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PISA-Studie: Zehnte Klasse für viele Schüler nicht mit Fortschritten verbunden

Am Freitag soll die PISA-Nachfolgestudie, die ein erschreckendes Ergebnis liefert, vorgestellt werden.

Laut dieser Studie lernen knapp 40 Prozent der Zehntklässler in dem Fach Mathematik nichts hinzu.

Des Weiteren liegt der Anteil der Schüler, die in der zehnten Klasse bei den Naturwissenschaften nichts hinzulernen, bei über 50 Prozent.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Schüler, Klasse, Fortschritt
Quelle: de.news.yahoo.com

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2006 12:38 Uhr von yes-well
 
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Kann ich nur bestätigen. Das problem hierbei ist auch oft, das die Schulen nicht streng nach Lehrplan vorgehen.

Ich habe damals versucht meine Realschulabschluß nachzuholen. Komme von einer Hauptschule nur mit 10A Abschluß.

Es war eine Katasrophe. Fast jeder kamm aus einer anderen Klasse/Schule es konnt im ersten halben Schuljahr nicht ordentlich Unterrichtet werden, weil ersteinmal alle auf einen Bildungstand gebracht werden musten.

Naja habe das ganze dann abgebrochen und bin jetzt Selbstständig, hilft mir viel mehr weiter als ne Ausbildung. Nächstes Jahr geht es dann sowieso ins Ausland. Und meine Kinder werden Deutsche Schulen nicht von Ihnen sehen, das weiß ich jetzt schon.
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17.11.2006 12:41 Uhr von aae
 
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Und was ist in den 9 Jahren vorher? Mal ehrlich gesagt... was lernt man sinnvolles in den 9 Jahren vorher? Auch wenn meine Schulzeit und mein Studium schon ein "paar" Jahre her sind.

Meiner Meinung nach könnte man den Lernstoff noch deutlich zusammenkürzen. Es wird unglaublich viel nutzloses Wissen in den Schulen vermittelt. Welcher normale Mensch braucht denn z.B. mehr Mathematik als den Dreisatz? Das meiste bringt man sich doch im Berufsleben selber bei oder lernt von Kollegen.

Ich vermute mal, dass in den 10. Klassen einfach Dinge vermittelt werden sollten, die die Schüler nicht interessiert haben weil ihnen - zurecht - die Sinnhaftigkeit des Lerninhalts nicht klar war. Dann ist es doch logisch, dass sie nichts lernen.
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17.11.2006 13:16 Uhr von denksport
 
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10te Klasse für die Füsse: naja, lag vielleicht an meiner Schule, aber die 10te Klasse war für die Füsse. Umso härter dann der Umstieg aufs Gymnasium. Fazit: wenn man Abitur machen will, besser gleich von Anfang an aufs Gymnsium gehen. Realschulabschluss ist ansonsten nur ein geschönter Hauptschulabschluss. Weiss aber nicht, was erst in den Hauptschulen gelernt wird. Man könnte bestimmt ein Jahr Schulzeit einsparen, wenn man den Lehrstoff weniger wiederholen würde. Und mit unnützem Wissen Zeit zu verplempern ist auch absurd. Wobei 2 Fremdsprachen für Abitur schon irgendiwe wichtig sind, bringt einem im Leben mehr, als spezielle Kenntnisse in etwas höherer Mathematik
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17.11.2006 13:18 Uhr von h0pe
 
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unproblematisch ab der 8ten klasse lernt man in mathe sowieso nichts mehr, was auch nur entfernt anwendung im ECHTEN leben findet.

wen diese hypothetischen, meiner meinung nach sinnfreien aufgaben interessieren, der soll doch bitte mathematik studieren.
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17.11.2006 15:00 Uhr von Garviel
 
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@hOpe: Also, ich hab in den letzten Jahren Mathe relativ viel gelernt, was ich später fürs Studium gebraucht habe, was aber mein Studium völlig unnötig aufgebläht hätte, wenn ich´s da erst hätte lernen müssen.

