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Internetzugänge: Lücke zwischen Erster und Dritter Welt muss geschlossen werden

Dies forderte am Donnerstag die Welthandels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen UNCTAD in Genf. In einem am gleichen Tag veröffentlichten Bericht forderten die UNO-Experten mehr Breitbandzugänge in Entwicklungsländern.

Sollte dies nicht in nächster Zeit gelingen, drohen den Ländern weitere Nachteile bei der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Nur 71 der 151 Entwicklungsländern schaffen es, die nötigen Mittel für Breitbandanschlüsse bereitzustellen.

Obwohl nur 2,9 Prozent aller Chinesen einen Internetzugang haben, macht die Volksrepublik alleine rund 50 Prozent aller Abonnenten in Schwellen- und Entwicklungsländern aus.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, Welt
Quelle: www.handelsblatt.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2006 21:27 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Noch deutlicher wird das von der UNCTAD kritisierte Missverhältnis, wenn man die Bevölkerungszahlen der Industriestaaten (ca. 1 Milliarden) im Verhältnis zu den Internetnutzern stellt. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung liegt der Anteil der Internetnutzer in den westlichen Industriestaaten bei 54,5 Prozent, in Entwicklungsländern aber nur bei 8,5 Prozent.
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16.11.2006 21:44 Uhr von @ntje
 
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Nee! Ist es nicht wichtiger den Menschen Nahrung, sauberes Trinkwasser und ärztliche Versorgung zu bringen?!
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16.11.2006 21:48 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@ntje: guter kommentar.

dazu: Klar, das ist sogar vordringlich. Aber gerade Entwicklungs- und vor allem so genannte "Schwellenländer" müssen eigenes "Wissen" entwickeln und dieses auch breiten Bevölkerungsschichten zur Verfügung stellen, sonst verlieren diese Menschen weiter Anschluss an die "elektronische Herde der Heuschrecken".....

Ich denke aber, dass die UNCTAD Deiner Meinung ohne Weiteres beipflichten wird. Aber das eine Ziel zu verfolgen bedeutet m.E. nicht, die anderen Ziele nicht automatisch aus den Augen zu verlieren.
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17.11.2006 00:28 Uhr von Crusader:No_Regret
 
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Da kann der Hottentott und Ping Pong endlich mal googlen wie man sich Bewässerungsanlagen baut und wie man schnell und einfach Werkzeuge und Maschinen baut.

Find ich ne prima Grundidee.
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17.11.2006 01:26 Uhr von Gunny007
 
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soso: und dafür ist jetzt die zivilisierte, westliche welt verantwortlich? diese länder haben geld für waffen und die bevölkerung verhungert. die brauchen keine pc´s, sondern das selbstvertrauen um ihre diktatoren aus dem land zu jagen. und bitte ohne fremde hilfe. ansonsten müssen sie halt noch einige jahre hungern.
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17.11.2006 08:23 Uhr von miefwolke
 
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Wasser / Nahrung / Internet ?? Find es schon wie im ersten kommentar gelesen,wichtiger die Leute mit Lebensmittel und Sauberem trinkwasser zu versorgen.

(Ironie an)
Aber natürlich ist es wichtiger,Leitungen und PCs.nach Afrika zu bringen damit die Sterbenden sich über das Leben nach dem Tod Imformieren. (Ironie aus)
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17.11.2006 08:37 Uhr von Jamall
 
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wie clever ihr seit Entwicklungsländer->Menschen->kein Geld->keine Arbeit Die Internetanschlüsse sind wohl vorerst nicht für die Menschen sondern für die Industrie gedacht, das Internet ist ein sehr wichtiges Medium in der Wirtschaft, die Produktionen können erweitert werden, das Verbreitungs-Gebiet vergrößert, etc. was neue Arbeitsplätze zur folge hat in folge dessen: Neue Arbeitsplätze->Mehr Geld->Menschen können Nahrung kaufen-> haben vielleicht selbst die möglichkeit Internet zu bezihen-> Menschen können sich darüber fortbilden-> Menschen werden clverer-> höhere Arbeiter-Qualität...
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17.11.2006 13:13 Uhr von metzner
 
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SORRRY: Aber wieso haben nur 2,9 % der Chinesen Internetanschluesse? das sind rund 40 Millionen Anschluesse
Erstmal: mehrere hundert Millionen ADSL-Lines sind installiert, viele gehen zum Online-Gaming in Internet-Cafes davon gibt es zig-tausende,...
Irgendwie hat da ein Journalist die falschen Statistiken (von vor 5 Jahren) herausgezogen. PEINLICH!
China fuehrt demnaechst UMTS ein, aus Bandbreitenmangel, bei 500 Millionen Handy-Nutzern kein Wunder.
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17.11.2006 13:18 Uhr von metzner
 
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@vorredner: Leider setzt ihr Entwicklungslaender = Hungerkatastophen.

Das gilt zwar hier und da einmal, aber die meisten Entwicklungslaender haben GENUG zum essen! Der Begriff bezieht sich darauf, dass sich deren Wirtschaft noch schnell entwickeln laesst, hat also mit Hungern im eigentlichen Sinn nicht viel zu tun...

Und fuer die Entwicklung der Wirtschaft waere Breitbandversorgung schon gut. (Habe selbst in Shanghai 2 Mb/s- Glasfaseranschluss dedicated, und privat nochmal 1,5 Mb/s ADSL.)

Mit einer besseren Wirtschaft verbessert sich auch die Versorgung der Bevoelkerung, und deren Lebensstandard, der nicht nur am Essen festgemacht werden sollte.

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