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Fußball: "6+5-Regel" wird in der Bundesliga nicht eingeführt

Franz Beckenbauer hatte jüngst gefordert, die Bundesliga mit einer "6+5-Regel" zu belegen. Diese Regel besagt, dass mindestens sechs deutsche Spieler pro Team vorhanden sind. Der Präsident der Deutschen Fußball Liga lehnte dies allerdings nun ab.

Laut Werner Hackmann sei es nicht möglich, diese Regel national einzuführen. "Ein solcher Vorschlag lässt sich nur international durchsetzen", so Hackmann.

Beckenbauer behauptete, dass es zum Zerfall eines Vereins kommt, wenn es keine deutschen Spieler gibt, die einen starken Kern formen. Hackmann ist aber der Meinung, dass die Bundesliga bei einer solchen Regelung mit anderen Ligen nicht mithalten könne.


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WebReporter: german_freak
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Bundesliga, Regel
Quelle: www.netzeitung.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2006 14:56 Uhr von german_freak
 
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Ich denke mal, jeder Verein soll selbst entscheiden, wie viele ausländische Spieler es in seinen Reihen haben will. So eine Regelung ist Unsinn!
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16.11.2006 15:32 Uhr von kikolein
 
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Bosman-Urteil: Das größte Problem dabei dürfte sein, dass es rechtlich schlichtweg nicht durchführbar ist. Schließlich gab es schonmal eine Regel, die nicht mehr als 3 Ausländer zuließ, und diese wurde durch die EU gekippt. Ob jetzt 8 oder 6 Deutsche spielen müssen, das ändert an dem Fakt nichts, dass Europarecht auch für Fußballvereine gilt, und demnach herrscht nun mal die sogenannte "Freizügigkeit", die besagt nunmal dass jede Bürgerin und jeder Bürger eines Mitgliedslandes der EU in einem anderen Land der EU eine Stelle suchen und diese auch ausüben dürfen.
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16.11.2006 15:35 Uhr von Mondelfe
 
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Ich fände die Regelung gut ich hab mich schon oft gefragt, weshalb es diese Regelung nicht gibt...

...aber ebenso sollte es eine 6+5-Regelung geben, dass in den Bundesligavereinen auch Leute spielen, die aus der jeweiligen Stadt / Gegend kommen...
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16.11.2006 15:48 Uhr von Ov3ron
 
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Der Hackmann hat doch: einen an der Waffel. Dann sollen die Vereine wie jetzt so langsam von Dortmund, Bayern und speziell Hertha vollzogen mehr in die Jugendarbeit investieren, dann könnte die Bundesliga auch bald mit anderen internationalen Ligen wieder mithalten und wäre vermutlich besser als diese. Deutschland hat ja nicht umsonst so viele Einwohner und Fussball ist Sport Nummer 1. Da werden sich wohl unter den 80 Mio. wohl einige ganz starke Spieler finden lassen. Die brauchen dann halt nur die richtige Förderung.
Lieber mal in die Zukunft von Spielern investieren (wie bei Ottl, Boateng, usw.) statt sich wieder was "Gestandenes" zu kaufen.
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16.11.2006 16:58 Uhr von mww
 
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Dem geht es doch nur ums Geld: "kann dann mit anderen Ligen nicht mithalten" Na UND!
Deutscher Fußball spielt sich zum Großteil in Deutschland ab, in Vereinen wo sich viele Menschen EHRENAMTLICH engagiereren, das Champions League Geraffel wo jedes jahr die 2,3 immer selben deutschen Mannschaften spielen repräsentiert ganz sicher nicht die Gesamtdeutsche Fangemeinschaft.

Dafür hätte die Nationalmannschaft dann auch wieder eine Perspektive.

Er sollte lieber sowas wie "Dann bekommen wir aber nicht mehr so viele Fernsehgelder und können unsere Vorstandsgehälter nicht mehr zahlen" sagen, wäre glaubhafter.
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16.11.2006 18:55 Uhr von Mithandir
 
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Wie wäre es wenn der Herr Hackmann einfach seine Hackfresse hält? Ich persönlich fände die Regel gut, denn so würden wir auch mehr Auswahl für die Nationalmannschaft bekommen :).
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16.11.2006 19:38 Uhr von ferry73
 
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beckenbauer der steuerflüchtling und aufheizer: Ich bin dafür und gehe weiter, 11+0, dann bin ich mal gespannt wo die mannschaften international landet, vielleicht in höhe von ........was weis ich, vielleicht mittelfeld.
ein heidengeld kosten die superstars aus dem ausland, das geld in die jugend investieren und in den nächsten jahrzehnten könnte man davon ernten, vielleicht gint es ja wieder wunder wie bern.
wunder sollen ja immer wieder mal geschehen, das sang schon unsere schimmernde nina hagen oder besser der papst ist für wunder zuständig und zu gutem schluss gibt es ja auch diese ominösen "wunder"mittel.

