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Sachsen-Anhalt will öffentlich finanzierte Beschäftigung ausbauen

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt will für mindestens 100.000 nicht vermittelbare Langzeitarbeitslose öffentlich finanzierte Jobs einrichten. Vorbild dieser Initiative ist das US-Modell "Welfare to Work".

Angefangen hat man am Mittwoch in Bad Schmiedeberg und Barleben. 30 Stunden pro Woche betreuen die ersten Jobber nun ältere Menschen oder leisten Vereinsarbeit. Einen Tag pro Woche müssen sie sich um ihre Weiterbildung kümmern.

Die Initiatoren rechnen mit Kritik sowohl aus den eigenen Reihen wie auch von Seiten der Gewerkschaften. Das Projekt in den Modellregionen ist erstmal auf ein Jahr angelegt. Die Politik entscheidet, ob es danach weitergeht.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sachsen, Sachsen-Anhalt, Beschäftigung
Quelle: www.ftd.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2006 10:13 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Angesichts auch demografischer Faktoren ist das Projekt grundsätzlich eine gute Idee. Hartz-IV-Empfänger werden ins Arbeitsleben zurückgeführt, leisten wichtige Dienste und finden so vielleicht zurück in die Leistungsgesellschaft. Doch auch die Kritiker haben nicht unrecht, wenn sie skeptisch bezüglich der Erfolgsaussichten sind. Und nicht zu vergessen: Der schleichende Druck auf die Löhne geht damit weiter.
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16.11.2006 10:24 Uhr von simony27
 
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immer auf die kleinen: was soll das bringen? Die Arbeitslosen gerade hier im Osten finden ohnehin keinen Job, weil es keine gibt. a wird nur wieder die Statistik aufgeblasen......
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16.11.2006 10:39 Uhr von 666leslie666
 
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In der Quelle: ist sogar von Arbeitspflicht die Rede.

Willkommen,da sind die Arbeitslager nicht mehr fern.
Wieso erinnert mich das
alles immer mehr an Adi.. ?:-(

Die Gewerkschaften könnten beim Lohn Bedenken anmelden. Die Bürgerarbeiter erhalten zwischen 600 und 1000 Euro brutto, das ist etwas mehr als Arbeitslosengeld - aber weniger, als in manchen Tarifverträgen steht. "Auch auf dem ersten Arbeitsmarkt wird hier nicht viel mehr verdient", sagte Haseloff. Das Projekt dürfe nicht teurer werden als das, was an Leistungen gezahlt wird. Wer sich dem Angebot entzieht, muss mit Druck rechnen. "Wir folgen dem Prinzip Leistung für Gegenleistung" sagte er.

Geile Leistung...
Und normale Arbeitsplätze vernichten,denn er sagt ja:
Zitat:
Auch auf dem ersten Arbeitsmarkt wird hier nicht viel mehr verdient

Ich geh kotzen...

Mfg jp

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