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Fahrstuhl ins Weltall hätte wohl tödliche Folgen für Menschen

Über den Gedanken, Menschen und Materialien via Fahrstuhl in den Weltraum zu befördern, wurde auch auf ssn schon berichtet. Der für Techniker reizvolle Gedanke hat aber wohl einen großen Nachteil, sollten Menschen auf diese Weise ins All wollen.

Das Problem liegt im so genannten Van-Allen-Gürtel, der sich um unseren Planeten zieht, wie Anders Jorgensen vom Los Alamos National Laboratory und sein Team im Magazin "Acta Astronomica" beschreiben. Seine Strahlung kann für Menschen tödlich wirken.

Die Forscher errechneten, dass die Körper Weltraumreisender mit einer Dosis von etwa 200 Rem belastet würden. Um dies auszuhalten, würde eine starke Abschirmung benötigt, die wiederum zu Lasten der Attraktivität dieses Verkehrsweges ginge.


WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tod, Mensch, Folge, Weltall
Quelle: www.astronews.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2006 20:47 Uhr von Schellhammer
 
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Weitere Möglichkeiten, um diesem Problem auszuweichen, werden in der Quelle beschrieben. Aber auch hier sind dann größere Probleme zu berücksichtigen. Die Realisierung der Idee von Weltraumfahrstühlen wird wohl noch lange auf sich warten lassen.
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15.11.2006 21:09 Uhr von Katerle
 
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Welcome to back, schelli :o): zur News:

ein ganz schöner Rückschlag bei der Erforschung des Weltalls. Die bisher einzige denkbare Möglichkeit ist, diesen Gürtel mit extrem hoher Geschwindigkeit zu durchqueren. (siehe auch Quelle: Einzig die Mondfahrer der Apollo-Missionen haben bisher diese gefährliche Zone durchquert - allerdings mit hoher Geschwindigkeit. Rund eine Stunde hielten die Apollo-Astronauten sich im Van-Allen-Gürtel auf und empfingen dabei eine Strahlungsdosis von rund einem Rem (0,01 Sievert).)
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15.11.2006 21:27 Uhr von Michigras
 
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Technik: Wie muss man sich das vorstellen? Einige mal eben 100.000km lange Seile baumeln aus dem Weltall und da werden dann Kabinen hochgezogen?
Klingt mir sehr unwahrscheinlich ;-)
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15.11.2006 21:28 Uhr von Rhicey
 
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Guter Artikel zum Thema Weltraum-Strahlenbelastung: Wer sich für das Thema interessiert, dem empfehle ich den aktuellen Artikel von Prof. Dr. em. Parker zu den Schwierigkeiten und Lösungsansätzen zur Abschirmung der kosmischen Strahlung auf interplanetaren Weltraumreisen (z.B. zum Mars) in "Spektrum der Wissenschaft 11/2006".


: )
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15.11.2006 23:30 Uhr von CorLeonis
 
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Ach so ein Mist verdammt....hab mich so drauf gefreut, das realisiert zu sehen.....naja, es müsste sich ja eigentlich allein schon wegen den ganzen benötigten Materialien lohnen...also weiter hoffen^^
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16.11.2006 00:36 Uhr von unlimited31
 
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WoW!!! Da fahr ich mal eben in den Weltraum mit dem Aufzug und wenn ich wiederkomme bin ich ne alte Oma :-)))
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16.11.2006 02:14 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Wurde aber bereits realisiert von Dagobert Duck, der damit Fracht ins Weltall hievte um eine Weltraumstation zu bauen.
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16.11.2006 08:23 Uhr von gimly
 
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und mit Raketen Ich kann das nicht ganz nachvollziehen. Auch wenn ich mit einer Rakete ins All will muss ich da durch. Da trifft mich die Strahlung genau so. Wo ist also das Problem?
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16.11.2006 08:52 Uhr von DrLecter
 
