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Großbritannien: Dieb knackte Geldautomaten mit gewöhnlichem MP3-Player

Maxwell Parsons (41), Mitglied einer Betrügerbande, wurde bereits für zahlreiche Vergehen verurteilt. Sein neuestes Verbrechen lehrt Sicherheitsspezialisten der Banken das Fürchten: Er knackte mehrere Geldautomaten mit Hilfe eines kleinen MP3-Players.

Die Vorgehensweise: Das Gerät wurde modifiziert und zwischen Telefonanschluss und Geldautomaten geklemmt, wo es die entstehenden Wähltöne des verwendeten Mehrfrequenzwahlverfahrens durch den Automaten aufzeichnete.

Durch Analyse der Informationen auf dem USB-Gerät war es möglich, an die Zugangsdaten von Privatkonten zu gelangen. Die von der Polizei sichergestellten Daten hatten einen Wert von umgerechnet fast 300.000 Euro.


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WebReporter: robbatse
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Großbritannien, nackt, Dieb, Player, MP3, Geldautomat, MP3-Player
Quelle: www.timesonline.co.uk

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2006 16:12 Uhr von robbatse
 
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Dieser Vorfall beweist: High-Tech Kriminalität ist längst kein Randthema mehr. Auch hierzulande haben viele Geldautomaten einen gewöhnlichen Telefonanschluss. Die Methode des getürkten Kartenslots dürfte spätestens ab jetzt kein interessantes Thema mehr für Betrüger sein.
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17.11.2006 16:27 Uhr von 666leslie666
 
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Nicht schlecht Banken haben eh zu viel Geld.. >;-))

Mfg jp
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17.11.2006 16:31 Uhr von Ceritus
 
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Hut ab also nicht das ich jetzt diese Aktion als "Gut" abstempel, aber das ist Kreativität pur...
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17.11.2006 16:31 Uhr von MannisstderBlond
 
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@ 666leslie666: Die Banken haben auch Geld, aber das meiste gehört immer noch den Kunden.
Wenn mir jemand mal eben meine schwer verdienten Moneten klauen würde, wäre ich nicht sehr begeistert.

mfg
MidB
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17.11.2006 16:41 Uhr von 666leslie666
 
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@ MannisstderBlond: Zitat:
Wenn mir jemand mal eben meine schwer verdienten Moneten klauen würde, wäre ich nicht sehr begeistert.

Glaub mir,dagegen sind die versichert. ;-)

Und dein Geld ist ausserdem sowieso bald da..
-->http://www.woistunsergeld.de/ :-(((

Mfg jp
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17.11.2006 16:56 Uhr von pokerass
 
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Alter Trick: Im Film "Hackers" (oder so ähnlich) von Ende der 80er/Anfang der 90er gibt´s ´ne Szene, wo im Hacker-Underground-TV zwei komplette Freaks erklären wie man mit einem Einsatz von einem Vierteldollar und einem Tonbandgerät sein Leben lang kostenlos in US-Telefonzellen Telefonieren kann: Man nehme das handelsübliche Geldstück im Werte eines Vierteldollars und werfe es ein. Kurze Zeit darauf ertönt eine Wählsequenz im Hörer des Telefons, welche man aufnehme. Nun, jedes Mal, wenn man aufgefordert wird, Geld nachzuwerfen, spiele man diesen Ton in die Sprechmuschel ab und der Telefoncomputer in der Zentrale "denkt", es wäre tatsächlich Geld eingeworfen worden.

Ob es heute noch geht, weiß ich nicht.

Früher konnte man auch kostenlos von einer Telefonzelle zu einer anderen Telefonzelle der Deutschen Telekom telefonieren, was aber vor Jahren behoben wurde.


Zu "MannisstderBlond": Da bist wohl du selber gemeint, was?! Denn es verhält sich so, dass man zwar selber der Eigentümer eines Geldes ist, die Bank ist aber Besitzer des Geldes. Somit haftet die Bank dafür.
Und, ja Leslie, die Banken sind dagegen versichert. Denn wenn mal irgendeiner irgendeine Bank überfällt und dort eine größere Summe erbeutet, muss das der Kunde ja auch nicht tragen.

Im Allgemeinen müssen Banken für verlustiges Geld der Kunden aufkommen, wenn letztere nichts dafür können und alle ihnen möglichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben - soweit ich weiß. Wenn man natürlich auf ´ner Phishing-Seite seine Daten preisgibt, ist man selber dran schuld und man kann nur hoffen, dass die Bank kulant ist bzw. dass das Geld noch zurückgebucht werden kann (was aber oft nicht der Fall ist).
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17.11.2006 16:56 Uhr von face
 
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... Sicherheit mit gröster sicherheit gibt es keine sicherheit...

alles was über ein kabel geht kann angezapft weden...
einfach alles...

kopierschutz... gibt es schon aber... für wie lange... bis er kopiert wird... der kpoierschutz...

sollten alles überwachen, an jede ecke kameras, überall an jede ecke wachpersonal... und dann ... dann gibt es auch keine sicherheit..
...und sie kopieren wir mit sicherheit weiter

hehe... Let The Net Work...(-:
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17.11.2006 17:02 Uhr von MannisstderBlond
 
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versichert? schön und gut: aber beweise erst mal, dass du das Geld nicht selber ausgegeben hast.

mfg
MidB
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17.11.2006 17:03 Uhr von El Salvas
 
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Jetzt erklärt mir nur noch einer: Wie ich die Digitalisierten Töne einer Datenleitung auf einen MP3-USB Stick bekomm ? wo ist da der Anschluss für die RJ45 Buchse oder TAE-Dose ?
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17.11.2006 17:10 Uhr von 666leslie666
 
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hehe: @ MannisstderBlond..

