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Bis 23. November muss Microsoft den Windows-Vista-Quellcode zu 100 % freigeben

Sollte Microsoft den Quellcode seines neuen Betriebssystems Windows-Vista nicht bis zum 23. November für Mitbewerber freigeben, hat der Konzern mit weiteren Strafzahlungen zu rechnen.

Das beschloss nun die EU-Kommission. Microsoft sagt zwar, es seien bereits 90 % des Quellcodes veröffentlicht, jedoch werden 100 % gefordert und das bereits seit Monaten.

Sollte der Konzern dieses Ultimatum nicht einhalten, so drohen Strafen in Millionenhöhe - max. drei Millionen pro Tag. Microsoft behindere den Wettbewerb, weil Vista nur mit der eigenen Sicherheitssoftware bestückt ist und Wettbewerber ausschließt.


WebReporter: MasterOfDeath
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Microsoft, 100, Windows, November, Vista
Quelle: www.tecchannel.de

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15.11.2006 10:29 Uhr von microodt
 
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Gibt es dazu Analogien? Mein erster Gedanke nachdem ich diese News gelesen habe war ein ähnlicher Artikel mit folgendem Inhalt:
"ABUS, der Hersteller von Haustürschlössern wurde aufgefordert 100% seiner Konstruktionszeichnungen für Zylinderschlösser zu veröffentlichen. ABUS behindere den Wettbewerb, weil die Zylinderschlösser sich nur mit eigenen Schlüsseln öffnen lassen und Wettbewerber ausschließt."
Irgendwie hab ich da was nicht richtig verstanden...

hth
µodt
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15.11.2006 10:41 Uhr von big-e305
 
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zu microodt: das mit microsoft ist schon ne feine sache wenn sie den quellcode freigeben würde...aber auch 100%...

das mit den schlössern ist finde ich n bissl schwachsinnig...wieso sollte man die bauzeichnungen freigeben um imitate des schlüssels machen zu können?

naja ich finde ms sollte besser mit der community kommunizieren...dann wird es vielleicht sogar mal ein gutes fast fehlerfreies BS...(ironie off) lol

PEACE BIG
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15.11.2006 10:42 Uhr von mistake
 
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Der Code muss _nicht_ veröffentlicht werden sondern nur anderen Firmen bei Bedarf zugänglich gemacht werden. Das ist in meinen Augen schon ein himmelweiter Unterschied.
Es muss nicht jeder Hinz und Kunz den Quellcode haben, und zum Download o.ä. wird er auch nicht bereitgestellt.
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15.11.2006 10:53 Uhr von P. Panzer
 
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3 Millionen am Tag ist NICHTS für M$! 3 Millionen X 365 Tage sind schlappe 1 Millarde und 95 Millionen.


Dabei macht M$ ein vielfaches, an Gewinn im Jahr!


Also ich würde an Steve Ballmers Stelle das Strafgeld in die Windows-Lizenzen einrechnen und Monopol bleiben.

Ehrlich gesagt, ich glaube sogar dasdie das machen!
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15.11.2006 10:56 Uhr von 00nix
 
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Wozu freigabe? ich finde auch, dass ms seinen quellcode nicht ganz preisgeben sollte.
damit verdienen sie ja schließlich ihr geld und wenn der code offen ist, kann man schneller die noch offenen sicherheitslücken entdecken und diese im negativen sinne nutzen, ich würde sogar mit meiner aussage soweit gehen, dass selbst symantec nen virus für ms vista schreiben würde, damit sie selbst ihr produkt besser werben können :p
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15.11.2006 11:03 Uhr von Schaf0815
 
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News ist falsch !!!! Man sollte nicht von jeder Idioten Seite abschreiben.

unter http://www.heise.de/... kan der korrekte Text nachgelesen werden.