Im Übrigen würde mich mal interessieren, wie die das "Dazulernen" getestet haben wollen. Man kann doch schlecht z.B. 10. Algebra mit 9. Geometrie vergleichen? Und dass in der 10. manches aus der 9. einfach nicht mehr vorhanden ist, ist noch nicht notwendigerweise schlecht...
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17.11.2006 15:05 Uhr von Der Erleuchter
 
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@ aae: Also ich denke es gibt mehr als genug Menschen, die mehr als den Dreisatz brauchen. Sonst hätte man ja Mathe nach der 5. Klasse ablegen können, denn da wurde bei uns der Dreisatz unterrichtet. Ich bin auch überzeugt, dass kein Arbeitskollege mal eben die Kurvendiskussion vermittelt.
Die Pisa-Studie ist doch für die Füße. Das merkt man an solch reißerischen Aussagen. Das geilste ist dabei, dass die Leistungen 15-jähriger Schüler verglichen wurden. Hab vor kurzem in diesem Zusammenhang gehört, dass z.B. in der Türkei mehr als 50 % der 15-jährigen gar nicht mehr zur Schule gehen, weil sie dann ihre Schulzeit schon beendet haben. Und solche Gründe sind es, die einen objektiven Vergleich oft gar nicht möglich machen.
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17.11.2006 15:23 Uhr von Sonatine
 
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Mathematik ist wichtig: ich könnte jetzt etliche Berufs- und Forschungsgebiete nennen, die ohne Mathematik nicht funktionieren würden, ich lass es aber lieber. Außerdem kommt Mathematik sehr häufig im Leben vor, mal mehr mal weniger.

Natürlich gibt es auch Berufszweige, wo Mathematik nicht gefragt ist, dann kann ich auch verstehen, wenn man sagt, wozu Mathematik zu gebrauchen sei.

Trotzdem bleibt Mathematik in der Schule wichtig, weil man dort auch u. a. das Lösen von Problemen lernt, was man irgendwann vielleicht, wie auch immer, auf den Alltag übertragen kann. Man weiß ja nie.
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17.11.2006 15:24 Uhr von Zuckerfrei
 
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Traurig Wer hier allen ernstes behauptet Dreisatz wäre das höchste, was man braucht oder ab der 8ten Klasse wirds sinnlos - nur weil er´s danach nicht mehr verstanden hat tut mir wirklich leid.

Wenn ich bedenke, wieviele bei der Werbeaktion "Sparen sie die 16% Mehrwertsteuer!" dachten sie bekommen 16% Rabatt wird mir echt schlecht.

Leider wird in der Schule bis ca. Klasse 10 - teils aber auch im gymnasialen Oberstufe noch - Mathe so vermittelt, dass man mit auswendig Lernen durchkommen kann. Das treibt dann solche Blüten, dass Leute zwar wissen, wie sie den "Dreisatz" wo anwenden müssen aber bei allem anderen kläglich versagen, weil sie keine Ahnung haben, wie man Gleichungen umformen kann - was ja eigentlich die Gundlage der Dreisatzgleichungen ist.
Noch besser, wenn BWL-Studenten mir was von einer Break-Even-Analyse erzählen, die sie _gelernt_ haben... das bezeichnet nur den Schnittpunkt zweier linearer Gleichungen - da muss man nix lernen, wenn man im Abi aufgepasst hat... Irgendwie muss ich mir da immer das Lachern verkneifen.
Vieles, was man in Mathe lernt begegnet einem später wieder - nur unter anderem Namen oder in anderem Gewand, weswegen es die meisten nicht merken.

Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, ich hab meine Abi an einem sehr guten, naturwissenschaftlich orientierten Gymnasium gemacht und nur davon profitiert.
Wenn in der Schule nicht nur Definitionen gepaukt werden sondern auch analytisches und kritisches Vorgehen und Verständnis vermittelt werden ist das sehr viel Wert. Und gerade das kann man eigentlich NUR in naturwissenschafltichen Fächern lernen.

Aber wer schon früh mit der "Das brauch ich ja eh nie"-Einstellung anfängt brauch sich nicht wundern, wenn er später nur nen Job bekommt, wo er sowas auch nie brauchen wird ;) Ich meine was wollt ihr euren Kindern sagen? "Ach, mein Sohn, mach dir keine Sorgen wegen der 4 in Mathe. Den Quatsch brauchst du später eh nie wieder." - das wird sicher nen ganz toller, fleißiger Schüler. Was kontraproduktiveres kann man kaum noch sagen!
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17.11.2006 16:54 Uhr von D3mon
 
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Liegt aber nicht nur an den Schülern sondern auch an den Lehrern. Ich gehe zurzeit in die 11. Klasse auf ein erzbischöfliches Gymnasium und die Lehrer die Naturwissenschaften unterrichten sind meistens einfach nur Pfeifen. Vorallem in Physik hab ich in 3 Jahren KEINEN vernünftigen Lehrer gehabt. Der erste Lehrer (6. Klasse) hat uns immer nur Videos gezeigt (von Brandschutzvideos bis hin zu Micky Maus Videos [!!!]), beim zweiten Lehrer (8. Klasse) war der Unterricht zwar in Ordnung aber der Mann litt meiner Meinung nach unter so einer Art Globussyndrom (was mich fast in den Wahnsinn getrieben hat) und ausserdem wurde in der 8. Klasse dann nur sowas wie Farbspektrum/einfach Optik mit Linsen usw. gemacht, was mir eigentlich alles schon vorher bekannt war und der letzte Lehrer hat einen Höhrsturz erlitten, ist auf einem Ohr taub und hat Tinnitus auf dem Anderen - wie der "Unterricht" da ablief muss wohl nicht erwähnt werden.

