mehr als 50% seines vermögens gespendet... also ruhe ^^
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19.11.2006 22:36 Uhr von liselchen
 
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@Kalle87: Wenig gebildet oder ?
Google mal nach Bill Gates Melinda Fonduation
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19.11.2006 23:09 Uhr von JayAge
 
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und trotzdem: hat de alte sack noch genug xD
(war n scherz also kein grund zur anziege ;) )

für das ergebnis braucht man doch keine studie oder? man gucke auf die aktionäre die ständig dafür sorgen das tausende ihren job verlieren damit es ein bisschen mehr rendite gibt die dann ufm konto fault.
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19.11.2006 23:54 Uhr von Gunny007
 
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@JayAge: da die meisten aktionäre nur kleine arbeiter sind, die oft genug nur die aktien von ihrem unternehmen halten, ist deine aussage nicht richtig.
jubeln tun bei arbeitsplatzabbau die fondverwalter oder halt die heuschrecken die dies oft selber gefordert haben.
die hedgefonds werden dann zwar auch oft von arbeitern gehalten. und diese bluten dann doppelt - zum einen durch enorme verwaltungsgebühren und zum anderen vielleicht mit dem verlust ihres arbeitsplatzes.
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20.11.2006 03:00 Uhr von Deniz1008
 
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Mit Geld ist man ja auch viel unabhängiger lol*

mfg

Deniz1008
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20.11.2006 07:06 Uhr von _BigFun_
 
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ich sags euch wenn ich mal genug davon habe :P
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20.11.2006 09:26 Uhr von Johnny Cash
 
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Das: kommt warscheinlich auch immer darauf an ob man Peter Hartz oder Paris Hilton ist.

Wenn ich bei einer Erbschaft um mein Geld kämpfen müsste wäre ich auch egoistisch.
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20.11.2006 15:03 Uhr von cantarella
 
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@deniz1008: ob dus jetzt asl scherz gemeint hast oder nicht, du hast recht!

ich meine wenn ich kein geld habe bin ich viel mehr auf den rückhalt der anderen angewiesen, als wenns mir egal sein kann.

die interessante frage ist jetzt: entspricht der gesellige, hilfsbereite mensch ohne geld oder der reiche, egoistische mensch eher dem soll?
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20.11.2006 15:15 Uhr von JayAge
 
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@Gunny007: stimmt die MEISTEN aktionäre sind normale bürger.
aber die MEISTEN aktien liegen bei einzelnen personen und unternhemen. nur die bestimmen, da nur sie eine echte stimme haben.
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20.11.2006 15:30 Uhr von Marodeur2
 
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@Most of you: Wenn man keine ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen hat, einfach mal Klappe halten. Geld gewinnbringend anzulegen ist gut, da nur so Kapital aufgebaut wird, mit dem produktiver gearbeitet werden kann, was erst hohe Löhne für Arbeiter ermöglicht. Oder glaubt ihr die Produktivität der Arbeiter hätte sich in den letzten 200 Jahren um zigtausend Prozent gesteigert weil sie fixer sind?
Und wer nix hat, der is natürlich auch gerne bereit was abzugeben, er kann dieses Versprechen ja billig einlösen (so ein paar alte Socken z.B.). Für jemanden der trotz der Systeme, die Leistung bestrafen und Knüppel in den Weg werfen, trotz der Schmähungen von sogenannten Sozis nur aus eigener Kraft und Leistung Geld aufgebaut hat, für den ist es weitaus weniger attraktiv genau dieser Gesellschaft jetzt auch noch Geld zu schenken.
Naja, is immer dasselbe, diejenigen die Leistugnn bringen sollen schon von vorneherein zig mal mehr zahlen als die die weniger bringen, dann sollen sie auch noch für vershciedene Leistungen mehr bezahlen, und letztlich sollen sie dann auch noch das was bürig belibt verschenken. Ne is klar.
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20.11.2006 16:13 Uhr von Fomas
 
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Falsch: Ich habe noch nie so eine stümperhafte Sache gelesen. Es geht doch nicht um Geld im speziellen, sondern um Besitz im Allgemeinen.

