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Wegen Gemälderückgabe: Anzeige gegen Berlins regierenden Bürgermeister Wowereit

Gegen den regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), läuft eine Strafanzeige. Grund ist die Rückgabe des Gemäldes "Berliner Straßenszene". Das Kunstwerk hat einen geschätzten Wert von mehr als 15 Millionen Euro.

Sowohl Wowereit, als auch der designierte Ex-Kultursenator Thomas Flierl (PDS) werden der "Untreue" bzw. "veruntreuenden Unterschlagung" bezichtigt. Das Land Berlin gab das Kirchner-Gemälde an eine jüdische Familie zurück, die in der NS-Zeit verfolgt wurde.

Im Jahr 1937 wechselte der Kirchner in Deutschland für 3.000 Reichsmark den Besitzer. Die Anwaltskanzlei Amelung und Meißner bewertet den damaligen Handel als ethisch-moralisch korrekt. Um die Versteigerung noch abzuwenden, laufe nun die Strafanzeige.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Bürger, Bürgermeister, Anzeige, Gemälde, Klaus Wowereit
Quelle: www.rbb-online.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2006 22:31 Uhr von Bibip
 
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Keine Chance Es handelt sich um eine jüdische Familie. Und die bekommt immer Recht.
Das zeigt die Geschichte nach 1945.
Das Bild wurde zwar rechtmäßig verkauft ,( 3.000 RM waren damals ein Haufen Geld, noch dazu für einen Maler, der bei weitem noch nicht so bekannt war wie heute). Doch sagt das gar nicht. Solche Fälle gibt es jede Menge. So hat ein jüdischer Firmeninhaber bevor er nach Amerika auswanderte (wegen den Nazis) seine Firma zu einem regulären Preis an seinen verdienten Mitarbeiter verkauft. Zu einem fairen Preis.
Vor ein paar Jahren wurde er enteignet. Es wäre eine Zwangsenteignung gewesen behauptete der Jewisch Claim.... Stimmt zwar nicht und außerdem hat der Mann den Betrieb groß gemacht, nach dem Krieg aufgebaut. Doch das ist alles uninteressant. Wenn diese Verbrecherorganisation etwas behauptet, dann wagt kein Richter Widerspruch.
Grüße
bibip
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15.11.2006 02:52 Uhr von denksport
 
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Fluchtkunst: Tja, alles was damals die Juden verkuaft haben, kann man wohl unter dem Aspekt sehen, dass der Verkauf aufgrund von Flucht verursachter finanzieller Kritik war. Und somit wären dann wohl nicht nur Enteignungen zu entschädigen, sondern auch jeder Kauf von jüdischen Eigentum. Das ist wohl erst der Beginn der Entschädigungswelle 2.
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16.11.2006 16:59 Uhr von intruder1400
 
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Trotzdem: sollten die beiden Politiker für den Schaden aufkommen.
1937 die Gefahr noch nicht so vorher sehbar.Und 3000
Reichsmark sind doch etwa soviel wie 100 000 €.
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16.11.2006 17:54 Uhr von Bibip
 
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Hallo intruder1400 und 100.000 Euro war für die damalige Zeit ein recht hoher Verkaufspreis für ein Gemälde.
Also nichts mit Notverkauf!.
Das ist ganz einfach Raub was da jetzt gemacht wird.
Grüße
Bibip
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17.11.2006 17:07 Uhr von *Flip*
 
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:-) Vielleicht sollte man eine Beweisumkehr durchführen. So müßte die jüdische Familie beweisen, dass dieses Gemälde auch wirklich unter Druck der bevorstehehnden Flucht veräußert werden mußte.

Zumal es ein Witz ist, dass sowas entschädigt wird. Für Enteignigungen, ist es ja noch verständlich aber für sowas.

Wenn man das weiter spinnt, dann könnte auf die heutige Tschechei und Polen eine riesige Entschädigungswelle rollen. Zumal auch etliche DDR Büger die BRD verlagen könnten. Oder die BRD die Amerikaner / Russen wegen des Diebstahls von kulturhistorischen Gegenständen durch amerik. GI oder russische Soldaten.

Tschau
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17.11.2006 17:12 Uhr von Bibip
 
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Pfui *Flip* das ist Antisemitismus!
Grüße
Bibip

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