Es muß nämlich lediglich der Quellecode von Kommunikationsprotokollen und Schnittstellen des Betriebssystems an Wettbewerber weitergegeben werden.
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15.11.2006 11:03 Uhr von Un4given
 
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@Vorredner: Wer sich Symantec Produkte installiert, hat schon Malware auf seinem Rechner und ist es selbst in Schuld;-)
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15.11.2006 11:15 Uhr von MasterOfDeath
 
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wird geändert war aus meiner quelle leider nicht zu ersehen, was gemeint ist...

gruß
mod
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15.11.2006 11:25 Uhr von MasterOfDeath
 
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keine änderung weil andere quelle...hmm nichts zu machen

gruß
mod
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15.11.2006 12:18 Uhr von tafkad
 
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@00nix: >>ich würde sogar mit meiner aussage soweit gehen, dass selbst symantec nen virus für ms vista schreiben würde, damit sie selbst ihr produkt besser werben können :p

Du glaubst doch jetzt nicht wirklich das diese Unternehmen nicht eigene Virenentwickler haben? Oder woher kommen die täglichen neuen Virensignaturen? Oder meinst Du das es so viele Leute gibt die jeden Tag neue Viren entwickeln, weil Sie schaden anrichten würden. Ok, nachweisen kann man das den Herstellern nicht, bin mir aber sicher das die selbst mitentwickeln, sonst würden die ja kaum noch Gewinn machen.
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15.11.2006 13:30 Uhr von schlenzer
 
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Inhaltliche Fehler in der Quelle: aber die Fehler wurden richtig wiedergegeben.
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15.11.2006 15:12 Uhr von kxell2001
 
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@IRATRAI: Liest du dir eigentlich die Vorgänger Beiträge durch? Ansonsten wärst du dir im Klaren, dass diese News nicht richtig ist. Es geht nicht um den vollständigen Quellcode vom Betriebssystem, sondern nur um bestimmte Schnittstellen. Hier in diesen Fall die Sicherheitssparte. Stell dir es etwa so vor.

Microsoft ist im Grunde genommen nur eine Firma die das Betriebssystem + Anwendungen herstellt. Alle anderen wichtigen Programme werden von anderen Firmen programmiert, wie hier in diesem Fall das Antivirus-Sparte. Microsoft nutzt aber seine Monopol-Stellung und integriert eigene Antiviruskomponenten und bevorzugt diese. Und dieser Fall ist eindeutig Wettbewerbswidrig.
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15.11.2006 15:29 Uhr von derwillnurspielen
 
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@Iratrai: Na dufte. Dann gründe Du doch schnell mal eine Softwarefirma und programmiere mal schnell ein BS, auf dem dann allerdings auch beinahe jeder Drucker, Grafikkarte, Soundkarte, TV-Karte usw. usf., die auf diesem Planeten hergestellt wird, problemlos läuft. Da Du ja so fundiert die Fähigkeiten von MS-BS kritisieren kannst, wäre das doch für DICH sicher kein Problem, oder? Linux-Freax versuchen das ja schon lange hinzubekommen, aber irgendwie klappt das nicht so wirklich... wenn ich überlege, seit wann unter Linux USB-Schnittstellen funktionieren oder mit Frabtintenstrahlern auch tatsächlich in Frabe gedruckt werden kann... Also: Erst besser machen, dann meckern...
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15.11.2006 15:33 Uhr von WebJumper
 
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Vergleich KFZ-Branche: Also ich weis ja nicht...
Nehmen wir mal die KFZ-Branche her - muss man da jetzt seine technischen Zeichnungen offen legen, damit ein Mitkonkurrenz besser Billigkotflügel herstellen kann?

Ich finde es totalen Schwachsinn, Quellcode offen legen zu müssen! Auch wenn es nicht der komplette ist, Entwickelt wurde der Code von MS also gehört auch denen alleine der Code.

Wer zu blöd ist, Programme für Vista zu programmieren soll es halt lassen.