Es ist auch nicht so, dass die Menschen, wenn mehr Besitz im Spiel ist, egoistisch werden, sondern eher so, dass sie es schon immer sind.

Dabei sehe ich den Egoismus nichtmals als negativ. Es ist vollkommen natürlich, dass ein Lebewesen egoistisch handelt.

Die ganze Welt, all deren Vorkommnisse und die damit empfundenen Gefühle werden ausschließlich aus der jeweiligen Sicht und Gefühlswelt des einen Organismus, den der eigene Körper darstellt, wahrgenommen. Die Gefühle der anderen kann man nicht, mittels Empathie oder soetwas, wahrnehmen. Da ist es doch logisch, dass einem das Wohlergehen des eigenen Organismus und der eigenen geistigen Welt am wichtigsten ist. WICHTIGER, als das Wohlergehen von anderen, die man meist nichtmals kennt.

Man selbst steht IMMER im Mittelpunkt der eigenen Welt und man ist daran interessiert, mittels Besitz (an dem man Spaß haben kann), sein Wohlbefinden zu steigern.
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20.11.2006 16:21 Uhr von Marodeur2
 
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Polemisch, aber wahr: Egoistisches Verhalten ist, wenn es nicht maßlos überzogen wird, auch für die Gemeinschaft das Beste. Man sollte keinem anderen AKTIV schaden. Aber solang man niemandem sonst aktiv schadet, tut man am Besten das was für einen selbst das Beste ist. Wenn ich Geld verdiene, tue ich das weil ich Leistungen erbringe die anderen Nutzen, denn sie kaufen sie mir ja ab für das Geld das ich verdiene. Wenn ich das Geld dann einsetze, um in Zukunft mehr zu verdienen, also z.B. in ein Unternehmen investiere, dann werden neue Maschinen gekauft, die wieder von Menschen zusammengebaut wurden, die gewartet werden müssen, die Produkte erzeugen die wieder von anderen Menschen gekauft werden weil sie IHNEN Nutzen erbringen.

Alternativ kann ich natürlich auch einfach ein Gutmensch sein und meine Leistung verschenken. Ich kann irgendeinem Menschen der selbst nicht mehr in der Lage ist anderen Menschen irgendwie zu helfen, ja nicht mal mehr in der Lage ist sich selbst zu helfen, meine Zeit widmen. Das ist toll, das ist moralsich hochwertig, aber es ist ein kurzes Vergnügen, die Leistung ist verbraucht und niemand hat mehr etwas davon. Leider habe ich damit aber versäumt mir mein Brot für morgen zu verdienen und werde selber zum Sozalfall. Ein Teufelskreis.


Alles ein wenig polemisch, zugegeben, aber in dieser Einfachheit werden ein paar Grundzusammenhänge vileleicht ein paar Leuten klarer. Denen, die nicht schon total verbohrt sind und glauben, es wäre die Pflicht des Starken den Schwachen über sich drüber zu heben.
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20.11.2006 20:12 Uhr von MMafio
 
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@ Marodeur2: Da sprichste ein wirklich interessanten Teufelskreis an. Doch dieser Teufelskreis hat einfach viel mit unserer Einstellung und dem dazugehörigem System zu tun. Wenn der Mensch wirklich immer darauf schauen würde das es allen gut geht und wir uns gemeinsam alle gleichzeitig im fortschritt, technologie, wissenschaft, lebensqualität etc... fortbewegen würden dann bräuchten wir eigentlich auch kein geld.

Das problem ist aber wie hier schon ngesprochen, dass der Mensch eher egoistisch veranlagt geboren ist und das zum Teil auch gut so ist, weil er sonst keinen Trieb und keine Motivation hätte um sein leben besser zu machen.

