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Gasprom wird nicht in Deutschland investieren

Entgegen ursprünglicher Absichten hat der russische Energieriese Gasprom seine Investitionspläne für Deutschland zurückgestellt. Als Hauptgrund nannte das Unternehmen das Maß an staatlicher Regulierung in Deutschland.

Gasprom hatte in diesem Jahr angekündigt, vor allem in die Übernahme von Stadtwerken investieren zu wollen. Die Pläne der Bundesregierung verunsicherten jedoch Investoren, so Hans-Joachim Gornig, Geschäftsführer von Gasprom Germania.

Die deutsche Tochter des russischen Energiekonzerns mit Sitz in Berlin erzielte in den ersten drei Quartalen dieses Jahres rund 3,7 Milliarden Euro Umsatz.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch
Quelle: www.zeit.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2006 18:47 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Nur auf den ersten Blick macht die Argumentation der Russen Sinn. Auf den zweiten Blick ist die Regulierung im Energiemarkt zu begrüßen, weil sie mehr Wettbewerb ermöglicht. Und dass ein russischer Staatskonzern nicht unbedingt ein Freund des Wettbewerbsgedankens ist, braucht an dieser Stelle nicht erläutert zu werden.
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19.11.2006 19:36 Uhr von 666leslie666
 
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Kann Gasprom verstehen: Zitat:
Gasprom hatte in diesem Jahr angekündigt, vor allem in die Übernahme von Stadtwerken investieren zu wollen. Die Pläne der Bundesregierung verunsicherten jedoch Investoren,

Die Pläne der Bundesregierung sehen nämlich vor das letzte Tafelsilber das der Bund besitzt,andersweitig zu verticken.

Ergebnis:
Privatisiert wird eh.
So oder so...

Mfg jp
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19.11.2006 21:12 Uhr von Cpt.Proton
 
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>>>Privatisiert wird eh.
So oder so...
<<<

Und das ist auch gut so. Private arbeiten effektiver als der Staat. Nur brauch man im Bereich der Netzindustrien gute Richtlinien, die den Wettbewerb ermöglichen, im Bereich der Telekommunikation ist dies weitestgehend gut gemacht worden....
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19.11.2006 21:18 Uhr von 666leslie666
 
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@ Cpt.Proton: Im Telekommunikationsbereich ist dies kein Problem.
Sobald es aber auf die Versorgung überspringt ist es nicht mehr gut.
Der Strommarkt sollte ja aaangeblich auch privatisiert werden,das Ergebnis siehst du ja heute.
Noch nie waren die Strompreise so hoch und die Taschen der Manager so voll.

Schweinepack..

Mfg jp
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21.11.2006 08:43 Uhr von zenon
 
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Es ist schon richtig und richtig wichtig, daß das Kartellamt auf Übernahmen und Preisgestaltung der Energieversorger ein Argusauge hat!

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