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Springer übernimmt 25 Prozent eines türkischen Medienunternehmens

Der Berliner Axel Springer-Konzern wird für einen Kaufpreis in Höhe von 375 Millionen Euro 25 Prozent der Anteile an Dogan TV, einer türkischen Sendergruppe, übernehmen.

Das Istanbuler Unternehmen gilt mit einem Marktanteil von 24 Prozent als Marktführer im heimischen Fernsehmarkt. Zur eigenen Senderfamilie gehört unter anderem der Nachrichtensender CNN Turk, ein Gemeinschaftsunternehmen mit Time Warner.

Dogan TV ist eine Tochter des türkischen Mischkonzerns Dogan Yayin Holding A.S.. Daneben gehört der Dogan-Gruppe noch der Öl- und Gasversorger Petrol Ofisi sowie die Tageszeitung Hürriyet.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Medium, Springer
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2006 01:44 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Na jetzt bin ich mal baff. Die gute Nachricht ist, dass Geld nicht stinkt. Wenn man schon gegen Muslime in diesem Land provokante Kommentare loslässt, so kann man mit den so Gescholtenen offenbar prima Geschäfte machen. Für mich persönlich ein weiterer Beweis, dass die Türkei schon längst mitten in Europa angekommen ist, unabhängig davon, wie die Beitrittsverhandlungen mit der EU noch verlaufen werden.
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17.11.2006 11:16 Uhr von kebabpapzt
 
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Das ganze Geschäft bekommt einen üblen Nachgeschmack, wenn man weiß, dass die Dogan-Holding zur Zeit mitbietet um die ProSiebenSat1 AG und zu den Bietern gehört, die am meisten für ProSiebenSat1 bisher geboten haben.
Auch wenn beide Seiten es dementieren : Das ist doch nicht purer Zufall, dass Springer gerade jetzt 25 % Anteile an der Dogan-Holding kauft.
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17.11.2006 11:22 Uhr von Runeblade
 
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Da platzt die Übernahme der Pro7-Sat1-Media AG durch Springer und zack, wird bei nem entsprechenden Unternehmen eingekauft, welches sich ebenfalls, aber anscheinend erfolgreicher für diese AG interessiert....

Grauenhaft, aber ich nenn das feindliche Übernahme, auch wenn das per Definiton nicht ganz zutrifft. Ist lediglich meine persönliche Meinung.
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17.11.2006 11:24 Uhr von Teppichratte
 
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LOL: Vielleicht gibts die "Büld" dann ja bald auf türkisch *g*
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17.11.2006 13:24 Uhr von dreamcatchergo
 
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Büld: Die gibt es schon sie heißt Sabah = Morgen

Außerdem es gibt acuh eine eingedeutschte Zeit mit sch weil im Deutschnem immer sch vorkommt. SCh sch sch *g*
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17.11.2006 14:41 Uhr von Der Erleuchter
 
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@Autor: Warum sollte die Türkei deswegen in der EU angekommen sein? Weil ein Unternehmen von einem europäischen aufgekauft wird??? Europa umfasst nicht nur wirtschaftliche sondern auch soziokulturelle Gemeinsamkeiten. Und wo ich die mit der Türkei sehen soll bleibt mir ein Rätzel. Wer übrigens mehr hetzt - Springer oder Hürriyet - kann man auch nicht sagen. Man denke nur an die Kopftuchgeschichte mit der türkischstämmigen Bundestagsabgeordneten, da hat die Hürriyet auch ganz gut gegen die Bundestagsabgeordnete gehetzt. (Wurde zumindest in so nem Report bei ARD berichtet.)
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17.11.2006 15:39 Uhr von opppa
 
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Mein Vorschlag: Springer soll dann in seiner neuen Zeitung einige Artikel gegen die grauen Wölfe bringen, nachdem der die Firma gegen Brand usw. versichert hat.

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