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O.J. Simpson veröffentlicht Buch mit dem Titel "If I Did It, Here's How It Happened"

In seinem Buch mit dem Titel "If I Did It, Here's How It Happened" beschreibt O.J. Simpson offenbar hypothetisch, wie die Morde an seiner Ex-Frau und deren Freund abgelaufen wären, falls er der Täter gewesen wäre. Simpson bestreitet bis heute die Tat.

Des Weiteren wird er dem US-Sender Fox ein zweiteiliges Interview gewähren, in dem er zu dem am 30. November erscheinenden Buch Stellung beziehen wird.

Simpson wurde 1995 von einem Geschworenengericht von den Morden freigesprochen. Er kann nie wieder für diese Verbrechen angeklagt werden. 1997 sprach ihn ein Zivilgericht schuldig und verurteilte ihn zu einer Zahlung in Höhe von 33,5 Millionen Dollar an die Familien der Opfer.


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WebReporter: Reggie31
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Buch, Titel, Die Simpsons
Quelle: today.reuters.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2006 13:45 Uhr von mistake
 
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Kann mir bitte jemand erklären wie man in Amerika einerseits frei gesprochen werden kann, um zwei Jahre später schuldig gesprochen zu werden?

Ja, ich habe den Unterschied zwischen Geschworenen- und Zivilgericht gesehen - aber ich versteh es trotzdem nicht.
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15.11.2006 13:51 Uhr von sluebbers
 
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@mistake: bei dem geschworenengericht ist der bundesstaat der ankläger, bei dem zivilgericht die angehörigen.

das us-rechtssystem ist schon seltsam, aber diese aufteilung gibt es m.e. auch in deutschland.
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15.11.2006 14:00 Uhr von mistake
 
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danke, auch wenn es mir nach wie vor nicht wirklich einleuchtet. Ich stempel es für mich mal als "typisch amerikanisch" ab.

Ich weiss, dass es auch in deutschland strafrechtliche und zivilrechtliche Verfolgung gibt.

Und doch habe ich im Kopf, dass man für das gleiche Verbrechen nicht zweimal (dazu noch unterschiedlich) bestraft werden kann?!
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15.11.2006 14:11 Uhr von nickmck
 
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@ vorredner: in D gibt es aber keine zwei verfahren. d.h. bei einem bspw. mordprozess die angehörigen als nebenkläger auftreten.

in den usa ist es so, dass im erstem prozess ("geschworenengericht") es um die bestrafung, das strafmaß geht. im zweiten prozess (zivilprozess, kann aber auch mit jury sein, glaub ich) geht es um den schadenersatz für die angehörigen.

falls ich mich irre, bitte ich um verbesserung.

gruß
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15.11.2006 14:37 Uhr von lostscout
 
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@nickmck: Doch auch in Deutschland kann es zwei Verfahren geben.

Das Strafrechtliche ist, wie der Name schon sagt, um dich für die Tat zu bestrafen.

Das Zivilrechtliche um Schadensersatzansprüche der Geschädigten geltend zu machen.

Ich war damals, während des Prozesses in Amerika (zum Glück nicht in LA sondern Chicago) und bin eigentlich Felsenfest davon ausgegangen das Simpson hinter Gittern wandert.
Als ich mich mit amerikanischen Bekannten über das Urteil unterhielt, blinzelten Sie mich an und sagten nur ein Wort: "RIOTS"
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15.11.2006 16:31 Uhr von oarhell
 
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hat doch damals den Richter um den Handschuh und das Messer gebeten, damit er, zum Beweis seines guten Willens, den Mörder selber jagen könne.

/* ironie off */
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15.11.2006 17:58 Uhr von TeTris
 
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2 mal bestrafen: Nun es stimmt zwar, dass eine Doppeltbestrafung verboten ist, jedoch handelt es sich nicht um eine solche, denn bei Schadensersatzzahlungen handelt es sich nicht um eine Strafe sondern um eine Wiedergutmachung.
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15.11.2006 18:20 Uhr von Johnny Cash
 
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den USA kann man nicht 2mal wegen der selben Sache angeklagt werden. Viele Mörder schreiben ein Buch über ihre Taten.
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16.11.2006 01:01 Uhr von Elementarteilchen
 
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eins verteehe ich nicht? wenn er beiz ersten mal freigesprochen wurde, also Unschuldig, bei einem Zweiten (zvilgericht) zu einer Zahlung von 33,5 mio verurteilen, da er ja unschuldig gesprochen wurde, verstehe einer die ammis.
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21.11.2006 13:51 Uhr von salomon751
 
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Erklärung: Beim amerikanischen Zivilverfahren genügt es für eine Verurteilung, wenn die Wahrscheinlichkeit der Schuld höher ist als die der Unschuld während beim Strafverfahren die Schuld zweifelsfrei feststehen muss. Daher die widersprüchlichen Urteilssprüche.

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