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Forscher kritisieren das anthropische Prinzip

Naturkonstanten haben exakt die Werte, die nötig sind, damit sich Formen des Lebens bilden können. So definierte der Kosmologe John Barrow das anthropische Prinzip, auf welchem u.a. Berechnungen der kosmischen Konstante beruhen.

Mehrere Fachkollegen veröffentlichten Artikel, in denen die Grundlagen dieses Prinzips angezweifelt werden: Der menschliche Wissenstand sei zurzeit nicht in der Lage, diese Naturkonstanten zu erläutern. Die Argumente variieren in den Grundannahmen.

So zeigen Forscher auf, dass Lebensformen sich auch entwickeln könnten, wenn z. B. die schwache Wechselwirkung nicht gegeben wäre. Ein anderes Team argumentiert mit der Ungültigkeit von Berechnungen, die auf dem anthropischen Prinzip beruhen.


WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Prinz
Quelle: www.wissenschaft.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2006 20:19 Uhr von Schellhammer
 
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Ein interessanter Artikel, der diese Zusammenfassung zugrunde liegt, aber beide haben (hoffentlich) eines gemeinsam: Neugierig zu machen, auf die ausführlicheren Darstellungen. Einige entsprechend weiterführende Links sind in der Quelle zu finden. Ein faszinierendes Thema für viele astronomisch Interessierte.
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17.11.2006 00:12 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Hui schwere Kost.....! Lieber Autor,

Ein sehr anspruchsvoller Text, der gut zusammengefasst wurde. Aus dem hier veröffentlichten Text fehlt mir jedoch der aktuelle Aufhänger, der eine "News" erst zur "News" macht. Ich kann diesen "Aufhänger" auch in der Original-Nachricht nicht finden. Spannend und interessant ist es trotzdem.

Ich hoffe, Du verzeihst mir die "schlechte" 9er-Bewertung. So spannend das Thema ist und so gut umgesetzt es auch immer sein mag, durch den fehlenden "aktuellen" Aufhänger in Deinem Text wirkt Deine "ShortNews" irgendwie deplatziert. PS: Keine Kritik an Deiner Umsetzung, aber die Nachricht auf wissenschaft.de ist m.E. keine News, sondern ein Hintergrundbericht bzw. fast schon eine eigene Studie.
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17.11.2006 23:40 Uhr von mcmurdock
 
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Das anthropische Prinzip: ist halt bis jetzt auf Lebensformen beschränkt die wir kennen: Einzeller, Viren, Bakterien usw. bis zum Säugetier (z.B.Mensch). Ganz sicher sind auch andere Lebewesen, auch ohne Kohlenstoffbasis, in diesem Universum denkbar. Nur noch nicht gefunden.

Die Theorie eines Multiversums finde ich interessant. Es entstehen ständig neue Universen, immer mit anderen physikalischen Parametern. Die meisten fallen schnell wieder in sich zusammen, in anderen könnte sich Leben auf eine uns unvorstellbare Art entwickeln. Wie soll man sich auch Lebewesen in einer völlig andersartigen Physik vorstellen können ?!

Wenn wir Pech haben sind wir alle sowieso bloß Figuren in einem simulierten Universum einer abartig hochentwickelten Spezies. Und simuliert muß sich nicht auf Computer beschränken (wie in der Matrix). Warum sollten Simulationen nur in Bits & Bytes ablaufen ? Besser wäre eine mit Materie und Antimaterie.

P.S. Daran glaube ich zwar nicht, aber widerlegen kann man es auch nicht.
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17.11.2006 23:55 Uhr von mcmurdock
 
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@hostmaster: Gib du doch bitte mal dazu einen Kommentar ab, kennst dich doch in vielen Gebieten sehr gut aus. Los trau dich aufs Glatteis ;)

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