Gibt es eigentlich einen direkten Kläger?
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15.11.2006 15:48 Uhr von isern
 
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Stumpfsinnige Vergleiche: Es handelt sich um eine Monopolstellung und diese darf nicht ausgenutzt werden um den Wettbewerb zu behindern. Wenn man die Funktionstüchtigkeit von Drittprogrammen einschränkt oder ganz verhindert, dass bestimmte Programme programmiert werden können ist das eine Wettbewerbsbehinderung. Punkt aus.
Das hat mit Kotflügeln garnichts zu tun, die kann man auch so kopieren.
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15.11.2006 16:49 Uhr von rolf.w
 
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@isern: Es stimmt zwar schon, was Du da so schreibst. Andererseits wird aber auch niemand gezwungen ausgerechnet für MS Produkte "Zubehör" anzubieten.
Ich finde das Vorgehen gegen MS schon sehr seltsam, denn man muss bedenken, es gibt Programmierungsrichtlinien die MS vorgibt und sagt "So funktioniert es"
Dass es auch noch andere, unbenannte Möglichkeiten oder nur MS-bekannte Parameter gibt, kann doch nicht strafbar sein. Jeder Hersteller hat seine Betriebsgeheimnisse, nur MS darf keine haben, weil andere nicht wüssten was sie dann noch machen sollten.
Ich frage mich dabei nur, warum jammern hier so viele Firmen herum, anstatt auch andere Betriebssysteme zu supporten, es gibt doch so viele.
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15.11.2006 16:59 Uhr von rolf.w
 
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@derwillnurspielen: Das stimmt so nicht ganz, was Du schreibst. Ein BS von MS bedeutet noch lange nicht, dass JEDE Hardware fehlerfrei funktioniert.
Vorraussetzung hierfür ist eher, dass der Hardwareproduzent einen "Übersetzer", also Treiber, mitliefert, der es derm BS ermöglicht mit der Hardware zu kommunizieren. Diese Treiber kommen nicht von MS.
Würden die HW-Produzenten nicht so engstirnig nur auf MS starren, gäbe es das MS-Monopol gar nicht in seiner jetzigen Form.
Wie Du es selbst schon geschrieben hast, obwohl Linux ein offenes System ist und jeder in den Quellltext hineinsehen könnte, wird es von den meisten HW-Herstellern ignoriert. Und so ergeht es auch noch unbekannteren Betriebssystemen.
Man macht nur das schnelle Geld mit dem Schulterschluss zu MS, stärkt dadurch das MS-Monopol und verliert gleichzeitig seine Flexibilität.
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15.11.2006 17:09 Uhr von isern
 
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@rolf.w: "Andererseits wird aber auch niemand gezwungen ausgerechnet für MS Produkte "Zubehör" anzubieten."

So funktioniert Wettbewerbsschutz nicht.
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15.11.2006 17:11 Uhr von rolf.w
 
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@kxell2001: "Microsoft nutzt aber seine Monopol-Stellung und integriert eigene Antiviruskomponenten und bevorzugt diese. Und dieser Fall ist eindeutig Wettbewerbswidrig."

Das würde ich so nicht unterschreiben. 1. ist niemand gezwungen nur für MS zu programmieren oder es zu nutzen. 2. Ist es völlig legitim, seine eigenen Produkte zu bevorzugen. 3. Basierd auf diesem Prinzip die halbe Marktwirtschaft.

Ich frage mal so ganz provokant, Ist es strafbar, dass der Mercedes-Scheinwerfer bei VW nicht passt? Oder das die Mazda-Felge nicht auf den Renault passt? Passt der Opel-Auspuff unter einen Ford?
Kann ich die HP-Tinte im Epson-Drucker nutzen? Müssten die Hersteller das genaue Rezept ihrer Tinten nicht auch freigeben?
Ist es strafbar, dass Pharmaunternehmen ihre Herstellungsprozesse nicht detailiert veröffentlichen?

Ich bin der Meinung, wenn jemand etwas nicht kann, dann soll er es jemanden überlassen der mehr Ahnung hat oder sich anderweilig orientieren.
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15.11.2006 17:11 Uhr von amfa
 
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Monopol wieso hat MS eigentlich ein Monopol?

