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Das Ende der Steckdose? - Der erste Schritt zur kabellosen Stromversorgung

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein erstes Konzept entwickelt, um Geräte kabellos über eine kurze Distanz mit Strom zu versorgen.

Das Konzept basiert auf einem "nichtstrahlenden elektromagnetischen Feld" und funktioniert mit zwei Kupferringen als Sender und Empfänger. Der Sender strahlt ein schwaches elektromagnetisches Feld ab, dass nur den justierten Empfänger beeinflusst.

Dieses Feld sei für Menschen und andere elektronische Geräte ungefährlich, da es nicht stärker sei als das natürliche elektromagnetische Feld der Erde. Das Konzept soll nächstes Jahr mit einem Prototypen getestet werden.


WebReporter: iRabbit
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Ende, Strom, Schritt, Steckdose
Quelle: sciencenow.sciencemag.org

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2006 15:30 Uhr von iRabbit
 
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Klasse. Ich drücke den Jungs und Mädels vom MIT die Daumen. Meinem Schreibtisch würde es wirklich gut tun. Bin gespannt auf den Prototyp.
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15.11.2006 16:32 Uhr von Borgir
 
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das wäre: ja mal eine feine sache. jedoch wird es da wieder gegner auf den plan rufen wegen elektromagnetischen feldern. da werden noch mehr leute mit wünschelruten durch die wohung laufen und die felder für alle wehwechen verantwortlich machen, die der bewohner hat.
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15.11.2006 16:53 Uhr von pokerass
 
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Nix neues ist ja der "Strom aus der Luft" an sich, nur halt in dieser Form.

Unsere ehemalige Physiklehrerin hat von so einer Sache schon vor einigen Jahren berichtet. Da ging es um eine Kleingartenanlage in der Nähe eines Fernsehturms, wo auf einer Fete die Lichterkette schon in Betrieb gewesen sein soll, obwohl sie gar nicht an der Steckdose angeschlossen war! Das klappte nur durch das starke E-Feld und war von einigen anderen Faktoren abhängig. Etwa seitdem soll es in Deutschland verboten sein, Elektrizität aus der Luft zu entnehmen.

Ob´s stimmt, weiß ich nicht. Aber wenn, dann isses ´ne recht interessante und amüsante Story.


Aber das verdient doch eindeutig Respekt. Die MITler haben´s doch echt drauf. Was die nicht so alles erfinden...
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15.11.2006 16:53 Uhr von Hideo Kojima
 
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Krass: ich denke mal das es dadurch auch billiger mit strom/energie werden würde :-)

Dann könnte ich endlich meinen Heizlüfter stundenlang anlassen ;-)
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15.11.2006 16:55 Uhr von pokerass
 
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Wieso billiger? Strom isses ja sowieso. Verbraucht wird aber genauso viel, wenn nicht sogar mehr (Die Technologie müsste ja betrieben werden).
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15.11.2006 16:58 Uhr von Bibi66
 
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Bin mir: nun nicht ganz sicher, aber hat nicht Nicola Tesla schon mal die Idee gehabt, Strom/Energie drahtlos und verlustfrei zu transportieren? *grübel*

Nein nein, hat nun nichts mit der sog. "freien Energie" zu tun...

Hasta Luego
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15.11.2006 17:07 Uhr von diXomania
 
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Nichts neues, wird bei RFID schon umgesetzt: Das Sendegerät strahlt ein elektromagnetisches Feld aus, dadurch wird der kleine Chip mit Strom versorgt und schickt die Daten zurück.
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15.11.2006 17:15 Uhr von Whitechariot
 
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Mist dann wird der gute alte Gag mit dem schnurlosen "Funk"-Strom wohlmöglich noch in der Abstellkammer landen.

Dass man damit viel mehr als einen Radiowecker oder Taschenrechner betreiben kann, kann ich mir allerdings auch nicht so wirklich vorstellen. Genauso wenig, dass das bei vielen entsprechenden Geräten problemlos klappen soll.
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15.11.2006 17:22 Uhr von gentoo
 
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@diXomania: Leider falsch.

Der "kleine Chip" wird nicht mit Strom versorgt, das System bei RFID Technik funktioniert auf passiver Basis. Der "kleine Chip" besitzt zwar ein magnetisches Feld, allerdings kein elektromagnetisches, sondern ein passives. Der Sender, überprüft mit Hilfe eines elektromagnetischen Feldes, das magnetische Feld des Chips, und liest auf diese Weise die Daten vom Chip aus. D.h. der "kleine Chip" in deinem biometrischem Pass wird überhaupt nicht mit Strom versorgt.