Wir sind einfach noch sehr weit weg von einem punkt wo das Miteinander mehr bringt das als nur auf sich selbst schauen. Wir haben uns in Hinsicht der Intelligenz sehr weit vorangebracht aber in Sachen sozialem und philisophischem Denken, also dem höheren Ziel eines gemütlichen Miteinander einfach noch irgendwo auf nem Niveau von 1000 Jahre her oder so.

Zudem besteht in dem Problem des absolutem Gemeinschaftsgefühl eben die Sache mit dem Individualismus. Keiner möchte dem anderen wirklich gleichen und ein Charakter fuer sich sein. Andere wollen nich ihre Kultur aufgeben und wieda andere wollen nicht das alle das gleiche finanzielle Niveau haben, sondern wollen den Luxus, egal um welchen Preis. Es gibt einfach zuviele Faktoren die das kaum zulassen wirklich aus dem Teufelskreis rauszukommen.
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20.11.2006 23:06 Uhr von Marodeur2
 
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Egoismus, Philosophie: In einer perfekten harmonischen Gesellschaft leben nur Wesen, die alleine nicht übrlebensfähig wären. Dort bedeutet der Einzelne nichts, die Gemeinschaft alles. Wenn einer mehr stört als nützt (auf Dauer, kurze Krankheiten oder vorübergehende Situationen ausgenommen), wird dieser beseitigt. Dieses Gemeinschaftsgefühl würde also vom einzelnen fordern, zu "gehen" wenn er nicht mehr in der Gesellschaft funktioniert. Wie die Geschichte der greisen Eskimos die, wenn sie zu alt sind, auf eine Eisscholle gehen und zum sterben aufs Meer treiben. Ist es as was ihr wollt, ihr die ihr den Egoismus verdammt?

Die Natur wird schon ihren Grund haben.

Abgesehen davon, sind wir aber eh Säugetiere, dort gibt es so was onehin nicht. Es hat sich nicht entwickelt weil es einfach nicht funktioniert. Die Ausnahmen sind Kuriositäten des Tierreichs die kurz aufflackern und dann wieder im Meer des "Egoismus" verschwinden.
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20.11.2006 23:47 Uhr von Gunny007
 
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hä?????jay: kann dir nicht so recht folgen.
abgesehen von VW, ist eine aktie, eine stimme.
man muß nur zur HV gehen, ansonsten verfällt halt die stimme da die banken die aktionärstimmen auf der HV nicht mehr vertreten wollen.
ansonsten ist z.B. die heuschrecke bei der telekom, blackstone?, mit nicht mal 5 %, sehr stark daran interessiert daß personal verschrottet wird, weil die eine gute dividende benötigen für die rückzahlung der zinsen die sie für den kauf der telekomaktien aufgenommen haben.
der bund ist mit ca. 30 % noch der großaktionär, aber der bund ist die hure die ja auch nur geld, also dividende, will. die dividende ist sogar im staathaushalt schon eingeplant.
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21.11.2006 06:47 Uhr von Netter Mensch
 
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Es ist also für mich: noch nicht alles verloren
Gut, dass es solche Studien gibt.
Ich hatte noch nie viel Geld. Große Besitztümer auch nicht.
So werde ich wohl in den Himmel kommen.

Zur Bestärkung meines Glaubens:
„Probanden, die über weniger oder gar keine finanziellen Mittel verfügen konnten, tendierten im Gegensatz dazu, anderen zu helfen, eher zusammenzuarbeiten oder auf Fragen anderer einzugehen.“

Als hilfreicher Mensch, der ich nach dieser Studie sein müsste,
erkenne ich schon wieder ein Problem für mich.
Wenn ich später mal in den Himmel kommen sollte
und ich sehe wirklich alle die Personen, die da immer rein wollten, herumspringen...
.......muss ich dann wirklich in den Himmel???
Kann ich ablehnen?

Haha! Kleines Scherzle!
Das musste ich mir jetzt gönnen..
War eine lange Nacht.
Danke fürs Lesen und fürs Verständnis

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