Somit habe ich in 3 Jahren Physik bis auf einige Bruchstücke in Sachen Optik wirklich NICHTS gelernt. Sachen wie Mechanik oder Elektronik (wurde alles beim letzten Lehrer in Klasse 9 & 10 gemacht) fehlen mir vollkommen - obwohl ich an den Sachen eigentlich ein grundsätzliches Interesse habe, dazu kommt noch das ich gerne Biochemie studieren würde und dort bräuche ich natürlich auch einiges an Physikwissen.
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18.11.2006 00:53 Uhr von marcschulz999
 
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10. Klasse ist mit Fortschritten verbunden: In Sachsen ist es wichtig einen guten 10.Klasse-Abschluss zu erreichen um dann evtl. auf das Wirtschaftsgymnasium oder auf die Berufsfachschule zu kommen.
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18.11.2006 10:14 Uhr von Delphinchen
 
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die gute alte PISA-Studie Also wenn die Schüler gewusst haben das sie eine Arbeit für die PISA-Studie schreiben dann haben sie bewusst nicht die Aufgaben gelöst...als ich in der 9ten Klasse eine Lehrstandserhebung schreiben musste haben die meisten aus meiner Klasse kaum was aufs Papier gebracht...
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18.11.2006 12:47 Uhr von jesse_james
 
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Dass das Ergebnis so grauenhaft ausfällt ist: doch kein Wunder.


Unser Schulsystem ist marode, es ist veraltet, nie kam etwas neues hinzu oder wurde verbessert.

Die Lehrerausbildung ist heute noch die gleiche wie vor über 30 Jahren, dass so etwas nicht gut gehen kann sollte man längst wissen, aber es ändert keiner.

Das unser ganzes Bildungssystem von der Vorschule bis zur Uni eine Katastrophe ist, sieht man allein schon daran das wir bis heute nicht bundesweit Master- und Bachelorstudiengänge anbieten an unseren Unis.
Jedes andere Land hat es, aber wir nicht, sind wir noch zu retten ?!?


Wann war die letzte PISA-Studie die dieses grauenhafte Ergebnis offenbarte ?

Was ist seit dem geschehen ?

Offenbar NICHTS, sonst würde man uns nicht immer wieder mit dem gleichen Thema PISA kommen, so wie mit dieser News.


Und obendrein gibt es jetzt seit neuestem auch noch eine PISA-Studie die sich auch an die Erwachsenen der Bevölkerung widmen.
Zwar können diese den Test freiwillig machen, im Gegensatz zu denen im Schulsystem, aber auch DAS Ergebnis dürfte nicht sehr gut für uns alle ausfallen.
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18.11.2006 14:49 Uhr von denksport
 
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@jesse_james: schulisches System hat für den Auszubildenden den Vorteil, dass bei schlechten Ergebnissen vom Prinzip her der Schüler schuld ist. Warum sollte also die Lehrerschaft bei schlechten Ergebnissen sich selber überdenken. Qualitätsmanagement für Schulen und Lehrer? Um Himmels willen, was für ein frevelhafter Gedanke.
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18.11.2006 18:22 Uhr von marshaus
 
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ist hier: genauso schlimm, ob mathe oder geschichte, hier ist es nichts besser eine umfrage hatte ja bewiesen die wussten nicht einmal wo england liegt.
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18.11.2006 23:52 Uhr von eL LOcO ANdi
 
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@yes-well: Deinem Deutsch nach hast du eine deutsche Schule wohl auch nur kurzzeitig von innen gesehen.

Aber in der Sache kann ich die Problematik auch nur bestätigen. Es war bei mir auf der Realschule nicht anders. Man hat (fast) nichts gelernt!

Als ich dann in die Oberstufe ging, haben wir im Grunde alles (nochmal) aus den Klassen 8-10 gelernt, weil die meisten an meiner Schule von Realschulen kamen und die Missstände bekannt waren oder aber spätestens nach vielen Fragen unsererseits bekannt wurden.

Offenbar im Gegensatz zu der Schule wo du warst, wurde bei uns allerdings hart aber fair! ausgesiebt. Wer nicht gelernt hat, hat die 11te Klasse nicht bestanden und das waren bei uns viele.

