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Arbeitsunfall in Passau: 48-Jähriger fiel in Fräsmaschine

Ein tödlicher Arbeitsunfall ereignete sich in einem Passauer Maschinenbau-Unternehmen. Vermutlich hatte der dort beschäftigte Arbeiter eine Störung an der Fräsmaschine beseitigen wollen und war ausgerutscht.

Der aus Sachsen stammende Mann habe nach Meinung der Unfallermittler die Fräs- und Pressmaschine wieder in Gang bringen wollen. Doch diese war unverhofft angesprungen, als er 2,5 Meter oberhalb auf der Anlage stand.

Durch das plötzliche Anspringen muss er ins Stolpern geraten sein und fiel in die laufende Fräse. Ein Kollege hatte ihn noch um Hilfe rufen hören, doch für eine Rettung war es zu spät. Gewerbeaufsichtsamt und Kriminalpolizei prüfen den Hergang.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arbeit, Arbeitsunfall
Quelle: www.pnp.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2006 12:47 Uhr von LuckyBull
 
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Furchtbarer Anblick muss das gewesen sein, wenn ein Mensch in eine laufende Fräs- und Pressmaschine fällt. Qualvoll für einige Sekunden, dann verliert man ja wohl das Bewusstsein.
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18.11.2006 13:50 Uhr von Schwertträger
 
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Plötzliches Anspringen: Gibt es da nicht in absolut jeder Bedienungsvorschrift den Pasus, dass man das Gerät spannungsfrei schalten soll, ehe man daran arbeitet?
Denke schon.

Not-Aus-Knopf drücken, Kollegen informieren, dass der daneben stehen bleibt, dann erst an der Maschine arbeiten. Maschine verlassen, Spannung drauf geben, einschalten. geht immer noch nicht? Vorgang wiederholen. Dann kann nichts passieren.

So wurde der Mann Opfer seines eigenen Leichtsinns.
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18.11.2006 15:31 Uhr von torschtl
 
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uiuui: das is ja gar nicht weit weg von regensburg... schlimme sache...
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18.11.2006 17:46 Uhr von JustMe27
 
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Die Vorschriften besagen, das der Not-Aus eingedrückt bleiben muss, damit die Maschine absolut spannungfrei ist. Erst wenn die arbeiten an der Maschine abgeschlossen sind, darf der Not-Aus wieder herausgezogen werden, und die maschine damit unter Spannung gesetzt werden. Eigentlich...

Als ich im 2. Lehrjahr war, wurden einmal frisch gelieferte Spanplatten plötzlich wieder abgeholt, und auch schon zum Teil schon verarbeitete und Abfallstücke wurden wieder eingeladen. Der Grund war, das ein Arbeiter abends, ale er allein noch gearbeitet hatte, um am nächsten Tag frei zu bekommen, in die Maschine gefallen war, zu Spänen verarbeitet wurde, und mitverleimt (!) wurde. Die Kollegen dachten, er sei nach den Überstunden nach Hause gegangen, und wunderten sich nicht, da er ja frei haben sollte. Und die neuen Platten wurden ausgeliefert. Erst als seine Verlobte nach 2 Tagen Vermisstenanzeige erstattete, fiel es auf, und man sah sich die Maschine näher an. Nur ein paar Blutflecken wurden noch gefunden...

Die Platten wurden tatsächlich verbrannt, und die Asche beerdigt. Wobei ich mich manchmal frage, ob der Typ das nicht vorgetäuscht hat, und in Wirklichkeit jetzt irgendwo in der Sonne liegt.
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18.11.2006 21:06 Uhr von Schwertträger
 
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@Justme: Die Frage wäre, wovon er in der Sonne liegen sollte. So viel hat er ja vorher nicht verdient. Taugt eher für reiche Leute, so zu verschwinden. Die arbeiten dann allerdings dummerweise selten an ener Fräse.

Schon bitter, so spurlos zu verschwinden.
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24.11.2006 21:59 Uhr von Guter Freund
 
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Traurig: Ich war heute auf seiner Beisetzung. Ich finde eigentlich noch immer nicht die richtigen Worte. Ich arbeite selbst als Industriemechaniker und daher sind mir auch viele "sogenannte"Vorschriften bekannt. Man sollte diese Vorschriften unbedingt umsetzen, aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann immer ein Not-Aus Knopf gedrückt bleiben? Kann man dann noch Einstellarbeiten verrichten? Der manuell Bedienungsknopf funktioniert bei Not-Aus nicht mehr. Ist immer ein Kollege bei problematischen Reparaturen bei notwendiger aktiver Maschine dabei (wie es sein sollte)?, oder hat jeder durch den Leistungsdruck oder auch nur aus Personalmangel mit sich selbst zu tun?
Ich bin sehr traurig....., daß sowas geschehen konnte. Ich habe Ihn gut gekannt.

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