Gibt ja Kontoauszüge.. ;-))

Mfg jp
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17.11.2006 17:19 Uhr von carry-
 
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@el salvas: würde ich auch gerne wissen.
ausserdem, werden die daten nicht verschlüsselt?
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17.11.2006 17:37 Uhr von robbatse
 
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@-carry @El Savas: In der Quelle steht folgendes (ich bekam es nicht mehr in die News)

"Der Player zeichnete die Töne auf, die durch das Mehrfrequenzwahlverfahren des Automaten erzeugt werden.
Diese wurden später durch eine spezielle Modem-Weiche in entsprechende Nummernwerte übersetzt. [Ich vermute mal in seinem "Labor" koppelte der Dieb den Audio-Ausgang des MP3-Players an diese Weiche]
Eine solche Weiche kann man in Canada bestellen oder man verwendet einfach eine Software (aus der Ukraine), die dieselbe Funktion erfüllt. ..."

Reicht das :P
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17.11.2006 17:39 Uhr von mpex3
 
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@ el savas: kann es mir nur so erklären:

da die daten (wenn sie es nich sogar schon sind) in ton-signale umgewandelt werden können, sollte es kein großes problem sein diese auch zu speichern.

es wird natürlich ein modifizierter player gewesen sein, auf dessen platine das ein oder andere extra hinzugelötet wurde.

das mit der ver- bzw. entschlüsselung ist wieder eine andere sache, denn wie wir wissen, kann man jede verschlüsselung auch knacken.

ein beispiel:
habe nur ein halbes semester kryptographie studiert und wusste danach wie man die 128-bit verschlüsselung vom internet explorer ohne weiteres abfangen und knacken kann.
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17.11.2006 18:03 Uhr von carry-
 
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"kann man jede verschlüsselung auch knacken": stimmt. allerdings sollte die verschlüsselung so gut sein, dass es so lange dauert, dass die daten "wertlos" sind, wenn man mit entschlüsseln fertig ist.
ich kann mir trotz aller erklärungen einfach nicht vorstellen, dass das system so einfach zu knacken sein soll!
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17.11.2006 18:21 Uhr von Zenon v.E.
 
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Schlecht wiedergegeben: Im Titel steht "gewöhnlichem MP3-Player", kurz drauf im Text "Das Gerät wurde modifiziert". Wie nun waren es etwa ein gewöhnlicher und ein modifizierter?

Desweiteren: Der Automat wurde nicht geknackt. Er hat nur die Datenverbindung belauscht und ist so an die Kontoinformationen (Kreditkartennummern + Verfallsdaten, das langt ja meist zum Einkaufen) gekommen und haben die dann missbraucht. Den Automat selbst haben sie nicht angefasst.
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17.11.2006 20:39 Uhr von zlodej
 
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geht nicht. die news ist fürn´arsch
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17.11.2006 22:04 Uhr von rubbledi.cats
 
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@zlodej: Du und ich, wir müßßns ja wissen!

Wie kommt man bei einer Bank an die Telefondose, geschweige an ein Kabel ohne das dies nicht bemerkt wird?

Der Sicherheitsbeauftragte gehört entlassen, der sowas zuläßt!

Ist aus Versicherungsrechtlichen Gründen gar nicht zuläßßig. Was macht denn die Alarmanlage wenn ich die Telefonleitung kappe???
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18.11.2006 10:06 Uhr von Delphinchen
 
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lol: ich wette mit meinem MP3-Player funktioniert das bestimmt nicht...
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18.11.2006 14:58 Uhr von d-fiant
 
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@666: >Glaub mir,dagegen sind die versichert. ;-)

Ach, und was glaubst du wie die Beiträge für Versicherungen aufgebracht werden? Jede unnötige Leistungsauszahlung sorgt für steigende Beiträge für die gesamte Versichertengemeinschaft.
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18.11.2006 16:37 Uhr von shadow#
 
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aha das kommt davon wenn man kein isdn verwendet, würde ich mal sagen...
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19.11.2006 01:43 Uhr von thejack86
 
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haha: bei uns kallapt dies nicht da 100% der geldautomatien die per Telefonanschluss zu den banken connecten ISDN (digital im 100KHz bereich) benutzen -> warum aber nich bei den Britten ? sehr eigenartig -.-
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20.11.2006 17:03 Uhr von El Salvas
 
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THX für die Ideen: Was mich noch wundert ist, wie kommen die Diebe an die Datenleitung ??
Hat jemand in Dtl schon mal in einer Bank das Netzwerk- oder ISDN-Kabel von einem Automaten gesehen oder die Buchse ?
Muss ich mal näher schauen aber ich bin mir sicher, dass die Kabel entweder im Boden Verlaufen oder der Automat ist in der Wand eingebaut und ich komm auch nicht ans Kabel ?
Aber vielleicht machen die Britten das ja anderst.

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