Apropos beckenbauer, der steuerflüchtling macht eiene auf heimatliebe aber bezahlt seine steuern in österreich, der sack.
das wussten die meisten nicht oder?
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17.11.2006 00:47 Uhr von CroNeo
 
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Gut so! Überlegt mal wie viele Ausländer hier spielen, die in Deutschland geboren sind. Die wären davon auch betroffen.
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17.11.2006 07:37 Uhr von Mi-Ka
 
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Kleines Beispiel: voran das auch liegen könnte.
Da hat sich mal einer dieser jungen Deutschen einigermassen talentiert gezeigt, wobei man darüber streiten kann, ob Geschwindigkeit Talent genug ist, und gleich schnellen die Gehaltsforderungen und Ablösesummen in die Höhe.
Jetzt spielt er halt in Spanien
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17.11.2006 07:55 Uhr von Stampede
 
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@CroNeo: ?? @Topic: Einführen! "Überlegt mal wie viele Ausländer hier spielen, die in Deutschland geboren sind."

Wie kann jemand, der in Deutschland geboren wurde, Ausländer sein?`

Ansonsten bin ich sehr dafür, am besten an eine internationale Regelung gekoppelt. Dann sieht man wenigstens mal wirklich, woher die guten Spieler kommen.

Die Spieler bekommen auch bei ihren Vereinen ausreichend Geld, es muss nicht immer noch mehr und noch mehr sein.
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17.11.2006 14:39 Uhr von l4rry
 
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@Stampede: Soweit mir bekannt, geht das sehr wohl. Das deutsche Staatsbürgerschaftsrecht sollte durch die Verwandschaft funktionieren und nicht durch die Tatsache, dass jemand hier geboren wurde. Ich finde das übrigens äußerst bedenklich und sollte dringend überdacht werden. Es werden teilweise Menschen abgeschoben, die 18 Jahre hier gelebt haben und andere eingebürgert, weil sie hier einen Onkel 2. Grades haben, selber aber die Sprache nicht können und vorher Deutschland noch nicht von innen gesehen haben.
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17.11.2006 14:40 Uhr von snigge
 
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ich würde weiter gehen: und auch die gehälter und ablösesummen nach oben begrenzen und dann nur noch an die gesamteuropäische inflationsrate anpassen.
da erhält manch ein kicker jährlich ein vielfaches dessen, was ein deutscher arbeiter in seinem ganzen leben verdientt und leistet nur einige jahre etwas. nicht zu verstehen. sozial ist das jedenfalls nicht und mit dem wirklichen sport hat es wohl auch schon lange nichts mehr zu tun.
greetz
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17.11.2006 14:49 Uhr von CroNeo
 
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@Stampede: Wie es l4rry schon andeutete, wird in Deutschland das "Abstammungsprinzip" und nicht das "Territorialprinzip" bei der Staatsangehörigkeit angewandt - und das seit mehr als 200 Jahren!

Wobei dies vor wenigen Jahren inzwischen etwas gelockert worden ist. Bei Ausländern die mindestens 8 Jahre lang am Stück die unbefristete Aufenthaltserlaubnis besitzen, bekommen deren spätere Kinder hier automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit.
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18.11.2006 10:15 Uhr von El Cabo
 
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Naja: Vielleicht würde es ja genügen wenn die Vereine nicht immer massig Ausländer einkaufen, sondern lieber in die Jugend inverstieren würden...
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18.11.2006 10:56 Uhr von DonProphet
 
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Gut so: Das die regel nicht eingeführt wird, ist auf jeden fall gut. Sonst würde die bundesliga noch weiter von den anderen europäischen top liegen abfallen.
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18.11.2006 11:41 Uhr von snigge
 
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@ DonProphet: ist dir eigentlich klar, dass wir nur deswegen einigermaßen dastehen, weil wir uns ständig dieser augenwischerei mit unserer angeblichen leistung hingeben?
es wird zeit, dass das sportland und seine anhänger einmal richtig tief fallen, damit sie vielleicht irgendwann wieder einmal aufwachen.
im internationalen fußballsport stehen wir nur aufgrund der leistungen der nationalmannschaft gut da, wenn aber unsere fußballvereine nur mit deutschen spielen müssten, würden sie ihre mittelklassigkeit schnell durch vernünftige maßnahmen bekämpfen.
nur solange der profit noch stimmt, werden die herr- und manchmal damenschaften wohl nichts unternehmen.
greetz

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