Und ganz ehrlich, ich habe kein Verständnis, wenn dann Leute sagen: Ja, wir konnten keinen ordentlichen Unterricht machen, weil wir alle auf einen Stand gebracht werden mussten. Der eine hat in der Vergangenheit halt mehr oder weniger gelernt und muss entsprechend (mehr) lernen, wenn er etwas, d.h. den Abschluss, erreichen möchte.

So einfach ist das.

@denksport:
Dito.

@Zuckerfrei:
Dito!
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19.11.2006 04:27 Uhr von machisma
 
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@der erleuchter: ich hatte in der schule selten mehr als eine 5. den dreisatz kann ich, im studium hatte ich 3 monate zeit den ganzen stoff von 5ter klasse bis abitur zu lernen - und hatte eine zwei.
ein bekannter hatte in der schule immer eine eins, und im studium ist er immer durchgefallen.

meiner meinung nach hat schule mit studium sowieso kaum was zu tun.
und leider kann ich mich auch nicht wirklich erinnern, dass ich in meiner schulzeit viel in der schule gelernt hätte. das meiste kam durch privates interesse.
und letztere aussage verwundert mich selbst.
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19.11.2006 04:35 Uhr von machisma
 
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@d3mon: das kenne ich auch.. vor allem in physik und chemie.. aber die professoren, die ich hatte waren das gegenteil davon. in den fächern sind die meisten durchgefallen.

bring dir das selbst bei :)
oder versuch es zumindest..

frag sonst mal jemanden an der uni nach welchem buch die vorgehen, und schau da rein.
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19.11.2006 12:36 Uhr von Katatonia
 
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@Sonatine und Zuckerfrei: Ist ja wunderbar, das ihr den Mathematikstoff so verteidigt, aber mit eurer Argumentation kann ich fast jedes Unterrichtsfach rechtfertigen. Man braucht dies, man braucht das - angeblich.

Der Tag hat aber nur 24h und der Schulunterricht kann auch nur 8-10 Stunden des Tages einnehmen. Das sollte man als Mathematikverfechter eigentlich wissen.

Ich persönlich, habe bis jetzt gemerkt, das man den Großteil der Mathematik, den man in der Schule hatte, eben nicht braucht. Damit widerlege ich eure These, das es so ist. Und Zuckerfrei, du konntest mir und uns nicht wirklich schlüssig erklären, was man denn nun wirklich, auch unbewusst, noch heute brauch?!

Bei mir persönlich kommt hinzu, das ich eine anerkannte Mathematikschwäche habe. Gerade im deutschen Schulsystem sehr anstrengend. Ich musste viel in meiner Freizeit herausarbeiten und Geld in Nachhilfe investieren. Ausser großen finanziellen Fluss an die Nachhilfeindustrie, hat es bis heute kaum etwas gebracht. Die Zeit hätte man sinnvoller nutzen können, u.a für meine Stärken, die ich ja nun auch habe, aber deswegen ziemlich verkümmerten.

Keine Frage, Mathematik ist wichtig, aber eben nicht alles. Es reicht aus, wenn der Schulstoff sich auf die Grundmathematik beschränkt. Und wer mehr über Mathematik lernen möchte, der kann das dementsprechend in weiteren Kursen dann auch tun. Für den Rest aber ist es reine Zeitverschwendung. Dahingehend muss das Schulsystem geändert und effizienter gestaltet werden.
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19.11.2006 14:36 Uhr von borgir
 
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die lehrpläne: an den schulen müssten mal grundlegend überarbeitet werden. gerade in den naturwissenschaftlichen fächern wird überhaupt kein wert mehr auf fortschritt gelegt. schade eigentlich...
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19.11.2006 15:23 Uhr von eL LOcO ANdi
 
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@Katatonia: Mathe ist in unserer High-Tech-Gesellschaft und dem entsprechenden Bedarf an Ingenieuren und hochqualifizierten Personal von großer Bedeutung, weil es die Basis unserer Hochtechnologie ist. Es reicht nicht, wenn man in Informatik lernt wie man mit dem Computer umgeht und eine Programmiersprache lernt.
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19.11.2006 16:39 Uhr von Katatonia
 
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@eL LOcO ANdi: Man sieht ja, was daraus geworden. Ein großer Mangel an hochqualifizierten Personal, wie Ingenieuren, besteht schon lange. Das beweist, die Mathematik nach deiner Vorstellung, so wie sie ja gerade gelehrt wird, hat desaströs versagt. Es bringt überhaupt nichts, allen Kindern und Jugendlichen hochkomplexes in den Kopf trichtern zu wollen. Nicht alle wollen Ingenieure oder IT-Kräfte werden. Kinder und Jugendliche müssen nach ihren Möglichkeiten herangebildet werden. Wenn ein Kind die Fähigkeiten zu mathematischen Themen hat, dann soll man das gerne fördern, aber nicht die Menschen, die Mathematik nicht verstehen, die sich dafür nicht interessieren oder andere Neigungen aufweisen. Ich persönlich habe all das nie gebraucht und werde es in Zukunft kaum brauchen.