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SCHWACHSINN: Wenn man mit einem Aufzug z.B. zur ISS fahren würde, käme man noch nicht einmal in die Nähe des vanAllen Strahlungsgürtels. Würde man versuche mit nem Aufzug zum Mond zu fahren müsste man ihn durchqueren.
Aber ein AUfzug zum Mond wäre ja sowieso unmöglich, da der Mond ja auch eine Eigenrotation hat, und das Seil ja ein einer bestimmten Stelle befestigt wäre. Der Mond und die Erde würden sich drehen, und das Seil würd sich aufwickeln, um Mond und Erde herum, und wir würden den Mond aus seiner Umlaufbahn ziehen. HURRA, Wir müssen ALLE STERBEN!
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16.11.2006 09:23 Uhr von bingo`
 
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@gimly: Wenn du mit einer Rakete durchsaust, bist du viel kürzer der Strahlung ausgesetzt und dementsprechend empfängst du eine _wesentlich_ niedrigere Strahlendosis.
Das vergessen auch oft die Mondlandeverschwörer
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16.11.2006 09:57 Uhr von hubby
 
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ich sage schon immer: beamen ......... ist das einzig wahre.
Scotty beam me up.
YYYYeeeeeesssssss !
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16.11.2006 10:15 Uhr von tutnix
 
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@DrLecter: der mond hat eine eigenrotation, aber die ist auf die erde abgestimmt. von daher sieht man von der erde aus immer die gleiche mondseite. das problem ist, dass sich der mond um die erde bewegt, also niemals über der gleichen stelle der erde steht.
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16.11.2006 10:35 Uhr von pentam
 
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@ Æshættr und DrLecter: @ Æshættr
Die Erde eiert eh schon! Sie dreht sich nähmlich zusammen mit dem Mond um den gemeinsamen Schwerpunkt, der natürlich nicht im Erdmittelpunkt liegt. Daran liegt es übrigens aus, dass wir in 24 Stunden 2x Ebbe und Flut haben. Die Fliehkraft durch das Eiern ergibt das 2. Flutgebiet gegenüber der Mondseite der Erde. Ohne diese eiernde Bewegung hätten wir nur einen Flutberg auf der dem Mond zugewandten Seite der Erde.

@ DrLecter
Wie tutnix schon richtig sagte, ist der Erde immer die gleiche Seite des Mondes zugewandt. Der Mond hat eine ungleichmäßige Massenverteilung in seinem Inneren. Die Seite mit der höheren Masse wird von der Erde stärker angezogen und zeigt daher immer Richtung Erde. Das Kabel vom Erde-Mond-Aufzug wickelt sich also nur um die Erde. Macht die Sache aber auch nicht besser... ;-)
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16.11.2006 12:53 Uhr von Rhicey
 
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@ DrLecter: Gemein ist, dass ein sehr großer Teil der so gefährlichen kosmischen Strahlung - auch bis zur "Erdorbit-Kante" - vom Van-Allen-Strahlengürtel ankommt! Warum benennt man das kosmische Gebilde wohl STRAHLUNGSGÜRTEL ?! Und nicht meintwegen "Lila Gürtel X04-492"?


Millisievert-Werte pro Jahr:

0 Meter 0,2 - 0,4
1500 Meter 04, - 0,5
3000 Meter 0,8 - 1,2
12000 Meter 28

niedrige Erdumlaufbahn 100
Van-Allen-Strahlungsgürtel 15.000 (!)

Quelle: Spektrum der Wissenschaft 11/2006 p. 67
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16.11.2006 16:56 Uhr von ylivies
 
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@pentam: Für einen Augenblick pentam schrieb:
Der Mond hat eine ungleichmäßige Massenverteilung in seinem Inneren. Die Seite mit der höheren Masse wird von der Erde stärker angezogen und zeigt daher immer Richtung Erde.

Für einen Augenblick dachte ich, du würdest es ernst meinen.

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