Wenn ich mich recht an meinen Wirtschaftsunterricht erinnere, dann ist ein Monopol doch etwas, wo es einen Anbieter gibt und viele Kunden.
Allerdings gibts es weit mehr als ein Betriebssystem und ich finde man kann es MS nicht ankreiden, dass niemand ein anderes BS kauft. Eher sind doch genau die Firmen schuld, die sich jetzt beschweren, da viele von denen ihre Software nur für Windows entwickelt haben und somit doch für dieses "Monopol" gesorgt haben.

Ich sehe MS daher nicht als Monopolist, sondern nur als ein Unternehmen mit dem größten Marktanteil.
Und wenn sie versuchen den auszunutzen kann ich das gut nachvollziehen, sind ja immerhin kein wohltätiger verein.

mfg
amfa
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15.11.2006 17:20 Uhr von rolf.w
 
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@isern: "So funktioniert Wettbewerbsschutz nicht."

Das hat mit Wettbewerbsschutz auch nichts mehr zu tun, das ist eine reine Hexenjagt und Bevormundung des Konsumenten.
Ich sehe keinen Grund, warum der Hersteller eines Produkts einem anderen Anbieter es ermöglichen/erleichtern muss, Zubehör für sein Produkt zu erstellen.

Hier soll der Wettbewerb von aussen geregelt werden, dabei ist es jedem Konsumenten überlassen, ob er sich aus Bequemlichkeit ganz in die Hände von MS begibt.
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15.11.2006 19:19 Uhr von isern
 
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@rolf.w: Du solltest dich lieber mit den Gesetzen zum und der Begründung für den Wettbewerbsschutz beschäftigen statt deine unqualifizierte und völlig irrelevante Meinung kund zu tun.
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15.11.2006 20:20 Uhr von [email protected]
 
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Komische EU: Behindere ich jetzt auch den Wettbewerb, wenn ich den kompletten Quellcode einer Flash-Datei nicht freigebe?

Welches Unternehmen hat eigentlich verlangt, dass Microsoft den Quellcode herausgeben muss, auch wenn es nur in teilen ist? Ich mein, irgend einer musste ja mal deswegen klagen und die EU kanns nicht gewesen sein. Also, heraus mit der Sprache...

Meiner bescheidenen Meinung nach nur ein weiterer sinnloser Versuch, Microsoft schaden zu wollen.
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15.11.2006 20:24 Uhr von brazze
 
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Ouh man Ich hasse die Gesetze in europa. Die wollen doch nur das Europäer reicher werden als anderz.B. Asiaten, weshalb sie auch 70 % aller asiatischen Produkte verboten.
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15.11.2006 20:36 Uhr von isern
 
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@[email protected]: "Behindere ich jetzt auch den Wettbewerb, wenn ich den kompletten Quellcode einer Flash-Datei nicht freigebe?"

Wenn diese Flashdatei essentiell für einen Großteil der Computer ist und du mit dieser Datei die Benutzung von Drittprogrammen einschränken könntest ja.


"Welches Unternehmen hat eigentlich verlangt, dass Microsoft den Quellcode herausgeben muss, auch wenn es nur in teilen ist? Ich mein, irgend einer musste ja mal deswegen klagen und die EU kanns nicht gewesen sein. Also, heraus mit der Sprache..."

Es ist völlig egal, denn sehr viele Unternehmen brauchen diese Informationen für ihre eigenen Programme.

"Meiner bescheidenen Meinung nach nur ein weiterer sinnloser Versuch, Microsoft schaden zu wollen."

Deine bescheidene Meinung beruht auf beschränktem Wissen. Eine Marktbeherrschende Stellung darf unter keinen Umständen ausgenutzt werden könne. Sonst wäre bald nur noch Zune mit Windows benutzbar. Nicht umsonst sind die Auflagen sehr streng und wer sich nicht daran hält bekommt seine saftige Strafe. Das wusste Microsoft übrigens schon im Vorraus.

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