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Österreich: Frau brachte ihr Baby vor 28 Jahren um - Freispruch

Eine Kärntnerin hatte im Jahr 2005 sich selbst angezeigt, da sie im Jahr 1977 oder 1978 ihr eigenes Baby umgebracht hatte. Die Frau hatte bereits mit ihrem Ex-Mann zwei Kinder. Von einem anderen Mann wurde sie abermals schwanger.

Daraufhin bereitete sie alles für eine Tötung nach der Geburt vor. Sie sei im Jahr 2005 aufgrund von Gewissensbissen zur Polizei gegangen. Das Gericht sprach sie nun frei, da die Tat bereits seit dem Jahr 1982 verjährt ist.

Die Frau, die mittlerweile sechs Kinder hat und zudem etwa sieben Abtreibungen hinter sich gebracht hat, die sie allesamt selbst vornahm, bat den Richter um psychologische Hilfe.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Jahr, Österreich, Baby, Freispruch
Quelle: wcm.krone.at
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2006 20:06 Uhr von hans_peter002
 
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Da bleibt einem wirklich die Spucke weg. Die Frau bringt ihr eigenes Baby um und begeht zudem noch "Mord" (Abtreibung) an sieben weiteren und wird nicht mal verurteilt.
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14.11.2006 20:17 Uhr von cantarella
 
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seid wann verjährt denn sowas? oder verjährt nur mord, totschlag oder sowas nicht?

bei manchen leuten wäre ne sterilisation echt angebracht.....
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14.11.2006 20:25 Uhr von CinaMonStar
 
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Dachte Mord würde: NIE verjähren und im Text steht sie hat alles feinsäuberlich geplant.
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14.11.2006 20:38 Uhr von Jimyp
 
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Scheint in Österreich anders zu sein! Hier würde sie angeklagt werden!
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14.11.2006 20:42 Uhr von Michigras
 
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WAS? "da die Tat bereits seit dem Jahr 1982 verjährt ist."
Kindsmord oder Babymord verjährt in Östereich nach 4/5 Jahren?!
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14.11.2006 20:49 Uhr von traveler25
 
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wahrscheinlich: hat sie mit dem richter geschlafen. echt schlimm ...
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14.11.2006 20:49 Uhr von Hideo Kojima
 
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So aber wie gesagt nur eine MP3: Und ihr seid am Arsch also Leute falls ihr mal irgendwann erwischt werdet mit MP3s dann rennt vor der Polizei davon und bringt jemanden um denn dann kommt ihr " FAST " besser davon *Traurige Ironie Aus*
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15.11.2006 00:14 Uhr von unlimited31
 
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Lächerlich ist es dass sowas verjährt wird,das ist Mord!!! Da soll mal einer die Justiz verstehen...
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15.11.2006 11:34 Uhr von Artemis500
 
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Abtreibung als "Mord" zu bezeichnen ist ganz schön daneben.
Schließlich kann eine Frau immer noch selbst bestimmen, was mit ihrem Körper passiert.

Davon mal abgesehen sieht die Frau selber ein, dass sie ne Schraube locker hat. Da sollte man sich mal drum kümmern...und wie es ihren Kindern geht sollte man auch mal nachschauen.
Gefängnis halte ich in dem Fall für unnötig, da keine Wiederholungsgefahr zu bestehen scheint, sie hat wohl inzwischen gelernt wie man ne Abtreibung organisiert.
Wenn man bedenkt wie milde andere Verbrechen (Vergewaltigung, zB) bestraft werden kann man eine geständige Kindsmörderin (wobei es in so nem Fall auch Totschlag sein könnte, trotz Planung) die sich selbst angezeigt hat und psychologische Hilfe sucht nicht ins Gefängnis stecken.
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16.11.2006 09:24 Uhr von TeTris
 
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Information: So damit hier ein paar Fragen beantwortet und ein paar falsche Aussagen korrigiert werden:

Mord verjährt nicht in Österreich.
Andere Straftaten verjähren sehr wohl, aber vermutlich auch in Deutschland.

Wenn eine Mutter ihr neugeborenes Kind tötet, dann ist das KEIN Mord, es handelt sich um einen extra Straftatbestand (Tötung eines Kindes bei der Geburt), der Strafrahmen beträgt 1 bis 5 Jahre.
Es gibt nämlich eine sog. "Postnatale Depression", in dieser Situation befinden sich Mütter in Ausnahmesituationen, weshalb eine reduzierte Strafe gerechtfertigt ist (was in Deutschland, aber auch ähnlich ist).
Dieser Straftatbestand betrifft NUR Mütter und gilt nur, wenn die Mütter das Kind nach der Geburt töten, wenn das erst nach 10 Monaten geschieht, dann ist es entweder Mord oder Totschlag (je nach dem).

So ich hoffe, dass das einige Unklarheiten beseitigt hat und jetzt nicht mehr gegen das Österreichische Rechtssystem gewettert wird.

Außerdem WURDE die Frau angeklagt, sie wurde halt nur wegen Verjährung freigesprochen, was aber in Deutschland auch so wäre.

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