MfG
Gentoo
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15.11.2006 18:00 Uhr von dreamcatchergo
 
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Menno ich wollte das auch sagen RFID: RFID ist sozusagen genau das geliche Prinzip, halt nur in mini mykro format sehr sehr schwache Leistung.
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15.11.2006 18:09 Uhr von questchen999
 
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hehe: dann werde ich wohl arbeitslos sein als elektriker ^^


--> da bin ich aber gespannt drauf =)

obwohl... irgend ein idiot wird die sender und empfänger auch irgendwie installieren..


und: kann ich da meine 1000 Watt anlage anschliessen :P?
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15.11.2006 19:22 Uhr von Wildchild
 
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endlich: Dann hab ich nicht mehr so einen Kabelsalat bei mir zuhause.Nie mehr aufpassen wo man hintritt und sich fast das Genick brechen jipppiiiii freu mich schon drauf.
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15.11.2006 19:23 Uhr von sukulumu88
 
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hmm: drahtlose energieübertragung gibt es doch schon. akkus. ich stecke sie in meine maschiene und sie läuft :) OHNE KABEL :)
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15.11.2006 20:38 Uhr von Kampfpudel
 
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@Matthias1979: Korrekt.
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15.11.2006 22:11 Uhr von Alfadhir
 
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ungefährlich ?! jom glaub ich aufs wort....
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15.11.2006 23:20 Uhr von Telemaster
 
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Strom ohne Steckdose: Wäre genial; allerdings frage ich mich, warum die erst heute auf die Idee kommen. So etwas ist längst überfällig, wenn man sich in so manchem Büro die Steckleisten anschaut.
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15.11.2006 23:27 Uhr von Zenon v.E.
 
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unvollständig: Es hätte schon dringend rein gehört, dass sie eine "brauchbare Energiemenge" über einige Meter übertragen wollen. Über kurze Distanzen funktioniert es längst und ist schon ewig in Anwendung zB Ladung des Akkus einer elektische Zahnbürste, aber eben nur im Milimeterbereich.
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15.11.2006 23:40 Uhr von Big-Sid
 
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hab auch schon oft drüber nachgedacht, aber: ich halte das ganze um es harmlos zu sagen für alles andere als ungefährlich
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16.11.2006 02:18 Uhr von piton
 
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Keine News... Das wurde bereits vor über erfunden! Von einem genialen Mann den heute fast kein Otto-Normal-
Bürger mehr kennt: Nikola Tesla.

Der Kerl hat sogar Internetvideokonferenz vorausgesagt noch
bevor es das Internet gab... Zu Lebzeiten hielt man ihn für
verrückt, heute gilt er als Visionär. Edison versuchte immer
wieder ihn auszeloten, hat am Ende auch geklappt. Edison
kennt heute jeder...

http://de.wikipedia.org/...
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16.11.2006 02:19 Uhr von piton
 
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vor über 100 Jahren sorry... mit ´nem Verband um den rechten Arm und nur mit
einer Hand (und dazu noch der falschen) zum Tippen ist mir
das entwischt. :)
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16.11.2006 09:36 Uhr von xsiriusx
 
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"nichtstrahlenden elektromagnetischen Feld": Der Teil ist ja schon in Gänsefüßchen gesetzt. Und genauso bescheuert klingt er auch
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16.11.2006 10:36 Uhr von _neo_cortex
 
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für mobilgeräte: ist das vielleicht ne tolle sache, aber für industrien wirds weiterhin kabel geben, da nen haufen energie transportiert werden muss.

Nen Kabel ist auch viel sicherer, da man nie direkt in kontakt des stromes kommt. Woher soll denn ein mensch wissen wo ein E-Feld anfängt das 1MW transportiert, viel zu gefährlich, ausserdem gibst bald Hochtemperatur Supraleiter, mit denen der Verluststrom richtung null geht, aber wenn mit dem Strom trotzdem noch nen Haarfön aus China mit nem Wirkungsgrad von 1% betrieben wird ist die sache eh sinnlos.
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16.11.2006 11:26 Uhr von Mi-Ka
 
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piton: Wenigstens würde dann diese Entwicklung in den gleichen Ländern gemacht worden sein. ;-)
Ein Mensch aus Kroatien hat es damals in den USA versucht und nun ist es wieder einer aus Kroatien, der es erneut in den USA versucht.

Das mit dem verückt stimmt eigentlich nicht wirklich. Erst seit Tesla tot ist, haben ihn komische Gestalten zu ihrem Leitbild erkoren.
Das mit dem Türmen, also um was es hier geht, ist ihm aber wirklich völlig misslungen.
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16.11.2006 12:35 Uhr von The_free_man
 
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Pff: "Dieses Feld sei für Menschen und andere elektronische Geräte ungefährlich, da es nicht stärker sei als das natürliche elektromagnetische Feld der Erde."

Also, entweder ist das nicht sehr stark, da kannste dann vielleicht nen paar LED Lämpchen mit betreiben, oder das ist alles andere als ungefährlich.

Geräte die Mehr als ein paar Watt benötigen (Elektrische Zahnbürst - Lade-Induktionsstrom) kann man nicht Kabellos betreiben, ohne einen riesigen Elektrosmog auszulösen.
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17.11.2006 00:29 Uhr von Leeson
 
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Wenn dann hat es nur ein "nichtstrahlendes" magnetisches Feld, was die kurze Distanz erklärt.

MFG

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