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Frankfurter Schule hebt Koedukation in der Abschlussklasse auf

In der Frankfurter Kerschensteinerschule wird trotz Bedenken von Kultusministerium und Landeselternbeirat in der Abschlussklasse nach Geschlechtern getrennt unterrichtet.

Das Experiment ist zunächst auf ein Jahr begrenzt, soll aber nach Angaben der Lehrer der Schule schon jetzt zu einer Verbesserung des Lernklimas führen.

Die Schüler würden im Unterricht der Abgrenzung zum anderen Geschlecht keine Aufmerksamkeit mehr schenken können. Allerdings sei eine repräsentative Aussage zu dem Experiment noch nicht möglich.


WebReporter: urxl
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Frankfurt, Schule, Abschluss
Quelle: de.news.yahoo.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2006 10:50 Uhr von urxl
 
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Ich denke, so eine Trennung sollte man von der Situation abhängig machen. Wenn eine Reihe von Machos eine Klasse dominieren, was besonders bei hohem Ausländeranteil öfter der Fall ist, ist so eine Trennung für beide Geschlechter gut.
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19.11.2006 15:16 Uhr von widar
 
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Und was machen die mit Schwulen und Lesben?
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19.11.2006 15:16 Uhr von carry-
 
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@autor: "eine Reihe von Machos eine Klasse dominieren", "ist so eine Trennung für beide Geschlechter gut" - da muss man die klasse nicht trennen, sondern die "störer" von der schule schmeissen.

zur news: es kann doch nicht so schwer sein sich auf das andere geschlecht und die tafel zu konzentrieren!
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19.11.2006 17:20 Uhr von Summersunset
 
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In Bio haben die Jungs den Mädels geholfen: In den ersten 10 Stunden Bio LK haben sich nur wir Kerle gemeldet und die Mädels haben nichts gesagt ^^
Dann musste sich neben jedes Mädel ein Junge setzen, haben ihnen geholfen und dann ging´s ;-)

Ist doch doof nach Geschlechtern getrennt zu unterrichten.
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19.11.2006 17:51 Uhr von urxl
 
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@carry-: Das ist doch dummes Zeug. Ich reden von Jungs, die nicht unbedingt Gewalt anwenden oder so etwas, sondern die von der Einstellung den Mann weit über die Frau stellen. Und für die Einstellung kann man keinen von der Schule werfen! Sie sind nur ein Problem, dass sie die Mädchen damit auseinander setzen (müssen).
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19.11.2006 17:52 Uhr von urxl
 
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@Summersunset: Wir reden hier nicht vom Bio LK! Das ist die Oberstufe eine Gymnasiums, da ist Koedukation natürlich richtig, das bestreitet doch keiner ernsthaft.
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19.11.2006 18:21 Uhr von luthienne
 
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Eigene Erfahrung Ich begrüße das und werde auch zumindest meine Mädels nicht einer gemischten weiterführenden Schule aussetzen, sofern sie es zum Gymnasium schaffen. Für Jungs gibts hier regional leider kein entsprechendes Angebot.
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19.11.2006 19:11 Uhr von DobbyDumm
 
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@luthienne: Dein Ansatz gehört eher ins letzte Jahrtausend! Hier geht es doch nur um eine bestimmte Altersstufe bei einer speziellen Schülermischung!
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19.11.2006 20:03 Uhr von Summersunset
 
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@luthienne: Wenn sie es aufs Gymnasium schaffen (zu hoffen wär´s), dann hast du die Schulform, wo es die wenigsten reibereien zwischen den Geschlechtern gibt ;)
Da musst du sie nicht auf einen Nonnenbunker schicken ^^
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19.11.2006 20:06 Uhr von turnbeuteltorsten
 
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kenn die situation: Wir sind in unserem Physik und Matheleistungskurs nur Jungs, aber besser is das nicht gerade. Es wird eher noch viel mehr geredet und man ist unaufmerksamer als vorher. Das ist mein EIndruck jedenfalls
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20.11.2006 10:15 Uhr von Garviel
 
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Auch im Gymnasium: wäre diese Trennung ja nach Situation und Fach manchmal ganz sinnvoll. Es spricht doch für sich, dass reine Mädchengymnasien nie Probleme haben, Mathe- oder Physik-Leistungskurse zu bilden. An koedukativen Schulen dagegen verlieren sich ein oder zwei Mädchen unter 15-20 Jungs.
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20.11.2006 15:55 Uhr von Zuckerfrei
 