Ihr wollt Spezialisierungen immer auf die Masse anwenden. Das ist jedoch der falsche Weg. Wenn ich einen bestimmten Beruf erlerne, wird man sowieso speziell nocheinmal belehrt. Wenn dort Mathe verlangt, dann lerne ich es dort. Da braucht die reguläre Schule nicht schon ihre Zeit damit verschwenden. Fachbezogene Mathematik ist die Devise. Das ist wichtig.

Der heutige Schüler ist viel zu überfordert. Er wird regelrecht mit Wissen überschwemmt. Es fließt zuviel Wissen auf ihn ein. Man muss einsehen, das kein Mensch der Welt alles wichtige Wissen behalten kann. Das bestätigt auch die neuerliche Studie hier.
Wissen muss behutsam vermittelt werden. Das ist der effektivere Weg. Nicht zuviel Wissen, aber auch nicht zu wenig. Der Mittelweg muss gefunden werden. Das verlangen und festhalten an der bisherigen Form des Mathematikunterrichts ist der falsche Weg für die Kinder und Jugendlichen.
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19.11.2006 20:11 Uhr von eL LOcO ANdi
 
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@Katatonia: Ich stimme dir zu. Allerdings halte ich eine solide naturwissenschaftliche, mathematische Bildung für unabdingbar.

Egal in welche Richtung man sich spezialisieren möchte bzw. welche Leistungskurse man wählt, sollten Mathe und auch Deutsch immer Teil des Unterrichtsstoffes sein und sich auch nicht auf die vier Grundrechenarten bzw. Groß- und Kleinschreibung beschränken.
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19.11.2006 21:34 Uhr von Katatonia
 
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@eL LOcO ANdi: Nunja, ich halte eine mathematisch-naturwissenschaftliche Grundbildung schon für sehr solide. Es sollte so solide sein, das es nicht erdrückt und gleichzeitig die Kinder und deren Interessen anregt. Momentan finde ich den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich etwas sehr überladen.

Deutsch als Muttersprache ist hier wieder etwas getrennt zu betrachten. Dieses Fach sollte natürlich Bestand haben, denn Sprache ist unser Kulturgut. In meiner momentanen neuen Ausbildung/Studium habe ich übrigens kein Fach Mathematik mehr. Das braucht ein angehender Heilerzieher auch nicht wirklich. ;)

Somit widerlegt das deine These, das Mathematik jederzeit Anwendung finden sollte. Dem ist ja nicht so. Denn wir reden ja nicht nur von "Grund-Schulen". Unser Fachplan ist zum Beispiel schon recht voll. Würde man hier noch Mathe hinzunehmen, müsste man das Studium glatt um ein Jahr oder mehr verlängern.
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20.11.2006 00:53 Uhr von Jorka
 
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Hmm also ich hatte in der 10./11. Klasse: eine Null Bock Phase gehabt, hatte irgendwie kein Lust mehr auf den ganzen Schulstoff gehabt, und bin dann auch dementsprechend mit den Noten abgesackt, erst in der 12. Klasse habe ich wieder intensiver gelernt, nicht zuletzt auch wegen Abi! :-)
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20.11.2006 09:37 Uhr von Garviel
 
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Der Nachwuchsmangel in Ingenieurberufen: liegt m.M. nach nicht so sehr an Mängeln im Mathematikunterricht, sondern daran, dass sich die wenigsten potenziellen Interessenten vom Berufsbild eines "Ingenieurs" etwas vorstellen können. Zu Studienfächern wie Mathe, Informatik, Bio, Chemie gibt es "gleichnamige" Schulfächer, so dass man das (leider auch oft genug irrige) Gefühl hat, man könnte sich darunter was vorstellen. Was jetzt allerdings nicht heißen soll, dass ich für die Einführung eines Unterrichtsfachs "Ingenieurwissenschaft" wäre - gerade wegen der Vielseitigkeit von Ingenieursberufen wäre es wohl eher zielführend, in den schon bestehenden Fächern die Querbezüge aufzuzeigen.

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