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Deutsche Telekom: Hinweise auf Verkauf von T-Systems verdichten sich

Mit dem Wechsel an der Spitze der Deutschen Telekom AG scheint sich auch die Ausrichtung des Bonner Konzerns zu ändern. Welches Ausmaß mögliche Verkäufe haben werden, steht allerdings noch nicht fest.

Am 5. Dezember dieses Jahres will der neue Telekom-Boss seine Strategie vor dem Aufsichtsrat erläutern. Denkbar sind Szenarien zwischen kleineren Verkäufen (bis zu zehn Prozent des Ergebnisses) bis hin zur Veräußerung des Großteils von T-Systems.

Die Telekom-Tochtergesellschaft hat 160.000 Geschäftskunden. Sie ist u.a. Teilhaber im Lkw-Maut-Projekt und im europäischen Satellitenprojekt "Galileo".


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Verkauf, Telekom, System, Hinweis
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2006 20:39 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Hui, da ist aber jemand schnell. Hoffentlich vergalloppiert sich Herr Obermann nicht allzu schnell in hektische Überlegungen, schnell den Cash-Flow und das Ergebnis des Unternehmens zu steigern. Zwar sind die Pläne nicht neu, aber da scheint jemand ganz begierig darauf zu sein, dem Unternehmen schnell seine eigene Handschrift zu verpassen. Wollen wir im Namen der vielen Angestellten im Konzern hoffen, dass diese Planungen nicht übereilt sind.
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17.11.2006 01:14 Uhr von Gunny007
 
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verblödet: wie dumm muß man sein wenn man glaubt daß man mit noch weniger personal den service verbessern kann?
die beamten in den chefetagen drücken sich die ärsche platt und das bodenpersonal wird ausgequetscht. irgendwann wird bestimmt mal der eine oder andere amok laufen.
es ist eine immer wiederkehrende geschichte.
einmal bekommen wir von den firmenlenkern gesagt daß man expandieren muß. aber selbst eine expansion kostet arbeitsplätze. 5 bis 10 jahre später erzählen einem die selben, meist jedoch neue manager, man müsse sich wieder auf die kerngeschäftsfelder konzentrieren. natürlich müsse man leider die belegschaft verkleinern.
wieso rationalisieren sich nicht mal die nieten in nadelstreifen zum teufel.
gestern saß einer von loewe bei ntv und lobte die verzichtbereitschaft der belegschaft. das ist wahr, aber daß die firma kurz vorm konkurs stand weil die firmenlenker viel zu spät auf die flachbildschirmtechnologie umgestiegen sind wurde mit keinem wort erwähnt.
die bonzen haben ja ihr scherflein im trockenen und müssen sich nicht jeden tag mit dem geschäft beschäftigen. zur not kann man dann ja wieder ein paar leute entlassen.
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17.11.2006 10:47 Uhr von rolf.w
 
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Einfallslos: Also mit dem Verkauf des Tafelsilbers die Bilanzen zu schönen ist ja nun nicht wirklich neu. Das machen auch der Staat und die Länder immer wieder.
Dummerweise bringt es aber nichts, wenn man nicht die verfehlten Strategien und Strukturen reformiert. Auch dass machen und Bund und Länder immer wieder aufs neue vor.
Es ist aber klar was hier passieren wird, der neue Manager sorgt durch den Verkauf für eine bessere Börsennotierung, die Aktionäre jubeln. Dieses wird aber nur von kurzer Dauer sein, da die Wurzel des Problems so nicht zu beseitigen ist. In 3-4 Jahren kommt dann ein neuer Manager, der dann wieder irgendwie schnell und ebenso kurzfristig die Börsennotierung verbessert. Usw, usw.
In der Zukunft wird die Telekom dann also entweder vom Staat künstlich am Leben gehalten, oder zerschlagen. Oder man sieht ein, dass Gewinnmaximierung allein auch nicht glücklich macht.

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