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Keine gute Idee wir sind im Studiengang 15 Kerle (zwischen 24 und 30 - ist halt ´nen Masterstudium) und ruhig ist es deswegen kein bisschen. Es ist eher so, dass alle ein bissl freidrehen, weil ja keine Frau da ist für die man sich benehmen müsste. Insbesondere in den höhren Klassenstufen sollten sich alle so langsam wieder benehmen können. M.E. macht es also wenn, dann nur in Klasse 5-10 Sinn. Wie auch immer - es ist ja nur ein Versuch. Allerdings nehme ich an, dass die Ergebnisse dieses Versuchs wieder so interpretiert werden, dass sie das gewünschte Ergebnis widerspiegeln.
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20.11.2006 17:07 Uhr von Pattern
 
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Für manche gerade richtig in manchen Phasen der Schullaufbahn, könnte ich es mir gut vorstellen, dass der Wegfall der Koedukation zum höheren Lernerfolg beiträgt (hängt natürlich auch von den Schülern selbst ab). Gerade bei stark pubertierenden Teenies würde ich dem Versuch der erneuten Geschlechtertrennung nicht ablehnend gegnüberstehen. Das solche Modelle veraltet sind, muss ja nicht bedeuten, dass sie sich nicht erfolgreich anwenden lassen. Vielleicht müssen sie nur ein wenig überarbeitet werden. Was in den 80ern verpönt war kann heut schon wieder aktuell sein!
Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert und interessierten Eltern/Schülern sollte das Angebot auch mit öffentlichen Mitteln zugängig gemacht werden.

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21.11.2006 22:26 Uhr von Nessy
 
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Naja ehrlich gesagt halte ich von einer Trennung nicht viel. Aber wenn das Experiment gut geht ....!!!
Warten wir es ab....
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22.11.2006 12:29 Uhr von luthienne
 
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@Dobby, @ summer: Im Gegensatz zu euch hab ich 9 Jahre getrennten und 7 Jahre (Grundschule + Berufschule) gemischten Unterricht hinter mir, weiß also aus eigener Erfahrung, wovon ich rede.
Erst in der Oberstufe gabs teils schulübergreifend gemischte Kurse für wenig belegte Leistungskurse (Kunst, Sport..).
Derzeit besucht die 14jährige Tochter meiner Nachbarn die gleiche Schule, und bisher hab ich auch von ihr nur positive Einschätzungen über die Trennung gehört.
Mein ältere Tochter ist derzeit in einer Klasse, in der auf 16 Jungs nur 4 Mädels kommen. Hauptbeschäftigung der meisten Jungs: Streß machen und Mädchen mobben. Strafarbeiten, Elternbriefe- es hilft alles nix.
Es geht so weit, dass wir in regelmäßigen Abständen eine Krisensitzung mitsamt der Schulleitung abhalten.
Der Direktor ist auch der Auffassung, dass man bei solchen Tendenzen UNBEDINGT die Geschlechter trennen sollte, ist aber mit 33 Jungs und 7 Mädchen im Jahrgang absolut nicht zu verwirklichen.
Leidtragende sind alle, sowohl die, die den Unterricht stören, als auch die, die gestört werden. Das Lernziel erreicht so keiner.
Beide Geschlechter neigen nunmal dazu, sich in Anwesenheit des anderen Geschlechts einfach anders zu benehmen. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.
Ich spreche ja auch nicht für eine prinzipielle Geschlechtertrennung- aber das Angebot sollte doch für beide Geschlechter bestehen. Letzten Endes kann man sowas ja auch nur langfristig beurteilen, und irgendwas muss ja schon dran sein an der getrennten Bildung- in meiner ehemaligen Schule werden Jahr für Jahr nur 99 Schülerinnen für die 5. Klasse angenommen, Anmeldungen gibts zeitweise über 1000.
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22.11.2006 23:49 Uhr von Cenor_de
 
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ich kann mich luthienne nur anschliessen: Ich habe ein reines Jungen-Gymnasium besucht und war damit sehr zufrieden.
ich hätte mir nicht gewünscht, daß mädchen dabei zusehen, wenn ich mir im Unterichte eine Blöße gebe.

Ich war ab der 10. dann (wg Umzug) auf einem gemischten Gymnasium und fand das weniger gut.

Mädchen und Jungen entwicklen sich sehr unterschiedlich und ich finde es erschwert nur die Situation, wenn die Wirungen der Geschlechtlichkeit sich in die Klassenzimmer ausdehnen.
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22.11.2006 23:52 Uhr von DorianArcher
 
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... also mich hat es ja eher motiviert, wenn Mädels anwesend waren...
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23.11.2006 09:08 Uhr von zenon
 
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gute Idee: Hört sich für mich gut an, da können sich die Kids ihr Imponiergehabe für die Pause aufheben.
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23.11.2006 14:10 Uhr von FleurMia
 
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finde das nicht gut... ich denke, dass es gut ist, wenn die Geschlchter NICHT getrennt sind.. nach der Schule wird von einem auch Leistung erwartet, ob man jetzt in nem "Frauenbüro" sitzt oder in nem gemischten...

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